Rähmchenhöhe egal, wichtiger Anzahl der Rähmchen

  • Hallo,
    ich bin gerade auf der Suche nach einer paßenden Beute für mich zum einsteigen;
    Nun hab ich hier irgendwo gelesen, es sei besser ein eine größere Beute zb Langstroth zu verwenden, weil dadurch nur ein Brutraum benötigt wird auch weniger Rähmchen und das ganze somit übersichtlicher u einfacher wird.
    Hab mir nun auch ein Buch besorgt in dem steht folgendes
    "Zitat:
    Es muß mit dem Beutensystem dafür gesorgt werden, d große Brutnester angelegt werden können.Verschiedene hohe Rähmchenmaße(österr. Breitwabe, Zander, Flachzarge) haben auf den Gesamtumfang der Brut keinen Einfluß. Viel wichtiger ist, daß eine entspr. Anahl von Brutwaben zur Verfügung steht."
     
    Wenn ich das richtig verstehe wäre es also besser zb Zander mit mehr Rähmchen zu verwenden. Kann mir das bitte jemand erklären?
    danke
    mfg
    wtb

  • Hallo,
    dies Problem wurde hier schon häufig erörtert. Die Rähmchenhöhe spielt tatsächlich keine Rolle, die Anzahl der Rähmchen aber auch nicht. Es ist eine Frage der persönlichen Vorliebe. Das Arbeiten mit zwei Zanderbruträumen lässt elegante Betriebsweisen zu. Experten können ein starkes Volk auch in einem Zanderbrutraum führen. Die Anzahl der Zellen reicht aus. Ich kenne durchaus Leute die der Auffassung sind, dass dann Bienen weniger Pollen eintragen. Weil aber auch ein Futtervorrat notwendig ist, bleibt ein zweites Magazin auf dem Volk, dann kann man gleich zwei Bruträume benützen.
    Hohe Waben, ich habe Dadant, haben einen echten Vorteil bei der Überwinterung und Varrobehandlung. Nachteil ist die Wabenerneuerung im Brutraum. Gegen DN wird der zu kurze Zehrweg angeführt. Das gilt aber nur bei einräumiger Überwinterung. "Ich" habe vor 20 Jahre das Maß 1 1/2 Zandermaß erfunden und auch Doppelzander.
    Beim ersteren würden 10 Waben im Brutraum ausreichen. Das zweite war ein Selbstversorger und musste nie eingefüttert werden.
    In Baden-Württemberg würde ich dir Zandermaß-Hohenheimer Einfachbeute empfehlen (so einfach ist die nicht). Wenn du doch wieder abspringst lässt sich alles wieder leicht verkaufen. Im deutschsprachigen Raum kann ich nur empfehlen eine Beute aus der kompatiblen Serie der Magazinimker. de zu nehmen, da passt alles.


    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo,
     
    diese Aussagen hierzu sind zumindest unvollständig. Die Größe und Anzahl der Rähmchen spielt für sich allein keine Rolle. In der Anordnung liegt der Knackpunkt. Ein Volk braucht einen entsprechend großen Brutraum. Und der wird bestimmt aus der Fläche.
     
    Dadant Blatt 12 Rähmchen zu je 0,16 m² ergeben 3,8 m² = 155000 Zellen
    Zander 10 Rähmchen zu je 0,08 m² ergeben 1,6 m² = 67000 Zellen
     
    Es ergibt sich also logischerweise ein Zusammenhang zwischen Wabengröße und Zahl. Das macht ja schließlich auch den Unterschied in den Betriebsweisen aus. Den Bienen geht dies "am Stachel vorbei", insofern ist obige Aussage über die Rahmengröße richtig. :lol: 
     
    Gruß, Emil

  • die Königin legt pro Tag 2000 Eier, die brauchen 21 Tage bis zur Biene. Also reichen 42000 Zellen plus Futterreserven und Pollenreserven. Grösser brauchts ein Brutraum nicht. Warum also Dadant Blatt? Weil die Buckfastbiene sonst verhungern würde, Die ist ja ständig am brüten

  • die Königin legt pro Tag 2000 Eier, die brauchen 21 Tage bis zur Biene. Also reichen 42000 Zellen plus Futterreserven und Pollenreserven. Grösser brauchts ein Brutraum nicht. Warum also Dadant Blatt? Weil die Buckfastbiene sonst verhungern würde, Die ist ja ständig am brüten


     
    Hallo luxnigra,
    Warum schipfst Du immer auf die Buckfastbiene ????
    Nur weil Du die Nigra hälst ???????
     
    >Buckfastbiene sonst verhungern würde. Die ist ja ständig am brüten<
     
    und baut dadurch riesige Völker auf ,mit einem super Honigertrag!
     
    Mit imkerlichen
    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Hallo Luxnigra,
    am 20.12.08 brüteten meine Luxemburger Buckis zu 25%. Weniger wäre mir allerdings lieber gewesen.
     
    Wenn ich jetzt böse wäre, würde ich behaupten, es ist wie beim Impfen. Wenn alle geimpft sind ,lebe ich als nichtgeimpfter recht sicher und kann polemisieren. Wenn Dank der Carnica und später Buckfast die Tracheenmilbe kein Problem mehr ist, kann ich auch getrost mit der Nigra arbeiten. Ich will das nur mal gesagt haben und nicht weiter darüber diskutieren.
     
    Gruß
    Herbert Häbich

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Wenn Dank der Carnica und später Buckfast die Tracheenmilbe kein Problem mehr ist, kann ich auch getrost mit der Nigra arbeiten.
     
    In Zeiten der Varroamilbe ist die Tracheenmilbe onehin kein Thema mehr. Sie stirbt gleich mit bei As-Behandlung.
     
     
    Huch, da hab ich wohl in ein Wespennest gestochen. Sorry, ich will hier keine Biene "runtermachen", ich stelle nur fest, wie die Situation ist. Viele neue Imker bekommen Buckfast verkauft, und kommen dann nicht damit klar, weil sie zu anschpruchsvoll ist. Das ist wie wenn man einem neuen Landwirt gleich eine 12000-Liter-Kuh geben würde. Bei entprechender Pflege bringt sie die 12000 Liter, aber wenn man etwas falsch macht, geht sie sofort ein. Es gibt eben nicht DIE Biene, so wie es nicht DAS Rähmchen oder DIE Beute gibt. Der Zweck, die Tracht, etc. gibt das Mass vor