Gute Einlötstation / Drahteinschmelzer

  • Hallo zusammen


    Ich bin auf der Suche nach einer guten Gerät um Mittelwände einzulöten. Im Schweizerischen Imkerkatalog habe ich zwei Geräte gesehen (eines mit 19V und 36V (umschaltbar), eines mit 12 Volt), die mir aber zu teuer sind. Nun habe ich mich einmal auf www.conrad.de umgeschaut. Leider finde ich dort aber nichts passendes (müsste es aber haben).


    Was könnt ihr mir empfehlen (möglichst preisgünstig und einfach Handhabung)?

  • Hi,


    meine Frau und ich sind auch Imkeranfänger und wir bauen gerade wie wild Mittelwände für unsere Beuten. Nach mehreren Versuchen haben wir ein altes Netzgerät mit 12V und 1,25 Ampere benutzt, das funktioniert einwandfrei. Einfach die Drähte auseinanderschneiden und abisolieren, fertig :-)

  • Hallo,
    12 v und 1,5a sind zu wenig. bei 12 v sollten es mindestens gute 2 a sein. sonst dauert es ewig. eine billige möglichkeit ist auto batterielade gerät, wenn man es sowieso schon hat. was auch gut geht, ist ein altes pc netztteil, da den 12v zweig nehmen. da geht das einlöten ruck zuck (ca 5s) bekommt man umsonst auf dem bauhof aus em elektroschrott.
    mfg jeffrey

  • conrad links gehen nicht, wenn man sie aus dem browser kopiert, da guibt es auf der seite die möglichkeit einen link zu erzeugen, aber pc netzteil wir trotzdem billiger sein.
    edit: oder artnr angeben

  • Hallo,
    12 v und 1,5a sind zu wenig. bei 12 v sollten es mindestens gute 2 a sein. sonst dauert es ewig. eine billige möglichkeit ist auto batterielade gerät, wenn man es sowieso schon hat. was auch gut geht, ist ein altes pc netztteil, da den 12v zweig nehmen. da geht das einlöten ruck zuck (ca 5s) bekommt man umsonst auf dem bauhof aus em elektroschrott.
    mfg jeffrey


    Ehrlich gesagt mag das durchaus sein, es dauert in der Tat ein Weilchen. Als komplett ungeübter Wabenlöter ist mir das aber in der ersten Saison absolut recht :-D Besser als zu schnell und durchgeschnitten.

  • Hallo,
    gegen das durchschneiden, bzw durchfallen habe ich einen einfachen trick. ich lege das rähmchen auf ein brett, das etwas kleiner als die rähmchnfläche ist. das rähmchen liegt also nur mit dem draht auf dem brett auf, die holzteile hängen in der luft. da drauf dann die mittelwand legen, dann kann sie nicht duch den draht durchfallen und in streifen geschnitten werden.
    mfg jeffrey

  • Moin Jeffrey,


    Nach Bißchen Übung legst Du dieses Brett ganz schnell wieder weg, weil es ein flutschiger Arbeitsgang wird, der funktioniert wie im Kreislauf:


    Rähmchen aus der Zarge nehmen.
    In der Bewegung zum Lötplatz schon
    Ausrichten der Anschlüsse.
    Ausrichten und Nachbiegen der Senkrechten.
    Dort aufgesetzt mit dem Rollspanner Draht spannen.
    Rähmchen liegen lassen.
    MW greifen und auflegen.
    eventuell zurichten.
    Einlöten.
    Beim Erkalten schon wegbringen und gleich eine neues aus der Zarge einsacken ...


    Ich hab das mit dem Einlötbrett auch mal probiert, ich hab's noch irgendwo. Aber sowohl die MW-Stärke
    als auch die Mittigkeit der Bohrungen in den Rähmchen
    als auch die Breite der (mehrfach gekratzten) Hoffmannsseitenteile
    als auch die Drahtspannung
    als auch die Drahtflucht zueinander
    als auch die Abstandshaltesystemeisenteile
    ...
    können Abweichungen haben, die ein schönes Einlöten mit dem Brettchen unmöglich machen. Bei wechselseitigen Abstandshaltern geht es schon mal garnicht und bei Mini-Plus-Rähmchen brauchst Du schon wieder ein anderes Brett ...

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Also ich habe einfach ein altes Netzteil vom Computer umgebaut^^ Klappt suppa^^. Einfach die gelben und schwarzen Kabel bündeln und die Roten kappen. Fertig isses^^ (Netzteile bekommt man in Computergeschäften nachgeschmissen..^^

    Die modernste Form der Armut ist das "Keine Zeit haben".

  • Wie funktioniert das genau mit dem Umfunktionieren des PC-Netzteils? Muss ich da noch zusätzliche Kabel mit solchen kleinen Klemmen kaufen? Welche beiden Kabel brauchst du genau=?

  • Also da ist ja dieser ganze Strang von kabeln ^^...


    1. Alle Stecker ( den man zb. in die Festplatte steckt) abschneiden
    2. Alle Stecker nach Farbe sortieren
    3. Die Einzelnen Farben bündeln (die Ummantelung abmachen natürlich nur die ersten Zentimeter
    4. einfach mal die gebündelten (schwarz und gelb) Kabel an den Draht halten und schauen ob er heiß wird
    5. Wenn ja^^Fertig^^


    ich hab keine klemmen daran gemacht und den roten Draht komplett weggeschnitten damit er nicht stört. Keine Klemmen, weil ich den draht einfach immer hinter den anderen schiebe... hatte noch keine Probleme damit und funktioniert spitze^^

    Die modernste Form der Armut ist das "Keine Zeit haben".

  • Kabel zusammenklemmen / kürzen ist gar nicht nötig - und die anderen Umbauten eigentlich auch nicht... Erhöht nur die Gefahr von Kurzschlüssen...


    Einfach an einem der Festplattenstecker (mit möglichst viel Kabel dran) das gelbe und eins der schwarzen Kabel befreien => 12V. Die Kabel sind dick genug, um den Stom zu verkraften.


    Aber aufpassen, um was für ein Netzteil es sich handelt: nur die guten alten AT-Netzteile kann man so umfunktioneren, mit den neueren ATX klappt es so nicht! (Bzw man muss noch eine zusätzliche Brücke einbauen, die das fehlende Mainboard simuliert (ATX schaltet das Netzteil über das Mainboard an oder aus...) )


    Mirthran

    Wer Linksschreibfehler findet, darf sie behalten...