Verluste Winter 06/07

  • Ich eröffne mal den traurigen Reigen, Verluste bisher 3 Völker von 98, und an zweien bin ich schuld.
    Die beiden standen auf Palette, noch ohne Anflugbrett, das kommt normalerweise erst im März dran, wenn der Reinigungsflug losgeht, und es ist genau das passiert, was nicht sollte: heimkehrende Bienen sind vor der Beute zu Boden gegangen, hilflos zu Fuß rumgekrabbelt, und irgendwann unter dem offenen Boden, wo es so schön nach zuhause riecht, dann in der Nacht endgültig verreckt.. :cry: 
    Ein sehr großer Teil lag auch direkt tot auf dem ersten Palettenbrett und im Gras davor, aber der Hauptteil saß unter der Palette, was aber erst beim Abräumen zu merken war.
    Das finde ich dann allerdings schon wieder sehr merkwürdig, weil die Distanz vom Palettenbrett in die Beute nur noch 20mm beträgt, da kommt normalerweise auch die schlappste Biene noch wieder hoch....
    Ideen?


    Das dritte Volk muß bereits spätestens im November/Dezember eingegangen sein, das gesamte Innere ist mit braunen Kotflecken übersät. Alle Bienen bis auf einen winzigen Rest tot auf dem Boden, ein Riesenhaufen.
    Winterfutter nicht angetastet, sondern sogar noch gegenüber dem letzten Reingucken eingetragen, über 4 Waben.
    Nosema im Frühwinter?

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Moin Sabi(e)ne,


    Ruhr, Vergiftung, Nosema ... Einzeln-schicks-alle! Und zwar an 's Labor.


    Vollgeschissen und und Boden voller Toter Bienen war bei mir mal Spitzmaus. Die war allerdings auf dem Haufen der Leichen. Nicht alle waren angegegessen. Wahrscheinlich sterben die durch die Störung.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • sabi(e)ne schrieb:

    Das finde ich dann allerdings schon wieder sehr merkwürdig, weil die Distanz vom Palettenbrett in die Beute nur noch 20mm beträgt, da kommt normalerweise auch die schlappste Biene noch wieder hoch....
    Ideen?


    Moin . Moin aus Hamburg.
    Wenn es nicht so traurig wäre ,würde ich sagen , stell ne`Dose Red Bull da hin ..... das verleiht Flügel. 8)


    Ich denke aber mal , das die Mädels bei kalten Temperaturen und Ssonne auf dem Flugloch abgeflogen sind.
    Ich habe das bei mir mal beobachtet. Wenn mit einem mal die Sonne weg ist, die Mädels einen Zwischenstop am Boden machen, kannst Du zusehen ,, wie die innerhalb kürzester Zeit verklammen, dann geht gar nichts mehr. Ich vermute mal , das war einfach Pech.


    Ich habe 26 eingewintert. Alle haben nochg reichlich Futter (Beutengewicht bis zu 38 KG auf 2 Zargen und nur max 14 KG zugefüttert). Keine (kaum ) Varroa obwohl ich dieses Mal lediglich 2 x Ameisensäure und keine Oxal gemacht habe. Bis jetzt sieht es gut aus.
    Ostern wissen wir aber alle mehr. Noch kann mann nichts sagen .


    Viele Grüße


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • :lol: Nein, dieses Mal war alles maus- und sonstige Viecher-dicht.
    Nix Spitzmäuse, nix Marderhunde o.ä., und Mäusegitter extrafein ab September.
    ich hab auch ganzen Winter fast keine Mäuse in der Halle gehabt, gegenüber killing-rates von 6 pro Nacht im Winter davor....
    Viechers waren es nicht.
    Labor is nich, alles schon per Scheiterhaufen entsorgt. :cry: 
    Da war mein Männe verdammt schnell dieses Mal... :cry::evil:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Ausfälle diesen Winter bei mir: 0
    Soweit 100% durchgebracht. Ich hoffe nur das Futter reicht. Die Mädels dürften zum Teil schon ziemlich heftig brüten, wenn ich mir den Polleneintrag ansehe. Naja, schauen wir mal.

  • Von 7 noch 7 da... :D 
    2006 3x OS-Block-träufeln, 1x OS-träufeln im Dezember.


    edit: Boden immer offen.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Zusammen,


    habe 2 Völker (10 %) bereits im Frühwinter verloren. Eines davon hätte ich gar nicht einwintern sollen (zu schwach). Bei allen übrigen Völkern gibt es keine Auffälligkeiten.
    Varroabehandlung: 4 x AS 65%-ig, Schwammtuch von oben, nach der Honigernte;Überwinterung bei offenem Boden.


    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    (seit 2002 Carnica, Standbegattung; Löwenzahn, Obstblüte, Sommerblüte, Robinie, Linde; Zander, Zeidlermagazin (Heroldbeute), Hohenheimer Einfachbeute; Neutralgläser, eigene Etiketten; Honig, Propolis, Met, Bärenfang)

  • Hallo zusammen,
    habe auch gerade eine Beute abräumen müssen. Es war ein eher schwacher Ableger vom letzten Jahr, den ich einräumig überwinterte. Der saß auf 4 Waben an einer Seite, fing im Januar mit der Brut an und schaffte es nicht zur anderen Seite, Futterabriss. Habe nun noch Futterwaben für die restlichen Völker, aber bei denen sieht es noch gut aus.
    Gruß
    holmi

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Hallo,
    mein HEUTIGES Auswinterungsergebnis sieht insgesamt positiv aus:
    19 Völker eingewintert; eines auf zwei Zargen, die übrigen Einzargig.
    11 Völker mit Kg06, 5 Völker mit Kg05 und 3 mit Kg04.
    Bisherige Bewertung durch mich nur über Flugbetrieb bzw. ein Blick unter den Deckel
    (keine Wabe gezogen) und in den Boden.
    Es fliegen 18 Völker gut bis sehr gut und tragen Pollen, ein Volk (Kg 06) fliegt sehr schwach und ist auch beim Blick auf die Wabengassen sehr schwach besetzt.
    Neu in diesem Winter es gibt keine (nicht einmal eine) tote Bienen auf den Bodenbrettern.
    Offensichtlich ist durch den ständigen Flugbetrieb in den vergangenen „Winter“monaten jeglicher Todenfall sofort aus der Beute entsorgt worden bzw. die altersschwachen sind gleich draußen geblieben.
    Eine endgültige Überlebensrate für die Völker kann man aber sicher nicht vor Ende März angeben.
    Gruß an alle ImkerInnen

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Moin


    Auch bei mir bisher keine Verluste.


    Ich hoffe nur das Futter reicht..
    Meine Bienen sind im Herbst böse überfallen worden.



    gruß
    Pat.

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935

  • Moin Imkers,


    ihr zählt zu früh! Was am 1. Mai lebt ist durch den Winter. "1. Mai" nicht "1. März." :wink:


    Hier blüht noch nich ma die Weide und die Kirsche schon gleich gar nich und da zählt Ihr schon die Überlebenden zusammen. Das ist nicht gut und versaut die Jahresplanung.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder