Sanierung Kaltbrut

  • Hallo zusammen,


    ich habe heute bei der Kontrolle Kaltbrut bei einem Volk festgestellt. Es ist das Eckvolk auf diesem Stand am Waldrand. Die Völker sind ca. 50 cm über dem Boden aufgeständert. Der Gitterboden ist offen. Es gibt also genug Luft von unten. Geträufelt habe ich vor 1 Monat. Das Volk ist ein Kö-Ableger aus Mai und sitzt auf 2 Zargen. Es ist/war so stark, dass ich im August noch eine BW an ein anderes Volk gegeben habe.


    Als mögliche Sanierung wird empfohlen, das Volk einzuengen. Sollte ich das schon jetzt durchführen und bei der Gelegenheit auch gleich die ggf. vorhandene Brut (Infektionsherd) herausnehmen?


    Im Weiteren wird empfohlen das Volk umzuweiseln. Ich hätte zur Zeit noch eine Reservekönigin im Kieler Begattungskästchen. Sollte ich dann auch gleich umweiseln oder das Volk nach dem Einengen erst zur Ruhe kommen lassen?


    Andere Möglichkeit wäre aber auch, das Volk auf 2 Zargen lassen, alte Kö raus, neue rein und Brut herausnehmen.


    Am Dienstag sollen es 12° werden, wäre doch eigentlich der richtige Zeitpunkt? Oder ganz die Finger weg lassen und bis zum Frühjahr warten? Ich habe aber das Gefühl, dass das Frühjahr bereits da ist. :wink:


    Danke für eure Antworten.

  • Zander schrieb:

    Hallo zusammen,


    ich habe heute bei der Kontrolle Kaltbrut bei einem Volk festgestellt. Danke für eure Antworten.


    Also Zander, jetzt in den Völkern rumwursteln, da gehört dir eine auf die Finger.
    Wenn du so weiter machst brauchst du dir über Kalkbrut ohnhin keine Sorgen mehr machen!


    Solltest du wider Erwarten im Sommer noch Völker haben, wenn du deine Kontrollen nicht einstellst und sich das Problem bis dahin nicht erledigt haben, dann musst du eine neue Königin einweiseln.

  • Hi Franz-Xaver,


    habe mich ungenau ausgedrückt, nur Außenkontrolle. Die Kaltbrut lag auf dem Anflugbrett und im Mäusegitter. Entschuldigung. :oops: Würde zu dieser Zeit nie reingucken.


    Kann ich deine Antwort aber so verstehen, dass du im Moment abwarten würdest? Oder hast du nach dem ersten Satz aufgehört und meine Fragen gar nicht mehr gelesen?

  • Zander schrieb:

    Hi Franz-Xaver,


    habe mich ungenau ausgedrückt, nur Außenkontrolle. Die Kaltbrut lag auf dem Anflugbrett und im Mäusegitter. Entschuldigung. :oops: Würde zu dieser Zeit nie reingucken.


    Kann ich deine Antwort aber so verstehen, dass du im Moment abwarten würdest? Oder hast du nach dem ersten Satz aufgehört und meine Fragen gar nicht mehr gelesen?


    Sorry Zander,
    wollte dir nicht Unrecht tun. Natürlich habe ich alles gelesen!

  • Hallo Zander,


    jetzt mit der Sanierung zu beginnen halte ich für nicht ratsam.
    Wir wissen nicht wie das Wetter weiter wird, ob es noch mal richtig kalt wird mit -5 bis -10 Grad.


    Mit der Sanierung wartest du besser bis März wenn das Wetter stabil ist, und die Bienen Pollen sammeln können.


    Vor ab, man darf keine Kalkbrutwaben anderen Völkern zuhängen, das sollte man unterlassen, weil man die Sporen auf dem ganzen Stand verteil.


    Der erste Schritt ist Königin raus, nach Möglichkeit das ganze Wabenmaterial möglichst erneuern, da hängen die meisten Sporen drin.


    Man kann die Ratikalkur machen und die Bienen in eine saubere Beute setzen mit neuen Wabenbau, der besteht aus Futterwaben, Pollen, usw.


    Das Volk sollte man auch nur noch auf einer Zarge lassen.

  • Hallo Sabiene,


    wenn man lesen kann ist man klar im Vorteil.


    Zander schrieb:

    Hallo zusammen,


    Ich hätte zur Zeit noch eine Reservekönigin im Kieler Begattungskästchen. Sollte ich dann auch gleich umweiseln oder das Volk nach dem Einengen erst zur Ruhe kommen lassen?


    Danke für eure Antworten.


    Jetzt darfst weiter meckern. :D:D:D


    Ich hätte das sicher nicht geschrieben wenn er keine Reservekönigin hat.

  • Hallo Michael2,


    werde es dann bis zum Frühjahr aussitzen und die Radikalkur machen. Vielleicht ergibt sich auch die Notwendigkeit einen Schwächling zu verstärken. Dazu kann man ja dann dieses Volk nehmen und dazufegen, falls es noch stark genug ist. Wabenmaterial bleibt natürlich draußen.


    Was die Brutwaben angeht, ist blöd gelaufen. Aber zu dem Zeitpunkt war das Volk augenscheinlich noch i.O.. Ich weiß aber in welches Volk die BW gekommen ist. Dieses Volk werde ich jetzt natürlich aufmerksam beobachten.


    Danke

  • Hallo zusammen....


    Hmm....mein Imkerpate (80 Jahre alt,50 Jahre erfahrung)Besprüht seine Waben wenn er Kalkbrut entdeckt mit einer Ackerschachtelhalmlösung ein.
    Er sammelt denn Ackerschachtelhalm,legt ihn in Wasser ein seiht das Wasser ab und fertig.
    Bei Ihm wirkt es...was sagt Ihr dazu?

  • Hallo
    Ich habe den Verdacht, daß ihr aneinander vorbei redet :roll: 
    Zander schreibt immer von Kaltbrut und Michael2 und Franz Xaver erklären ihm wie man Kalkbrut sanieren kann.
    Zander, was hast du denn nun beobachtet.
    Verkühlte Brut findet sich in der Regel als weislich bis schwarz verfärbte tote weiche Puppen auf dem Boden.
    Kalkbrutmumien sind eher walzenförmig, hart und können durch den Pilz gelb, bläulich oder braun verfärbt sein.
    Gruß
    Wolfgang

    Selber denken ist durch nichts zu ersetzen.

  • N´Abend Wespenkönig,


    Fehler meinerseits, ich meinte Kalkbrut ( :oops: wer lesen kann ist im Vorteil). Insoweit sind die Antworten von Michael2 und Franz Xaver schon o.k. Aber danke für den Hinweis; hätte es sonst wohl nicht gemerkt. :oops:

  • Brummer schrieb:

    Ackerschachtelhalmlösung gegen Kalkbrut.
    ...was sagt Ihr dazu?



    Hallo Florian,


    nicht zugelassenes Medikament... :o :wink:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.