Bienen als Biowaffe in der Antike

  • Zitat

    Auch wenn biologische und chemische Waffen seit jeher als feige gelten, sind sie doch genauso alt wie der ehrenhafte Kampf Mann gegen Mann. Wahrscheinlich warf man schon in der Steinzeit Bienen- oder Wespennester in die Höhlen der anderen.
    Weil der Umgang mit den Insekten leicht zu Kollateralschäden führte, hielten die Römer sie in eigens dafür geflochtenen Körben und schossen diese mit Katapulten weit hinter die feindlichen Linien. Die Kriegsherren setzten die Biowaffe so häufig ein, dass sie, davon sind manche Forscher überzeugt, im 5. Jahrhundert n. Chr. die Bienenpopulationen im Reich spürbar dezimierten. Auch in der Neuen Welt kannte man den Trick. Im Popol Vuh, der heiligen Schrift der Maya, sind täuschend echt verkleidete Strohkameraden beschrieben, die vor einer Festung aufgestellt wurden. Stieß der Feind ihnen den Helm vom Kopf, fand er sich plötzlich inmitten eines Schwarms aggressiver Insekten wieder - die allerdings nicht mit ihrem Gift Verderben brachten, sondern durch die von ihnen gestiftete Verwirrung.


    Quelle: SpOn http://www.spiegel.de/wissensc…sch/0,1518,456809,00.html

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen