Vor- und Nachteile des Frühjahrsausgleichs

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    Ich gleiche nicht aus und verstelle keine Völker am gleichen Standort weil bei mir die Völker in einer Art Beziehung, Familie, Freunde, Bekannte etc....stehen.
    Habe auch Plätze frei weil da die Völker immer kümmern oder aufgelöst werden müssen.


    Halt, doch... stop.


    während der Tracht gleiche ich mit HR aus, und zwar deswegen, weil ich im Bienenhaus nicht mehr wie 5 Zargen übereinander bekomme. Da wird dann schon einem 5er eine Zarge mit HR-Bienen weggenommen und z.B. einem 3er aufgesetzt.


    In Canada war das Ausgleichen ständig gang und gebe. Mit Leerzargen zu den Ständen, einer macht die Völker auf, zwei holen schlüpfende Waben mit Bienen heraus, einer macht wieder zu. Ab an den nächsten Stand und alle Völker auf 6 BRW bringen.
    Das ging ständig so! Dann kam die Wandertruppe und transportierte die Völker zu einem anderen Farmer.
    Bezahlt wurden wir nach Anzahl der Völker und Anzahl der BRW, nicht wie in Süd Afrika, wo es Geld für "fliegende" Beuten gab.


    It´s a job for the devil!!


    Nö....das mach ich nimmer mehr!!!


    Habe früher hier auch ausgeglichen...auf den Gesamtertrag eines Standes hat das meiner Meinung nach keine Auswirkung. Da gibt es Wichtigeres.


    macht
    der
    Drohn


    P.S. Wollte eschon immer gerne mal eine Familienaufstellung für Bienen durchführen, hat da jemand Erfahrung?

  • Schönen Nachmittag allerseits,


    na Bärli , da sind wir mal einer Meinung.
    Ein Ausgleichen findet auch bei mir nicht statt -
    außer - im Frühjahr mit einigen Futterwaben, die ich den Übervollen entnehme und den fast Trockenen gebe.
    Ob dies jedoch Sinn macht, frag ich mich jedoch auch schon.
    Ansonsten ist in meinen Augen jegliches Brutwabenausgleichen eine Augenauswischerei. Es mag jedoch zum einen eine Vereinfachung der Betriebsweise für die Zukunft sein, zugegeben, auf der anderen Seite bedeutet es jedoch Mehrarbeit und unterbindet die nat. Selektion.


    Das Rotieren von Völkern mit verschied. Standorten, mag vielleicht
    dem einen oder anderen Volk helfen, wenn überhaupt.
    Aber ein schlechter Standort bleibt ein Schlechter und ein sog. Nachzügler,
    der braucht halt seine Zeit und die soll man ihm geben, sonst erledigt sich das Ganze eh von selbst.


    Wer Zeit und Lust hat, kann und soll seine Betriebsweise optimieren.
    Dagegen spricht nichts, jeder nach seiner Fasson.
    Ob wir dem Imp da einen Gefallen tun, wenn wir ihm auf die Sprünge helfen oder ihm unter die Arme greifen und ob das auch Sinn macht, ist ein anderes Kapitel.


    Grüße Simmerl

  • Hallo Rudi,
    ich bitte um etwas Geduld. Ich komme an den Imkerkollegen, der das die Bienen rotieren läßt, zurzeit nicht ran. Ich melde mich aber dazu noch.
    Viele Grüße,
    Vorgebirge

    (seit 2002 Carnica, Standbegattung; Löwenzahn, Obstblüte, Sommerblüte, Robinie, Linde; Zander, Zeidlermagazin (Heroldbeute), Hohenheimer Einfachbeute; Neutralgläser, eigene Etiketten; Honig, Propolis, Met, Bärenfang)

  • Hallo Zusammen,

    Simon schrieb:

    Ansonsten ist in meinen Augen jegliches Brutwabenausgleichen eine Augenauswischerei.

    Volle Zustimmung, das habe ich ja auch gesagt: :-)

    Zitat

    Das Brutnest wird auf keinen Fall angerührt - also nix mit Waben wegnehmen zum Verstärken oder sonstigem Zeitvertreib. Ich vertausche lediglich die kompletten Beuten des vorauseilenden und des nachhinkenden Biens. Fertig.

    Damit erleichtere ich mir definitiv meine Völkerführung und ich tue dem Bien offensichtlich keine Gewalt an.


    Wie und warum ich das tue, habe ich oben genügend beschrieben. Es würde nicht helfen, die Argumente hier zu wiederholen.
    Die Flut der durch das Forum fliessenden Beträge der letzten Tage macht es sowieso schwierig, die einzelnen Beiträge komplett zu lesen und die Diskussionsfäden über Tage hinweg im Kopf zu halten.
    Da entwickelt wohl jeder von uns seine Strategie des Querlesens, man hat ja neben dem Imkerforum auch noch Anderes zu tun.


    Wo kann man am Besten Informationen verstecken? Genau: Unter anderen Informationen ;-)


    Vorgebirge schrieb:

    ...ich bitte um etwas Geduld.

    Hat keine Eile, ich bin ja nur neugierig. :-)
    Finde es halt immer spannend, was andere Kollegen so treiben und warum sie das tun. Oft kann man was draus lernen. Selbst dann, wenn man eine andere Auffassung zum Thema hat.
    Viele Grüße,
    Rudi


  • Hallo Lothar,


    so hab' ich das auch verstanden. Nur wurde der WIRKLICHE Zuchtwert erst in den Wirtschaftsvölkern ermittelt. Die "Schätzung" fand im Halbdadant statt.


    KENNT IRGENDJEMAND ÜBERHAUPT JEMANDEN DER DEN FRÜHJAHRSAUSGLEICH nach KEHRLE MACHT?

  • Hallo Reiner,
    Hallo Zusammen,
    so wie Br. Adam macht das hier wohl keiner.
    Die Mehrzahl der Buckfaster hierzulande folgen doch dem Beispiel Fehrenbach/Zimmer und gleichen im Herbst aus, bzw. vereinigen und weiseln um mit Ablegern.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Lothar schrieb:

    Hallo Reiner,
    Hallo Zusammen,
    so wie Br. Adam macht das hier wohl keiner.
    Die Mehrzahl der Buckfaster hierzulande folgen doch dem Beispiel Fehrenbach/Zimmer und gleichen im Herbst aus, bzw. vereinigen und weiseln um mit Ablegern.
    Viele Grüße
    Lothar


    Hallo Lothar,


    naja, die Kollegen die ich kenne, machen GAR KEINEN Ausgleich. Auch machen viele Profis eine Umweiselung im Frühjahr, da das vorteilhafter ist, aber ihne Ausgleich.