Daiagnose Massensuizid?

  • Morgen Ihr lieben Imkerinnen und Imker landauf, landab,


    Sacklzement, vielleicht denk ich zu außerirdisch und Ihr könnt mich auch für total bescheuert hinstellen, aber ist es denn was anderes als ein kollektiver
    Freitod was die Amibienen machen?


    Nachdem sich nun auch das heute ZDF der Sache angenommen hat, drängt sich mir wieder dieser Gedanke auf, ist es nicht eine Depression, die den Imp veranlaßt, sich das Leben zu nehmen?
    So quasi: 100 Mio Jahre sind genug auf dieser Erde, der Mensch hat mir den Rest gegeben. Sind sie doch ein Indikator?


    Depressionen sind zu 90% genetisch bedingt, sagte mir mein Apotheker, der Dr. med. studiert hat und neulich war zu lesen, auch Bakterien und Vieren können der Auslöser für Dep. sein.


    Ist vielleicht doch der geheimnisvolle Pilz der Auslöser für den Massentod?
    Eine Überpopulation, so wie bei den Lemmingen scheidet ja demzufolge aus oder ich werde schön langsam ganz plem..plem.


    Vielleicht brauch ich auch bald prof. Hilfe, wer weiß?


    Aber Ihr wißt ja, ich bin Optimist und Ihr werdet mir schon helfen!


    Liebe Grüße Simmerl

  • Hai, Simon,
    bitte lies dich mal selbst durch die 16 Seiten Beiträge:
    http://www.beesource.com/forums/showthread.php?t=208334
    Auf deutsch: keiner weiß was genaues, aber Neonikotinoide stehen sehr unter Verdacht.
    Nicht direkt zu vergiften, sondern sehr subtile Vorgänge (Kommunikation) im Volk zu stören. Plus Immunschwäche durch die Milben (die Amis haben die Tracheenmilben noch nicht so lange wie wir), und was weiß ich alles....
    Insgesamt wohl eben nicht an einer einzigen Ursache festzumachen.:evil:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Wunderschöenen, guten Nachmittag,


    was auch immer es ist, ich wills hier nicht aufzählen, nehmen wir doch wieder "Ihr" Wunderwort: multifaktorielle Ursachen.


    Doch nun sagt mal, die Bienen verlassen ihre Behausung, weil sie nicht mehr
    können und weil sie nicht mehr mögen.
    Das macht der depressive Mensch auch. Er sucht sich einen Platz, um sich selbst das Leben zu nehmen.


    Ist es nicht auch vergleichbar mit den Varroafluchtschwärmen, sogar fast alle Jungbienen gehen mit.
    Und hier sind gleich gar keine mehr, alle verschwunden, wie von Geisterhand oder von Außerirdischen entführt. Nicht mal Tote findet man auf weiter Flur.
    Sie gehen wahrscheinlich auch, um nicht noch intakte Kolonien zu gefährden,
    so meine Vermutung.


    Nun ein wenig, geb ich zu, ists weit dahergeholt mit meiner Bienendepression,
    doch ein wenig muß man auch mal provozieren und anders hinterfragen.
    So rein nach dem Symptom hin, kann man schon mal so einen Gedanken fassen.


    So long
    Simmerl


  • Hallo


    Wo soll das noch enden ?
    Man sollte vielleicht abwarten und noch nicht die ganze Welt verrückt
    machen.
    Hoffentlich kommt jetzt keiner auf die Idee "Bienenpsychater" zu
    werden (SCHERZ)


    MfG


    Axel

  • Morgen zusammen,


    ja, meine Gedanken sind weithergeholt.


    Aber, nun versetzt Euch mal in die Lage eines Imp in den USA.


    Was wird Euch da alles vorgesetzt (PSM, GVO, Monokulturen, Immenausbeuter, Antibiotika usw. und so fort) und wie wird da mit Euch verfahren im wahrsten Sinne des Wortes.
    Und welche Wurzeln habt Ihr? Star line oder star trek?


    Es zählt doch nur der Profit und sonst nichts.


    Was würdet Ihr tun als Imp in den USA?


    Revolutionieren, auswandern, resignieren oder sich gar am Ende der Ausweglosigkeit das Leben nehmen?
    Kommt man da nicht zwangsweise auf solche Gedanken?


    Vielleicht kann der Drohn, da ein Lied singen, wie es wohl so einem Imp in den USA geht, wenn er will.
    Der hat ja in Kanada gearbeitet und da wirds nicht viel besser sein, schätz ich mal.


    Grüße Simmerl