Bodengitter oder nicht?

  • Hallo,
    jetzt kann sich Hummelche entscheiden. Dass es ihr leichter fällt, möchte ich auch meinen Senf dazu geben.


    1. Wenn du verschimmelte Randwaben möchtest, dann hilft nur ein Boden ohne Gitter.


    2. Zwei Maße sind in einer Beute sind ein Krampf. Sie sind von komerziellen Beutenbauern erdacht und in deinem Falle eine faule Sache, weil DN etwas höher ist und das kann beim Überwintern von Zanderwaben schon Probleme geben.


    Zander ist allgemein als günstiger anerkannt, und da ist diskutieren zwecklos, besser als DN.


    3. Flacher Boden ist Krampf, er sollte ca. 7cm hoch sein.


    4. Ich habe zwischen Varroaplatte und Gitter 2 cm Abstand. Es ist seit ewig egal, ob im Sommer oder Winter diese Platte bleibt oder nicht.


    5. Wenn Gitter, dann Edelstahl. Schermäuse fürchten Kunststoff nicht.


    6. Wenn DN, dann nehme Sabi(e)nes Bikinikisten.


    7. Magazinimker.de solltest du mal ansehen.


    8. Zum Schluß noch einmal. Keine Zarge für zwei Maße.


    Gruß
    Herbert (Remstalimker)


    Bekennender Anhänger der Dadantbeute. Andere Beuten sind mehr für Honigdiebe.




    4. Wenn du nur DN_Völker bekommst. dann können dir deine Schreiner für die Übergangszeit einen Einsatz bauen

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo,
    jetzt kann sich Hummelche entscheiden. Dass es ihr leichter fällt, möchte ich auch meinen Senf dazu geben.


    1. Wenn du verschimmelte Randwaben möchtest, dann hilft nur ein Boden ohne Gitter.


    2. Zwei Maße sind in einer Beute sind ein Krampf. Sie sind von komerziellen Beutenbauern erdacht und in deinem Falle eine faule Sache, weil DN etwas höher ist und das kann beim Überwintern von Zanderwaben schon Probleme geben.


    Zander ist allgemein als günstiger anerkannt, und da ist diskutieren zwecklos, besser als DN.


    3. Flacher Boden ist Krampf, er sollte ca. 7cm hoch sein.


    4. Ich habe zwischen Varroaplatte und Gitter 2 cm Abstand. Es ist seit ewig egal, ob im Sommer oder Winter diese Platte bleibt oder nicht.


    5. Wenn Gitter, dann Edelstahl. Schermäuse fürchten Kunststoff nicht.


    6. Wenn DN, dann nehme Sabi(e)nes Bikinikisten.


    7. Wenn du nur DN_Völker bekommst. dann können dir deine Schreiner für die Übergangszeit einen Einsatz bauen


    8. Magazinimker.de solltest du mal ansehen.


    9. Zum Schluß noch einmal. Keine Zarge für zwei Maße.


    Gruß
    Herbert (Remstalimker)


    Bekennender Anhänger der Dadantbeute. Andere Beuten sind mehr für Honigdiebe.

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo zusammen,


    es gibt auch noch einen anderen offenen Boden, der bereits serienmäßig zu kaufen ist: den Happy-Keeper-Rohrboden. Dieser Rohrboden hat Kunststoffrohre mit 31.5 mm Durchmesser und 3,5 mm Abstand, ergibt genau 35 mm, den Norm-Wabenabstand, sodaß Gemüll und Varroas in den Wabengassen durchfallen ohne die Bienen rauszulassen.
    Dieser Rohrboden kann als Einsatz in gewöhnlichen flachen Böden das Gitter ersetzen. Der Vorteil: Wärmedämmung nach unten, nur ca. 10 % der Fläche sind tatsächlich offen, dadurch geringere Varroavermehrung und Winter wie Sommer offener Boden möglich, Varroaschieber kann wie gewohnt verwendet werden, im Frühjahr gegenüber Gitter absolut sauber geräumt.


    Die Selbstherstellung und Nachrüstung ist bei sorgfältiger Arbeit recht billig.
    Aus dem Elektrogroßhandel habe ich 3 m lange Elektrorohre DN 32(tatsächlich aber nur 31,6 mm) der Fa. Hegler bezogen, Kosten pro Nachrüstboden 3,50 EURO und abgelängt in zwei Leisten aus 15 mm Mehrschichtplatte eingeschoben. Die Leisten habe ich anhand einer Alu-Schablone exakt im Abstand 31,5 mm mit 4 mm vorgebohrt und mit einem auf 31,5 mm runtergeschliffenen Forstnerbohrer von der Norma aufgebohrt.


    Nach meiner bisherigen Erfahrung mit dem Rohrboden (dem Selbstgebauten) hat der Gitterboden inzwischen bereits wieder den Status des Standes der Technik verloren. Ganz offensichtlich gibt es jedoch langjährig andauernde Erkenntnisschwierigkeiten durch Ländergrenzen und mangelnde Fremdsprachenkenntnisse.


    Eine besondere Variante des Rohrgedankens habe ich inzwischen als Rohrdeckel für meine neueste Drehbeutenentwicklung (Drehen der Waben - Warmbaustellung oder varroavertilgendes Wenden der Waben - Kaltbaustellung) verwendet, wobei jeder der beiden Rohrdeckel je nach Stellung - oben oder unten - einmal als Boden und einmal als Deckel fungiert, mit einer optimalen Dürchlüftung der Beute und gleichzeitiger Entsorgung von Varroa und Gemüll.


    Gruß


    Romuald