Dadantbrutwabe

  • Guten Morgen,


    weiß jemand von euch, wie schwer eine voll bebrütete Dadantbrutwabe ist ?


    Viele Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Hallo
    Eine Datantwabe vollbebrütet mit Futter und Pollenanteilen wird 3,2 - 3,4 kg wiegen.
    Gruß Peter

  • Danke Peter,


    ich habe mit einem großen Brutraum geliebäugelt, aber das ist für mich schwaches Weib dann doch zu beschwerlich...:cry: 
    Hätte ich nur so Muskeln wie Franz-Xaver... 8):D


    Viele Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • In der aktuellen ADIZ 2/07 (S.21) "Höchste Frauenquote im Verband" wird eine Dadant Brutraumwabe etwas verspannt von einer Imkerin gehalten. Naja, ist eine Leerwabe... mit kurzen Ohren.


    Wenn das Gewicht der Waben als problematisch gesehen wird, ist denn dann die Magazinimkerei für Frauen möglich? Halbzarge dürfte kaum vor Hexenschuss schützen. Alternativ wäre wabenweises Arbeiten möglich.



    Gruß
    Simon

  • :lol: Regina,
    geimkert wird in erster Linie mit dem Kopf.
    Für die Kilos gibt es Mechanisierung oder eine helfende Begleitperson; manche Sachen kann man eh nicht allein bewerkstelligen.
    Vielleicht wären Flachzargen eher was für dich? :wink: 
    Ansonsten empfiehlt sich tatsächlich ein gezieltes Krafttraining für die Rückenmuskulatur, ich bin auch seit zwei Wochen wieder im Training.
    Ohne würde ich nach einem halben Jahr Nichtstun ziemlich dumm dastehen im März... :lol:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo
    Ich habe meine Dadant Waben noch nie gewiegt, denke aber zwischen 2,5 bis 3 kg haben sie.
    Das Imkern mit dem Dadant hat für mich gerade den Vorteil, dass eine Brutzarge so schwer ist, weil es mich zwingt mit mechanischen Hilfen zu arbeiten und damit den Rücken zu schonen.
    Wenn eine komplette Zarge nur 20kg wiegt, trägt man sie viel öfter, als wenn eine Zarge um die 30 oder mehr kg wiegt.
    Freundliche Grüsse
    Hugo

  • 20 und 30 Kilo ist ja beides für mich leicht weil die muss ich ja nicht täglich Rumtragen


    da ist es schon noch schwerer wen man mit Eimern noch melken tut da wiegt der volle Eimer bestimmt an die 40 bis 45 Kilo und das muss man täglich immer mit einer hand tragen die Zargen kann man ja mit 2 Händen tragen

    Ich fange zwar erst mit dem Imkern an und hab jetzt schon 11 Völker, aber ich möchte einen angemessen Preis für meinen Honig bekommen. Es gibt viele die sich denken: "Was nix kostet ist auch nix". Und außerdem machen diejenigen, die Dumpingpreise verlangen den Honigpreis kaputt

  • Hallo Mädels,


    alles ist-wie Sabine schreibt- nur eine Frage der Technik.
    Ich hebe
    1. Nie eine volle Brutzarge Dadant, sondern benütze, beim Wandern oder ähnlichem Tun, immer eine Karre oder andere Hilfsmittel.
    2. Selten eine Brutraumwabe. :D 
    Man tut das Schied raus und evtl. eine Randwabe, dann hat man soviel Platz in der Beute, daß man die Waben auseinander rücken und begutachten kann.
    Zu guter Letzt alles wieder reinsortiert und gut is.
    Höchstens zum Abfangen der Königin oder Abfegen von Bienen hebe ich mal eine Wabe raus.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • :lol: Sabi(e)ne,


    wegen der Mechanisierung habe ich heute abend schon ein neues Thema in " Was sonst nirgendwo passt" aufgemacht.... leider sind die Hebevorrichtungen oft sehr teuer u. umständlich zu handhaben :(


    Ich bin ernsthaft am überlegen, ob ich auf Flachzargen umsteige, aber vom Kopf u. vom Bauch her finde ich einen großen Brutraum besser für die Bienen, als die vielen Rähmchen im Brutraum der Flachzargen. Anderseits möchte ich nur ein Rähmchenmaß :roll: ...


    Was die Begleitperson betriftt ( männlich, groß u. stark :D ), hat dieser nicht immer Zeit u. wird ständig gestochen ( trotz Vollschutz) :roll: Außerdem arbeite ich am liebsten alleine mit meinen Viechern.


    Leider geht es mir nicht so gut wie dir, die ein halbes Jahr nichts tut....ich bewirtschafte einen Bauernhof, hebe also Sommer wie Winter schwere Heuballen u. Mistgabeln :D , die sind aber nicht so schwer wie volle Honigräume!!


