• Hier meldet sich der Märchenonkel nochmal zum Thema.
    Hmmm....wenn das alles nur Erfindung ist, weiß ich nicht, warum es im ersten Jahr mit einer Inselbegatteten Königin wunderbar (ohne stechereien) geklappt hat und es sich in den Folgejahren immer weiter verschärft hat? Zumal ein Imkerkollege in der Gegend das gleiche Problem hatte!?!
    Seit ich nun auf Carnica umgestiegen bin, kann ich sogar die Deckel wieder öffnen, ohne Schleier und ohne Bienen im Gesicht...woran das nun liegen mag, überlasse ich denen, die es scheinbar besser wissen....ich hätte jedenfalls hätte meine Buckfast gerne behalten, aber beim vorbeigehen in 20m Entfernung und "einfach mal so" gestochen zu werden, macht MIR keinen Spass!

  • Hallo


    Sascha


    zwei Möglichkeiten habe ich anzubieten


    1. Du hattest im Flugkreis ein Stechervolk stehen das es nicht mehr gibt.
    2. Manche Anpaarungen passen halt nicht, hat aber eher etwas mit Linie zu tun,
    kann Dir auch Carnika intern passieren.


    Gruß Uwe


    PS mein bestes Volk in 2006 war ein Mixvolk und lammfromm

  • Yepp, ich hab auch einen Stand, wo ich keine unbegatteten mehr hinbringe/stehenlasse.
    Dort sind zwei Jahre nacheinander nur stichige Mistviechers dabei herausgekommen, und ich weigere mich, sowas zu behalten.
    An einem anderen kommen dann zwar äußerlich fast reine Carnis raus, aber lieb und fleißig, damit kann ich leben. ;)


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    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Nein Sascha,


    möglicherweise wurden deine Jungköniginnen von Völkern begattet, die in der Anpaarung Stechlustig sind. Das gibts.


    Wie schon gesagt, ist es Quatsch Stechlust auf eine Bienenherkunft zu verlegen. Rein genetisch gesehen wird die Eigenschaft Stechlust durch verschiedene Gene vererbt. Es kann also immer weider mal ins negative ausreissen, bei jeder Herkunft! Du hatest halt einfach Pech. Dass deine Inselkönigin brav war zeigt ja, dass B nicht grds. böse ist. Von welcher Insel hattest du diese? Hast du noch ne Abstammung?

    Die Bevorzugung lokaler Produkte ist weder Nationalismus, noch Faschismus, noch Protektionismus, sondern ist nur ein Symptom von Intelligenz und Umweltverträglichkeit.

  • Welche Insel das war weiß ich auch nicht mehr..ist schon einige Jahre her. Übrigens habe ich eben meinen ersten Stich für dieses Jahr abbekommen...von meinen Carnis. Hatte sich in meinen wenigen verbliebenen Haaren wohl etwas bedroht gefühlt die kleine ;)

  • Mal ne Frage eines Anfängers:


    Was ist ein stechlustiges Volk? Einen Stachel haben sie alle. Wenn ich gestern nachmittag bei 28 Grad in einem Abstand von ca. 3 Metern vor dem Flugloch nach dem rechten sehe und mir innerhalb einer Minute 2 Stiche einfange, sind es dann Stecher? Ich bin nur bewegungslos dagestanden! Die selben 3 Völker bearbeite ich (bisher stichfrei) ohne Handschuhe bei 22 Grad. Also doch sanftmütig?


    Woran also erkenne, oder vielmehr bemesse ich ein sanftmütiges oder ein stechlustiges Volk?


    Gruß Stefan R.

  • Hallo, Stefan,
    aktuell bei Flugbetrieb irgendwie im Weg zu stehen, ist keine gute Idee :cool:
    Sind sie dich zielstrebig angeflogen, oder warst du wirklich nur im Weg?
    Unfälle sind verzeihlich, echte Attacken nicht.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabine,


    ich stand seitlich vom Stand und habe auf die Fluglöcher geschaut, als ich erst einen Stich in den Bauch und wenige Sekunden später in die Schulter bekam. Daher hab ich auch nicht gesehen, wo der oder die Stecher herkamen. Ich habe auch nicht "rumgefuchtelt" oder sonst irgendwie hektische Bewegungen gemacht. Bin dann nach den beiden Stichen langsam zurückgegangen. Ein weiterer "Amokläufer" (hoher Summton) hat dann auch recht schnell wieder von mir abgelassen.



    Gruß Stefan

  • Hi, Stefan,
    das klingt eher nach Unfall durch Im-Weg-stehen, Nr.2 und 3. haben dann auf das Alarmpheromon reagiert. Das würde ich noch sehr gelassen sehen.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Ich hatte auch mal ein stechlustiges Volk. Da wurde ich schon nach 3 Meter attackiert und beim Durchsicht habe ich nicht einmal durch den Schleier mehr sehen können. Danach mußte ich schleunigst ins Gartenhaus und ca. 1 Stunde warten, bis sich die Bienen beruhigen.


    Habe dann die Königin ersetzt. Die alte habe ich ins Spinnennetz geschmissen, die Spinne hat sich sehr gefreut (finde diese Methode besser, als wenn man die Königin einfach so mit dem Daumen abdrückt).


    Da Du deine Völker noch durchschauen kannst ohne heftige Stiche, würde ich deine Völker als Saft einstufen.

  • Hallo,


    wirklich sehr sehr friedliche C-Bienen habe ich am vergangenen Sonntag im Bieneninstitut Kirchhain besichtigen können. Diese Sanftmut konnte ich bei meiner Carnica nur ganz selten erreichen, geschweige denn bei Rassevermischungen. Wer auch wie ich auf Standbegattung angewiesen ist, der wird niemals mit fremdrassigen Drohnen eine Sanftmütigkeit der Bienen erreichen, wie ich sie in Kirchhain erleben konnte.

  • :lol: Ich kenne eigentlich keine Biene, die bei Volltracht ihren Imker nicht ignoriert :cool:
    Interessant wird es doch immer erst in Trachtlücken.....:Biene:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Drohne,


    du bist herzlich eingeladen meine Völker mit standbegatteten Königinnen zu besuchen, von mir aus im T-Shirt und Badehose (Auch meine anderen natürlich)! Es wir dir kein Schaden zugefügt werden.


    Zusätzlich empfehle ich dir die Lektüre des neuen Liebig-Artikels in Biene/IF/ADIZ und/oder ein Besuch bei Ihm im Institut. Du wirst sicherlich in Sachen Sanftmut nicht enttäuscht werden!

    Die Bevorzugung lokaler Produkte ist weder Nationalismus, noch Faschismus, noch Protektionismus, sondern ist nur ein Symptom von Intelligenz und Umweltverträglichkeit.