Gute Einlötstation / Drahteinschmelzer

  • Hi zusammen
    Will auch mal schnell meinen Senf dazu geben. Wenn ich schon mal was weiß....!
    Ich löte meine Mittelwände mit meinem alten Märklin Trafo ein
    dauert vielleicht 20 sec. aber in der Zeit kann man ja die nächste Mittelwand ins Rähmchen frimeln.

    Gruß Otto Übrigens:Wenn man etwas will, findet man Wege! Wenn man etwas nicht will, findet man Gründe!

  • ich nehme unser batterieladegerät, das geht relativ schnell und ist auch wie weiter oben genannt kostengünstig (20- 30 euro) zu erwerben!


    mit altem eisenbahntrafo habe ich auch schon probiert, geht auch einwandfrei!:daumen:

  • Ich habe einen etwas "schwachbrüstigen" Trafo.
    Damit löte ich erst die eine Hälfte der MW, dann die andere.
    So geht`s blitzschnell...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo (Ein)löter.
    Ihr habt doch sicher alle ein Auto (evtl. auch sogar ausgemusterte Akkus?). Zwei Drähte dran und ab geht die Post.

    In diesem Sinne. Pedro.
    (aus dem sonnigen Spanien)

  • Hab ich das richtig verstanden? Einlöten mit der Autobatterie?


    Bei einem Kurzschlußstrom von um die 320 Ampere dürfte das einen kurzen Knall geben, dann hat sich der gesamte Wabendraht in "wohlgefallen" aufgelöst. Bestenfalls geht die Mischung aus Rähmchenholz und Wachs noch in Flammen auf...


    Also Finger wech von dieser Theorie



    Gruß Stefan

  • Hallo,
    du machst ja aber keinen Kurzschluss, weil der Draht ja nen Wiederstand hat. der Strom wird auch nicht größer, wie der aus dem PC-Netzteil, höchstens 4 A, oder so, je nach Drahtlänge.
    MfG Jeffrey

  • Hallo Jeffrey,


    hast Du das schon ausprobiert? Bei ca. 1,8 m Wabendraht (4 Reihen Zander waagerecht) kann ich mir nicht vorstellen, das der Widerstand ausreicht.


    Gruß
    Stefan

  • Moin Stefan,

    Hab ich das richtig verstanden? Einlöten mit der Autobatterie?

    Ja hast Du. :u_idea_bulb02:

    Zitat

    Bei einem Kurzschlußstrom von um die 320 Ampere dürfte das einen kurzen Knall geben, dann hat sich der gesamte Wabendraht in "wohlgefallen" aufgelöst. Bestenfalls geht die Mischung aus Rähmchenholz und Wachs noch in Flammen auf...

    Das ist die Theorie und völliger Unsinn.:roll:

    Zitat

    Also Finger wech von dieser Theorie

    Genau!


    Ich löte seit Ewigkeit mit zwei hintereinander geschalteteteten Blei-Akkus. Also mit 24V. Mein Bienenhaus brennt ab, wenn ich den Smoker an mache. Nicht beim Einlöten. Da brennt Nüschd. Das geht nur einfach sehr sehr gut und wesentlich besser als mit 12V oder mit Trafos und 230V-Bastelei. (außer natürlich die Wasser/Salz-Geschichte) Mit so zwei aussortierten Autobatterien komm ich mit der Einlöterei sehr weit. Ich habe es tatsächlich noch nie geschafft, daß die mal tot oder leer waren. Auch nicht wenn ich 270 Rähmchen an Stück einlöte.


    Aber für den Theoretiker noch eine Aufgabe: Rechen doch mal aus, wie hoch der Strom wirklich ist, beim spezifischen Widerstand von Edelstahl-Wabendraht. Und dann bedenke, daß der Draht seinen Widerstand bei Temperaturerhöhung auch noch erhöht ... So aus'm Bauch raus max. 50A

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry,


    Ich bin kein Elektriker, habe aber mal (vor langer Zeit) eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker gemacht. Dort kam es mal zu einem Batteriekurzschluß. OK, ein Ringschlüssel SW 27 hat einen eindeutig geringeren Widerstand, aber das war ein ganz gesundes "Feuerwerk". Eh die Bleipole durch die entstandene Hitze abgeschmolzen waren und den Stromfluß unterbrachen, war der Schlüssel schon "Kirschrot" und hat sich durch den Kunststoffmantel bis auf die Platten durchgeschmolzen. Das ganze spielte sich innerhalb weniger Sekunden ab! Mit dem verdampfenden Elektrolyt zusammen war es ein wirklich imposantes Schauspiel.


    Daher bin ich, was Batterien angeht, sehr vorsichtig. Mit dem Widerstand von Edelstahl bin ich nicht vertraut. Ich denke, das es ein eher schlechter Leiter ist. Allerdings verwenden einige Imker auch verzinnten Draht.



    Gruß Stefan

  • Hallo Stefan,


    klar, so ein Kurzer mit so einem niederohmigen Widerstand sieht immer spektakulär aus - aber der Wabendraht hat einen relativ hohen Widerstand, da gibt es kein Feuerwerk. Aber aufpassen, das man die beiden Drahtenden nicht ausversehen mal zusammenbringt, sollte man auf jeden Fall - am besten einen passenden Abstandshalter bauen...


    Ich hab auch mal den Strom sicherheitshalber nachgemessen ( Nicht, das ich mein Netzteil überlaste), das war nicht allzuviel... 2-4A, wenn ich mich recht erinnere...


    Mirthran

    Wer Linksschreibfehler findet, darf sie behalten...

  • Hallo


    Es kommt auf den Druchmesser des Drahtes an.


    Je größer desto mehr Strom fließt bei einen Schlüssel ist das immer ein super Schauspiel und macht auch echt was her aber bei eine Draht ist der Querschnitt ja nur 1mm oder so


    Wer genau wissen will Formel R=SR*l/Q


    Q ist die Querschnitssfläche


    SR Spezifischer Widerstand


    l ist die Leiterlänge

    (Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt wissen, was Frieden heißt) Jimi Hendrix

  • Hallo
    Edelstahldraht im Zanderrähmchen senkrecht gedrahtet (4fach) löte ich bei 14V und 2A in etwa 5 Sekunden ein. Also nach Georg Simon 7 Ohm. Ein bischen mehr oder weniger Spannung geht auch, es dauert dann eben etwas länger oder kürzer. Geht also mit der Autobatterie also praktisch gleich gut. Wenn Ihr mit 13er Maulschlüsseln drahtet gehts natürlich nicht!!! Und zum Testen ob die Batterie noch voll ist keinen Kurzschluß machen. Wer das nicht kapiert kauft sich besser ein solches Teil im Imkereizubehörhandel. Ist dann eben doch sicherer.


    Gruß
    Wolfgang

    Selber denken ist durch nichts zu ersetzen.

  • Hallo Leute.
    Last die Spekulation und die Theorie im Kasten und macht es so wie Henry oder ich. Seid versichert es funktioniert prima und "völlig gefahrlos".
    Und was die A betrifft: wer es unbedingt wissen will der halte doch einfach ein Amp.meter dazwischen.

    In diesem Sinne. Pedro.
    (aus dem sonnigen Spanien)