• hab von einem bekannten erfahren bei ihnen bei Rheinfelden im Schwarzwald würde das Pfund Wald oder Wiesenhonig zwischen 6.50 und 7 € kosten


    und das obwohl es bei ihnen da unten soviel Waldhonig gegeben hat heuer und letztes Jahr


    wäre schön wen sich jetzt mehre Imker an diesem Preis Orientiren würden


    Guss Michael

    Ich fange zwar erst mit dem Imkern an und hab jetzt schon 11 Völker, aber ich möchte einen angemessen Preis für meinen Honig bekommen. Es gibt viele die sich denken: "Was nix kostet ist auch nix". Und außerdem machen diejenigen, die Dumpingpreise verlangen den Honigpreis kaputt

  • also ich bekomm hier bei mir (auch Schwarzwald) 8,90 € für 500g Weißtannenhonig!


    Fichtenhonig 8,00 €


    und Wald (Mix aus Nadel+Blatthonig) 7,50 €


    und für meinen Rapshonig bekomm ich 5,00 €


    alles im 500g Glas aber kein DIB!


    und in meiner unmittelbaren Umgebung gibt´s mehrere große Imkereien!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • hallo toy wo wohnst du im Schwarzwald ist Rheinfelden weit von dir weck?

    Ich fange zwar erst mit dem Imkern an und hab jetzt schon 11 Völker, aber ich möchte einen angemessen Preis für meinen Honig bekommen. Es gibt viele die sich denken: "Was nix kostet ist auch nix". Und außerdem machen diejenigen, die Dumpingpreise verlangen den Honigpreis kaputt

  • ich wohn sozusagen mitten drin im Sachwarzwald und Rheinfelden ist ja praktisch an der Schweizer Grenze und rund 150 km südlich von mir!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Sabine, mit dem Preis muss ich dir wiedersprechen.


    In einer freien Markwirtschaft, in der wir ja angeblich leben, wird der Preis durch Angebot und Nachfrage festgelegt.


    Wenn du mit dem Preis hochgehst, geht die Nachfrage zurück und umgekehrt.


    Es gibt einfach Regionen, da kann man bestimmte Preise nicht verlangen.


    Ich vermarkte meinen Honig in dem mir bescheiden Rahmen bei mir ums Haus und durch meine Mutter, ca. 120 km weiter. Ich kann bei mir locker 50c mehr verlangen wie beim Verkauf durch meine Mutter und bekomme meinen Honig trotzdem verkauft.


    Gruß
    Werner

  • Hallo, Werner,
    solange alle im Einheitsglas verkaufen, mag das ja stimmen.
    Aber wer hindert irgendjemand daran, eine eigene Marke zu kreieren und etablieren?
    Eigenes Glas, eigenes Etikett, pfiffige Ideen, und ein deutlich höherer Preis.
    Du verkaufst dann keinen Honig im Glas, sondern ein Stück Lebensqualität (auch wenn der Spruch von der CMA ist und zum Fleisch gehört...).
    Nur Honig verkaufen ist zuwenig heutzutage.
    Mach es bunt, mach es poppig, mach es besonders anziehend für Kinder, oder mach ein antiquiertes Oma-Outfit, mach was spaciges, mach was zu den Jahresfesten, laß dir was einfallen, wo Honig im Sommer ganz besonders gut zu paßt, und, und, und.....


    Irgendwie jammmern hier alle über ihre Preise, aber selber mal was machen und sich angucken, was die Profi-Konkurrenz im Marketing macht, ist wohl zuviel verlangt... :roll:


    Macht doch ein comic-buntes Etikett mit laufender Nummer, und wer von den Kindern zehn Etiketten bringt, bekommt einen Plastikdino oder was sonst grade so angesagt ist.
    Oder für die Rabatt-Generation, für 10 zurückgebrachte Gläser gibt es ein volles gratis, oder eine Tüte Honigbonbons, oder ab einem gewissen Umsatz eine Flasche Met einer Marke, die es NICHT im Supermarkt gibt, und, und, und....


    Mensch, seid ihr wirklich alle so fantasielos?
    Ein bißchen was muß man für die Vermarktung schon tun, und man muß sehr klar herausstellen, daß Deutscher Honig was Besonderes ist, aber jeden Cent davon wert.
    Es ist nicht mehr wie kurz nach dem Krieg, als sich der Honig von allein verkaufte.
    Außerdem ist es absolut nicht erstrebenswert, zu Weihnachten schon ausverkauft zu sein, denn was macht ihr, wenn das Wetter in der nächsten Saison nicht mitspielt?
    Wer dann noch Honig hat, hat gut lachen....

