Propolisbonbons

  • Habt ihr keine Angst, daß ein Allergiker Schaden nehmen könnte?

    Antibiotisch wirkt das Zeug auch - ob das immer gut ist?


    Ich würde Propolis nur als „grünes“ Holzschutzmittel verwenden. Da kann höchstens der Holzwurm Schaden nehmen.


    Grüße Ralf

  • Warum denn das? Verkaufen kannste die eh nicht, oder du brauchst du abgenommene Küche für.

  • Die Frage ist doch, wieviel Propolis müsste im Bonbon sein um eine wirklich antibiotische Wirkung (im Vergleich mit einem pharmazeutischem Antibiotikum) zu erzielen.

    Und damit sind wir beim Problem "Wirkstoffgehalt" angelangt. Hinzu kämen noch die Lösung nachstehender Aufgaben:


    - Wirkmenge und Relation zum Effekt bzw.

    - Dosis / Wirkungsbeziehung

    - Nebenwirkungsspektrum

    - allergenes Potenzial

    - toxische Unbedenklichkeit

    - zeitl. Anwendungsbeschränkung


    Soweit die übliche Fragestellung bei konv. Arzneimitteln, die nicht ganz umsonst als Neuprodukte teuer sind...


    Im erhitzten Zuckergemisch dürfte allerdings die allergen Wirkung reduziert werden, da Eiweiße bei höheren Temperaturen zerstört werden; damit allerdings auch deren Wirksamkeit.


    Das nur mal zum Nachdenken.

  • Upps, da war sie wieder, die German Angst.

    Ich vermute mal, dass der Werner die nicht in Großserie herstellen und verkaufen will.

    Er hat nach einem Rezept gefragt, nicht nach einer Pharmazeutischen Zulassung.

    Dem Grunde nach würde ich klassisch ein Bonbon versuchen und beim ziehen fein gemahlenes Propolis Pulver einstreuen. Tropfen lassen sich vermutlich leichter einziehen, machen das Bonbon aber vermutlich eher bitter. Dass im Propolis nennenswert wirksame Eiweise sein sollen, wäre mir neu.

    Es müsste eigentlich so sein, dass Propolis im Zucker luftdicht verpackt, vor Oxidation mit Sauerstoff eher geschützt sein sollte.

    Bzgl.:

    - Wirkmenge und Relation zum Effekt bzw.

    - Dosis / Wirkungsbeziehung

    - Nebenwirkungsspektrum

    - allergenes Potenzial

    - toxische Unbedenklichkeit

    - zeitl. Anwendungsbeschränkung

    kann es eigentlich nicht schlechter sein, wie bei der Einnahme von Rohpropolis oder Tropfen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es möglich ist, Bonbons bis zur Propolis Überdosierung zu lutschen.

    Vermutlich bekommt der Werner vorher einen ordentlichen Diabetes.

  • Sorry, hat sich für mich anders gelesen.

    Ich würde mal vermuten, dass sich eine quantitative Aussage zur Wirkung sowieso nie treffen lässt, da ja das Naturprodukt Propolis nicht genormt ist. Da würde ich immer empfehlen nach Versuch und Wirkung mit einer niedrigeren Dosierung anzufangen und dann sukzessive zu steigern.

    :saint: