Horrorpflanze Kudzu

  • Hallo,

    ...vielleicht für deinen schlimmsten feind, während du ganz lässig anwanderst :wink: :cool:


    with a smile!!
    arnd


    arnd Was möchtest Du mitteilen? "schlimmster feind .. lässig anwanderst"


    Wer unbedarft invasive Pflanzenarten ausbringt, hat keine Ahnung von Umweltzusammenhängen.


    Belustigte Grüße
    Stefan

  • Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kudzu_%28Pflanze%29


    Kudzu (Pueraria lobata, jap. kuzu) ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie Faboideae innerhalb der Familie der Fabaceae, die ursprünglich aus Japan stammt und 1876 in die USA eingeführt wurde. Das Jahr ist so genau bekannt, weil die japanische Regierung anlässlich des 100 jährigen Bestehens der USA einen Garten mit einheimischen Pflanzen angelegt hatte. Dort fiel Kudzu durch seine schönen und wohlduftenden Blüten auf. In den 1930ern wurde Kudzu im Südwesten der USA zur Bepflanzung der Straßenränder verwendet, um Erosion zu verhindern und Farmer wurden sogar dafür bezahlt, wenn sie Kudzu anbauten.


    Leider fand Kudzu im Südosten sehr gute Wachstumsbedingungen, und ohne die natürlichen Feinde, die in Japan vorkommen, breitete er sich explosionsartig aus. Heute sind ca. 30.000 km² von Kudzu überwuchert und man wird der Plage, wegen der enormen Wachstumsgeschwindigkeit von bis zu 30cm am Tag, kaum noch Herr. Die Pflanze überwuchert in kürzester Zeit Häuser, Bäume und alles was ihr im Weg steht. Sie kann (wenn sie nicht bekämpft wird) innerhalb weniger Monate ein Haus komplett überwuchern.


    Kudzu trägt im Südwesten der USA spaßeshalber unter anderem auch folgende Namen:


    * mile-a-minute vine
    * foot-a-night vine
    * vine that ate the South
    * Drop it and run vine
    * miracle plant
    * Vegetable bulldozer
    * Typical government gift


    Eigentlich ist Kudzu aber eine sehr nützliche Pflanze. Man kann fast jeden Teil als Nahrungsmittel verwenden und auch Tiere fressen sie gerne. In Japan wird Kudzu als Heilpflanze verwendet. Der alte chinesische Name lautet Ge-gen und die Pflanze zählt zur Familie der Leguminosen. Es besteht eine enge Verwandtschaft zu unseren heimischen Bohnengewächsen.


    Die Blätter, Samen (Bohnen) und Wurzeln enthalten die Isoflavonoide Daidzin und Daidzein. Diese Substanzen sollen das Verlangen nach Zigaretten-Konsum stark einschränken. Wissenschaftliche Untersuchungen konnten dies bisher jedoch noch nicht bestätigen.

  • man muss sich mal die Englische Wikipedia dazu durchlesen,
    die deutsche ist extrem verhamlosend,
    Wenn man sich die englische Durchliest
    - Wurzelstämme bis in 2-3 meter Tiefe, über 50 kg wurzelwerk an einem Knoter oder wie das heisst
    - Samen können Jahrelang inaktiv sein


    Wie machen die das in Japan ?
    da ´hab ich ncihts gefunden



  • Danke, genau das meinte ich mit dem was ich vorher geschrieben habe.

    Das Zeug wirkt, gegen Tabakgenuss nur so weit, als dass der Rauch dann furchtbar ekelig schmeckt, wenn Du vorher von der Wurzel des Krautes was gekaut hast. Kauste nix, rauchst Du auch wieder.

    Meine Meinung: wenn ein Lebewesen wo auftaucht, wo es vorher nicht war, dann hat das seinen Sinn, auch wenn der Mensch mit seinem begrenzten Zeitverständnis und Bewußtsein das nicht gleich verstehen mag.

    Der
    Drohn

    der kein Pflanzenpatriotist oder Faschist ist.

  • ... naja - eins muß man der Pflanze lassen: sie ist unheimlich interessant, fleißig ohne Ende und durchaus als Nahrungsquelle für Mensch und Tier sehr nützlich.


    Ob man sie allerdings außerhalb ihrer natürlichen Umbebung kontrollieren kann ist angesichts der Bilder aus den USA fraglich.


    Dort wurde sie allerdings im großen Stil z.B. an Straßenrändern unbeaufsichtigt angepflanzt...


    Interessant wäre für mich, wie die Entwicklung der Pflanze im Mitteleuropäischen Klima ist.


    Da ich diese Pflanze nicht selbst kultivieren will: hat jemand schonmal mit der Pflanze Kontakt gehabt und kann darüber berichten?


    Im betreuten Garten müsste man sie doch gut kontrollieren können ?!?


    Die Ausbreitung erfolgt ja offensichtlich eher durch Ableger - weniger durch Samen?!?


    Andi

  • Aber dann einen Garten, der mit einer mindestens 2 m tiefen Mauer umgeben ist.


    Nein danke, mir reicht der nervige Giersch im Garten, den kann man auch essen. Unsere Ziegen sind mit den heimischen Hecken zufrieden, da brauche ich keine südländischen Leckerein anzupflanzen.

  • ...



    Geißen hatte ich auch schon:roll::roll::roll:
    Die waren mir zu hector mäßig!
    Alles abgefressen!
    Ich bekam die nie in den Griff:oops:

    Story:
    High Drohn, was geht denn bei Dir ab!!
    Ich: Hä??
    Deine Geiß macht Bocksprünge!!
    Ich: Hä??

    Nun da hatte der Drohn eine Geiß direkt vorm Bienenstand gepflockt, um da, das Gras mähen zu lassen......Die Geiß hatte dann einen wütenden "Kampfschwarm" an Ihren Hörnern sitzen und der Drohn musste dann, nach dem die Geiß befreit war, Daumen war auch durch das Seil gequetscht, noch 100 DM für Spritze an den "Not-Tierarzt" bezahlen!!
    Die Geiß rannte in Ihren Stall und verdrehte Ihre Schlitzaugen, ich konnt zahlen!!! Die Geiß wurde zur Hartwurst und lebt nun in anderen Dimensionen:daumen:

    Der
    Drohn

  • Autsch, die arme Geiß!
    Von den Bienen halte ich unsere fern, besser isses :wink:
    Wobei auch bei mir einige den Weg in die Truhe gefunden haben, das sind die, die den Zaun ignoriert haben. Schmecken echt lecker, besonders Keule mit Honigkruste :daumen: