Schwärme füttern

  • Moin, moin.
    Seit Montag regnets auch hier hin und wieder, ist aber durchgehend bedeckt und recht frisch.
    Sollte ich meine eingeschlagenen Schwärme füttern? Der letzte, am Samstag gefallen und eingeschlagen, sicherlich. Oder?
    Die anderen, vom 23.5. und 26.5. und 28.5. (schwarm und vorweggenommene), benötigen die auch meine Hilfe? Ich möchte ja, dass sie fleißig weiterbauen...


    Gruß
    Ralph

  • Hallo, Ralph,
     
    ich werde bei unserem Schwarm heute abend losfüttern; ich bin mir aber noch nicht sicher, ob eine Futtertasche bei den Temperaturen ausreicht (keine Abnahme des Futters wegen der Kälte?), oder ob ich eine Futterwabe einhängen sollte.
     
    Was meinen die anderen?
     
    Viele Grüße, Johannes

  • Moin, moin,
    wenn sie am Bauen bleiben sollen, wäre flüssig füttern am besten.
    Am einfachsten ist es natürlich, einen halben Block Futterteig aufzulegen, aber schöner bauen tun sie flüssig gefüttert.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Ralph,
    gib ihnen reichlich,
    nicht Kleckern sondern Klotzen!
    Wenn Du von den Schwärmen keine Ernte erwartest,
    ist der Ausbau der Waben mit Zuckerwasser auch günstiger.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • :wink: Ich bin zwar nicht Lothar, aber klotzen bedeutet, soviel wie sie abnehmen.
    Und solange du fütterst, bauen sie auch weiter, es darf nur nie abreißen oder schlecht werden.
    Das kann von 0,25l bis 2l/Tag alles sein, je nach Größe.
    Da ist dann von Vorteil, wenn sie von Anfang an viel Platz haben, sie bauen dir dann alles aus...:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • ... solange du fütterst, bauen sie auch weiter, es darf nur nie abreißen ...


    Hallo Ralph,


    ... auch bei Tracht, es wird schneller gebaut.
    Wenn diese noch länger anhält und evtl. genutzt werden kann,
    dann mit Honiglösung 1:1

    Mit freundlichen Grüßen
    Frieder


    ____________________


    Der Bienenstaat gleicht einem Zauberbrunnen;
    je mehr man daraus schöpft, desto reicher fließt er (K.v.Frisch)


    Es irrt der Mensch, solang er strebt (J.W.v.G.)

  • Hallo,


    Schwärme sollten sich zu dieser Jahreszeit ohne Hilfe durchschlagen können. Können - doch besser ist eine Hilfe zum zügigen Wabenbau.
    Ralph möchte bestimmt noch etwas Honig von seinen Schwärmen haben. Da ist Frieders Vorschlag, Honigwasser zu füttern, der angemessene. Bloß, Ralph wird kaum Honig haben, den er guten Gewissens verfüttern kann. So bleibt nur Zuckerwasser.
    Vorschlag: Die Menge des Zuckerwassers so dosieren, daß sie nur kleine Flächen verdeckelten Futters anlegen. Offenes Futter sollten sie immer reichlich haben. Ist der ehemalige Schwarm ein Volk geworden und hat seinen Brutraum ausgebaut, dann Füttern beenden und Honigräume drauf. Im Juli/August könnte so noch eine Ernte einzubringen sein.


    Grüße, Thomas

  • Hi, Thomas,
    im Prinzip gebe ich dir recht, aber...
    Meine beiden hab ich am 3.5., also letzten Donnerstag, kassiert.
    3 Tage reicht das mitgebrachte Futter, also bis spätestens Sonntag.
    Seit Montag haben wir absolutes Regenwetter mit sehr wenig Flugbetrieb und max. 13° gehabt, und das soll noch fast eine Woche so weitergehen.
    Ohne zu füttern hätten die beiden aber schlechte Karten, und ich bin mir ziemlich sicher, daß das nicht nur hier so ist.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabi(e)ne,


    eben, es kommt darauf an. Deshalb sind bedingungslose Anweisungen nicht hilfreich.
    Z.B. Jena und Chemnitz z.Z. und in den nächsten Tagen ca. 20°C, bewölkt, wenig Regen - da sollte der Nektar fließen.


    Also immer am Bien bleiben. Leider glaubt mancher Anfänger (nicht Ralph!) der Bien ließe sich steuern wie ein Auto.


    Grüße, Thomas

  • Hallo Zusammen,
    bei dem Sch...wetter ruhig die Schwärme füttern.
    Er besteht ja nur aus Sommerbienen.
    Die fliegen ja erst, wenn es um 15° C ist.
    (Winterbienen um 10°C.)
    Ich hege sogar den Gedanken, das bald die Völker gefüttert werden müssen.
    Seit sechs Tagen Regen...
    Vorbild: Heideimkerei.
    Vorher kam ja auch nicht viel rein: zu trocken, wenn es morgends kühl und feucht war, fehlten die alten Winterbienen zum Sammeln.
    Die zwischenzeitlich nur noch vorhandenen Sommerbienen blieben da schön im Stock.
    Wer denn noch zusätzlich vor der Regenzeit geerntet hat, sollte sich schon den Kopf zerbrechen, wovon die Bienen zehren sollen.
    Schön, wenn es anderswo besser aussieht.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.