    @Michael.stro(h): vielleicht hätte ich dich heiraten sollen??? :D:wink:


    Viele Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • :lol: Regina : die Nummer mit dem NE-Hof hab ich hinter mir, fast 7 Jahre lang.
    Im Winter morgens, mittags und abends beidseitig 20 Liter Eimer mit heißem Wasser zum Tränke auftauen schleppen, trainiert natürlich auch gut 8) 
    Bei den Hebevorrichtungen kannst du viel selbst bauen, falls Werkstatt vorhanden.
    Und nein, ein Eimermelker ist als Heiratskandidat ein Fehlgriff.... 8):wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • sabine wieso das Eimermelken ist für die Kuh die schonensäten weise zum melken (weil man da mit dem niedrigsten vakuum fahren kann) und für den Landwirt seinem Geldbeutel ist es die günstigste Lösung weil man das am täglichen Wasserverbrauch auch am sparsamsten arbeitet


    natürlich melke ich nicht mit dem Hand melkEimer sondern mit dem Maschinen Eimer

    Ich fange zwar erst mit dem Imkern an und hab jetzt schon 11 Völker, aber ich möchte einen angemessen Preis für meinen Honig bekommen. Es gibt viele die sich denken: "Was nix kostet ist auch nix". Und außerdem machen diejenigen, die Dumpingpreise verlangen den Honigpreis kaputt

  • :D Guten Morgen


    Michael schrieb:

    Man tut das Schied raus und evtl. eine Randwabe, dann hat man soviel Platz in der Beute, daß man die Waben auseinander rücken und begutachten kann.


    Frage: Siehst du bei der Methode auch alle Schwarmzellen?


    Mein Problem ist wahrscheinlich, dass ich immer von meiner Betriebsweise ausgehe :-? , d.h. ich muss bei beiden Bruträumen die Schwarmzellen ausbrechen, um z. B. einen Zwischenbodenableger zu machen. Ergo, ich muss alle Brutwaben ziehen u. begutachten.
    Wenn ich mir vorstelle, ich sollte das mit relativ schweren Dadantwaben machen, vergeht mir die Lust.....
    Aber wie ich jetzt lese, haben die Dadantimker eine völlig andere Arbeitsweise... :wink: Wie schwer sind bei dir die Honigräume??


    sabi(e)ne : Ein Winter lang haben wir Wasser geschleppt (kaltes Wasser taut übrigens Eis schneller auf, als heißes :wink: ), dann gab es für jeden Offenstall beheißbare Tränkbecken :D:D:D


    Werkstatt u. Tüftler ist auch vorhanden...trotzdem suche ich noch Anregungen :wink:


    Gruß
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Hallo Zusammen, hallo Regina,

    Regina schrieb:

    ....ich bewirtschafte einen Bauernhof, hebe also Sommer wie Winter schwere Heuballen u. Mistgabeln, die sind aber nicht so schwer wie volle Honigräume!!

    Wenn das so ist, musst Du nicht nach der Schwere der Dadant-Brutwabe fragen, das ist eine leichte Übung für Dich. :-)


    Wenn Du möglichst wenig Gewicht bewegen und trotzdem mit Magazinen arbeiten willst, dann ist die Kombination aus einer großen, einräumigen Brutwabe und möglichst flachen Honigräumen schon die richtige Wahl.
    Nach meiner Ansicht sind wir dann bei Dadant, und zwar bei der 10-rahmigen Version der AG Magazinimker.
    Und der dazu passende Honigraum ist 1/2 Dadant (also 14,5 cm hoch), und keine Flachzarge à la 2/3 oder 3/4 Langstroth.


    Es ist kein Zufall, dass ich mit diesem System imkere! :-)
    Und wenn mir das einmal zu schwer werden sollte, dann werde ich (schweren Herzens) die Magazinimkerei an den Nagel hängen und auf die Lagerbeute nach Bremer oder Golz umsteigen.


    Aber auch da wird man die Schlepperei ja niemals wirklich los: Sicher kann (und muss!) man die Honigwaben einzeln entnehmen. Und dann? ;-)
    Viele Grüße,
    Rudi


    Edit:
    Ich habe jetzt erst entdeckt, dass Du mit Segebergern arbeitest.
    Wenn Du grundsätzlich dabei bleiben willst: Es gibt dort mittlerweile auch 1,5er Zargen für den Brutraum und flache Honigräume.
    Wäre also auch noch denkbar.

  • Einen wunderschönen guten Morgen an diesem wunderschönen, verschneiten guten Morgen :D 
    Das Gewicht einer DA-Brutwabe ist bei weiten nicht so schwer wie wenn ich mit zwei BR-räume imkere und diese immer runterheben muß um in die untere Kiste zu kommen.
    In der Regel braucht man (frau) nicht alle Waben ziehen um nach den Rechten zu schaun.
    Auch kann die Wabe mit der einen Spitze ganz leicht auf einen noch in der Kiste befindlichen Oberträger ganz elegant hin und her gedreht werden, wenn einem nach durchsicht von 50 V. mal die Arme abfaulen :cry::wink: 
    Der HR wiegt in der Regel gerade mal 25 kg, das ist auch für eine Frau machbar, vor allem wenn Sie in der Landwirtschaft arbeitet.


    Wie ich die Sache mitbekomme, Regina, willst du sowieso nur eine Standimkerei betreiben, da brauch man keine vollen Völker zu heben, die Ablegerbildung wird sowieso mit Ablegerkästen bewerkstelligt und die können auch alleine getragen werden.
    Für alles weiter gibt es "MÄNNER" :wink::lol:

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike