Welches Holz ist für Magazine am besten geeignet?

  • Hallo alle miteinander!


    Welches Holz ist für Magazine am besten geeignet?
    Weymouthkiefer oder Fichte oder was anderes?
    Habe bisher gelesen, das Weymouthkiefer sehr leicht ist, Fichte aber
    länger hält.
    Was soll ich kaufen? javascript:emoticon(':roll:')


    Ich danke euch im Voraus!
    Gruß Jens

  • Hallo Jens,


    nimm das Holz, das für dich am leichtesten verfügbar ist.


    Weil bei mir im Wald nur Fichten wachsen, nehme ich Fichte. Hält problemlos, kost mich fast nix. Den Gewichtsvorteil habe ich irgendwann mal ausgerechnet, find es aber nicht mehr. Bei einer vollen Honigzarge mit 20 kg Honig drin wirst du den Unterschied zwischen Fichte und Wymouth nicht mehr merken.


    Viel Spaß beim Bauen!


    Gruß
    Werner

  • hallo Jens außerdem ist auch die Fichte 2/3 Günstiger Alls die Kiefer


    die Kiefer kostet der festmeter um die 600€ * MwSt und bringt auch nicht viel wegen dem Gewicht


    in meiner gegen hat ich einen der verkauft die Kiefer


    weiß allerdings nicht wo du wohnst


    Gruß Michael

    Ich fange zwar erst mit dem Imkern an und hab jetzt schon 11 Völker, aber ich möchte einen angemessen Preis für meinen Honig bekommen. Es gibt viele die sich denken: "Was nix kostet ist auch nix". Und außerdem machen diejenigen, die Dumpingpreise verlangen den Honigpreis kaputt

  • Zargen, Deckel, Innendeckel können sowohl aus Fichtenholz oder Weymouthskiefer gefertigt werden. Letzteres hat den Vorteil dass es etwas leichter ist, dafür ist das Fichtenholz etwas haltbarer. Für alles was sich in Bodennähe befindet sollte Fichten - oder besser Lärchenholz verwendet werden- das gilt besonders für den Boden. Was die Holzstärke der Beutenwände angeht, umso dünner die Bretter umso qualitativ besseres Holz wird für die Verarbeitung benötigt. Deshalb hat sich die Arbeitsgemeinschaft der Magazin-Imker e.V. vor 29 Jahren auch für 25mm Holzstärke entschieden ,und nicht wie in der USA üblich für 19mm.Zusätzlich lassen sich für das Langstrothsystem die Griffmulden optimal ausbilden ,in der Tiefe mit 15mm und mindestens 100mm in der Breite und 25mm in der Höhe :Die Griffmulden befinden sich unterhalb im Abstand von 60mm von der Zargenoberkante,dadurch wird ein optimales Greifen mit den Händen ermöglicht.

  • Am Gitterboden verwende ich für die Teile, auf denen der Boden steht, Eichenleisten. Ob es ewig hält weiß ich nicht, bisher halten sie. Ich denke die ältesten sind jetzt über 5 Jahre im Einsatz.


    Gruß
    Werner

  • :lol: Sorry,
    wenn jemand wie ich mit Handschuhen arbeiten MUSS, sind Griffmulden der allerletzte Mist.
    Griffmulden statt anständiger gut greifbarer Klötze braucht aber auch nur jemand, der beim wandern mit seinen Völkern LKW-Platz sparen muß.
    Mir waren sogar die tieferen Griffmulden der Segeberger zu klein, warum macht man sowas?
    Wie viele Imker wandern denn wirklich in einem Ausmaß, das die 2x 24mm gesparten Platzes braucht?
    Ich hab 18mm Holz, und fette Dachlatten-Griffklötze, und komme gut damit klar, mir ist seit ewigen Zeiten keine Zarge mehr von den Fingernägeln gerutscht.
    Der Ansatz der AG-Magazinimkerei ist genial, aber was im Endeffekt dabei rauskommt, ist wie der neue Boden schon wieder viel zu kompliziert.


    KEEP IT SIMPLE! :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hilux5 schrieb:


    Was soll ich kaufen? javascript:emoticon(':roll:')


    Ich danke euch im Voraus!
    Gruß Jens


    Das Holz für Deine Bienen, kommt von alleine, mach Dir darum mal keinen Kopf.


    Was willst Du sonst noch wissen?


    Rasse?
    Beutensystem?
    Betriebssystem?
    Vermarktung?
    Wesen des Biens?


    usw...


    bitte stell Fragen!!!!!!!


    Holz: nimm das was Du hast!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!kauf nix!!!!!!!


    Lass Dich beschenken von "dem Guten" 8)

  • Des Gewichtes wegen sollte man im Honigraum Flachzargen verwenden -immerhin wiegt eine Langstroth/1/1) Zarge 241mm ca.40kg, ca.33kg Zander (1/1)229mm.Bei diesen Größen egal ob Griffmulde oder Leiste, wird das tragen zur körperlichen Plagerei, umso größer die zu bearbeiten Völkerzahl ist.
    Um das ganze zu vereinfachen, sollte man die gleichen Rähmchengröße im Brutraum sowie im Honigraum verwenden- Flachzargenbetrieb mit Langstroth 2/3 mit 168mm oder Zander 2/3 mit 168mm oder ¾ Langstroth 194mm.

  • @ Florian:


    Metallgriffe sind zu teuer und rosten.
    Billiger geht`s mit Dachlatten-Griffstücken oder die nächst-dickeren "Balken" (komme gerade nicht drauf, wie die heißen).
    Außerdem passt es besser zur Holzbeute.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hilux5 schrieb:

     
    Welches Holz ist für Magazine am besten geeignet?
    Weymouthkiefer oder Fichte oder was anderes?


    Ich verwende prinzipiell nur Schalungstafeln! Die sind zwar relativ teuer und schwer, dafür halten die aber ein Imkerleben lang. Verschnitt gibt es so gut wie keinen und das mehr an Gewicht kommt letztendlich natürlich den Bienen zugute.


    Mit einer großen Schleifmaschine wird der gelbe Anstrich innerhalb weniger Minuten abgeschliffen und dann mit grüner Consolan Farbe gestrichen.

  • :lol: Hallo Jofl,
    ich hätte auch gern Schalungstafeln genommen, aber wir haben in einem Anlauf 170 Beuten mit 3 BR und 6HR gebaut, da war das finanziell nicht drin.
    Mit meinem Billigleimholz geht's aber auch zufriedenstellend, ich kann nicht meckern. :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen