Cremehonig durch Einfrieren?

  • Meine ebenfalls imkernde arbeitskollegin hat ihre honigernte 2006 einfach nach dem abfüllen in den gefrier schrank gegeben (sie wollte ein eventuelles gärig werden nich riskieren)


    heraus kam cremehonig. sehr lecker. :lol:


    wozu macht man sich also die mühe mit der rührerei?
    hat das überhaupt schon mal jemand hier so gemacht?

  • Der Drohn hatte sich hatte sich mal positiv über's frosten ausgelassen. Schockfrosten und dann bei -4 lagern.


    las der
    Jörg

    Konfuzius sprach:
    Worte sollen den Menschen etwas sagen - das ist alles.

  • Ich hatte im September 06, zur Probe, einieg Gläser Heidehonig in denGefrierschrank gestellt. Durch den Beitrag von Drohn erinnert, wieder herausgeholt und festgestellt, solchen cremigen Honig hatte ich noch nie. Der war vom Feinsten.
    Im Moment steht ein Glas, aufgetaut, für einige Monate probeweise "herum".
    Wenn der Honig über 2-3 Monate qualitativ so bleibt und das auch mit anderen Sorten so funktioniert, stelle ich den Ruhrstab in die Ecke!


    Oder ist jemandem ein Nachteil dieser Methode bekannt?
    Außer natürlich Stromkosten und das Vorhandensein einer Gefriertruhe was ja schon mal ausdiskutiert wurde.


    Beste Grüße
    Hartmut

  • http://imkerforum.de/viewtopic.php?t=5697


    Das ist der Link.


    Es gibt keine bessere Methode um Cremehonig zu erzeugen.


    Der Honig bleibt mit der Methode auch länger flüssig.


    Die Kosten sind die gleichen wie beim Rühren, für den Hobbyimker aber wesentlich billiger als das Rühren.


    Kein Imkereitechnikverkäufer, Händler etc. will das hören, die verdummen lieber weiter die Kunden und wehren sich gegen Verbesserungen.


    Es ist immer das gleiche wenn der Drohn was sagt:


    Zuerst wird er ausgelacht.
    Dann wird er bekämpft.
    Und am Schluß haben es eh Alle schon immer so gemacht und ein Herr Dr. verkündet es.


    So war es mit der Ox-Methode, mit der Tannenlecanie, mit dem Wald 2006 und und und .... so wird es immer bleiben.

  • danke für den link. :wink:


    wie lange sollte man denn honig einfrieren bevor man ihn als cremhonig anbieten kann? ich denke mir, wenn ich ab und zu mal überschuss verkaufen will, dann kann ich ja immer nur ein paar gläser in die TK geben. bloß wie lange drin lassen?


    für mich sowieso alles noch zukunftsmusik :D

  • So, wie ich das verstanden habe, direkt nach dem Schleudern abfüllen und alle eine gewisse Zeit erst mal einfrieren.
    Wie sich der Honig danach noch verändert - keine Ahnung...aber ich probier es auch aus :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Da bin ich auch gespannt, was der Drohn dazu sagt! Hab' auch schon ein paar Gläser in die TK gestellt.

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Hallo,
    darauf bin ich auch gespannt.
    Im Gegensatz zum bisher gesagten ich friere Honig ein genau deshalb damit er nicht cremig wird bzw. kandiert.
    Übrigens mit Erfolg.
    Gruß an alle ImkerInnen

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Jeder Honig wird nach dem Einfrieren "fest", also feinsteif. Akazienhonig bleibt länger flüssig, Tanne auch. So wie im richtigen Leben :lol: 
    Dadurch kann man seinen Kunden länger flüssige Honige anbieten die garantiert keiner nachträglichen Wärmebehandlung unterliegen.


    Meine Tanne braucht ca. 8 Monate bis sie cremig ist, die Blütenhonige sind bei mir um Weihnachten dann cremig.


    Apropo ich habe hier Naturbauscheibenhonig von 2003 Tanne und der ist immer noch flüssig in den Zellen, ohne zu frosten, selbst die Blüte von diesem Jahr ist in den Waben noch sulzig.


    Wie schnell ein Honig auskristallisiert hängt doch wirklich auch von dem vorhandenen Feinstaub im Honig ab.