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Genau Sabine!
    grad in dieser Ausgabe vom Bj steht ein Leserbrief , in dem der Autor die vielen Abbildungen von "Neutralgläsern" in der Ausgabe davor bemängelt. Aber was ist eigentlich ein Neutralglas? Ich finde, das DIB-Glas ist so ziemlich das neutralste was es gibt - nicht sonderlich ansprechend, altbacken und in jeder Sorte einheitlich. So einheitlich wie eben auch der Preis einheitlich niedrig ist. Es gibt jetzt sicher einige Forumteilnehmer die sofort Antworten:" Ich bekomme aber 8€ für meinen DIB Rapshonig....etc.!" Aber mal Hand aufs Herz, das sind alles Ausnahmen und wenn man z.B. nur 100 Kg Honig im Jahr zu verkaufen hat bekommt man seinen Preis wohl auch irgendwann von einigen Leuten(und wenn es die Verwandten aus Mitleid sind).
    Viele kleine Imker die das DIB-Etikett gebrauchen interessiert der Honigpreis nicht sonderlich, sie sind froh wenn sie +-0 wieder aus der Geschichte rauskommen(ist halt Hobby, bei meiner Segelyacht bekomme ich ja auch kein Geld fürs benutzen). Dann gibt es noch die Großimkerein deren Betriebsgröße einen niedrigeren Honigpreis zulassen, weil sie eben über Masse vermarkten. Aber was ist mit den Imkerein mit z.B. 50-150 Völkern, die auch Gewinnorientiert arbeiten wollen? Für die ist das Einheitsglas mit dem Dauereinheitsniedrigpreis eben nichts.
    Gruß Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • :lol: hallo, heidjer,
    der Bekanntheitsgrad der Marke Einheitsglas mag hoch sein, aber das Image, das transportiert wird ist ein ganz eindeutiges: das kenn ich von meiner Oma!
    Außerdem finde ich persönlich es extrem schwer, bei den Dingern a) die Honigfarbe überhaupt zu sehen, und b) ergibt sich keinerlei ins Auge springender Unterschied zwischen den preiswerteren und teureren Honigsorten, bzw. ist es auf 1m50 schon schwer, überhaupt die Sortenangabe zu lesen.
    Und über den mich seit Jahren aufregenden blöden billigen Plastikdeckel sag ich schon gar nix mehr....
    So präsentiert man doch kein Qualitätsprodukt höchster Güte!!!!!!! :evil: 
    Da ist der Discounterhonig für 1,39 ja noch besser aufgemacht, und das Auge ißt mit, es entscheidet eben nicht, was draufsteht in 10pt Schrift.


    Ich kann z.B. jeden nur ermutigen, der irgendwelche regionalen Spezialitätenverbände hat, da mal nachzufragen, ob man sich nicht mit dranhängen kann.
    Das wird zwar was kosten, um deren Marke zu nutzen, aber in 99% aller Fälle lohnt sich sowas extrem....Fragen kostet nix, kann aber Umsatz bringen, wenn man bereit ist, dann auch zu den entsprechenden Events auch vor Ort zu sein.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Zusammen,
    Ein wenig hat sich ja schon getan:
    Der Wespenbussard ist vom Ettiket verschwunden.
    In einer Zeitung stand, das die Kunden den Honig für Honig e i n e r
    Sorte halten, weil das Etikett immer gleich aussieht.
    "Der Honig den ich vorher hatte kratzte im Hals. Dieser ist viel sanfter"
    Interessante Aussage.
    Wenn dieser Kunde demnächst beim Einkauf schon von Aussen die "Kratzt-im-Hals-Sorte" von der anderen unterscheiden könnte...
    Mal sehen, wer davon lernt.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • @ alle,
    nichschonwieder die sch... Preisdispute. Es sind Gegenden da kann man "Teuer" in anderen nicht! Es sind zu wenig Imker aber zu viel Honig auf dem Markt! Die Großabfüllimportöre machen uns den Preis kaputt und nicht immer kannste nur mit Qualität überzeugen. WENN KEIN GELD IM VOLKE -DANN KANN MANN KEINE (normalen) QUALITÄTSGERECHTEN PREISE ERZIEHLEN. Verlangen kann man sie schon, nur man wird nix verkaufen.
    Wer noch nicht genug hat, soll mal die alten Th´s lesen.
    Knäcke

  • Dem möchte ich (ohne weitere Begründung da Thema angebl. ausgelutscht) wiedersprechen. Das mit den Großimporten halte ich für Gejammer, lieber an eigene Nasen fassen.
    Gruß Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • :o Neee, Knäcke,
    da muß ich dir ganz energisch widersprechen!
    Wer eh schon zum Imker daggelt, ist schon von vornherein bereit, mehr auszugeben als im aldi.
    Man muß ihnen nur noch klarmachen, daß es eben nicht für das Doppelte des aldi-Preises geht, sondern noch teurer sein MUSS, ansonsten sollte man es gleich lassen und lieber verschenken.
    Außerdem hast du unrecht, es gibt nur teure und ganz teure Gegenden.
    Von meinen Kunden würde auch keiner jemals ein 200g-Glas aus dem KaDeWe für 21,50€ kaufen, aber 12€/kg ist völlig okay, bzw. im Direktverkauf auch entschieden mehr.
    Klar verkaufe ich damit keine ganze Ernte von 500 Völkern (noch nicht.... :wink: ) , aber ich wohne auch nicht in Berlin-Mitte mit bestverdienendem Publikum.
    Sowas geht auch nicht von heute auf morgen, aber Leute, die einen offenen und aufrichtigen Umgang mit ihnen und dem Produkt schätzen, gibt es immer mehr.
    Wo steht geschrieben, daß ich meinen Honig unter Wert an jeden verkaufen MUSS, der ihn billig haben will?

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen