Standort Pacht

  • Hallo Zusammen,


    in welcher Form und Größenordnung bedenkt Ihr bei Standorten, bei welchen Euch Grund und Boden nicht gehören, den Eigentümer. Hab da so an ein Pfund Honig/Volk und Jahr gedacht.


    Gruesse


    seb

  • Moin Windmüller,


    Wanderstandorte eingezäunt und 24-7 bewacht auf Firmengelände - da kriegen die Mitarbeiter über den Chef 12 Gläser 250g. Das rechnet sich doppelt und dreifach, weil die alle noch was kaufen.


    Wanderstände ohne besonderen Vorzug - da kriegen die Vermittler 1-2kg Honig, von genau dem Standort.


    Wanderstände ohne Genehmigung und einfach so - da gibt's Kein der was kriegt. :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Windmüller, hallo alle zusammen,


    ich habe ein Wiesengrundstück Hanglage zum teil schon verwildert
    ca. 60-70 x50-60m aber nicht genau im Winkel von einem Bauer der
    aber keine Landwirtschaft nehr betreibt für € 10,- im Jahr gepachtet.


    Sehr gut für Bienen geeignet, da im Umkreis von ca. 2-3 Km kaum
    noch Landwirtschaft also auch kein Gift.
    Nur noch ein paar Wiesen die einmal im Jahr gemäht werden, mein
    Geburtsort mit meistens nur noch Blumengärten, noch jede Menge
    Obstbäume wo sich kaum noch jemand drum kümmert und einiges
    an Mischwald drumrum.

  • Es gibt jedes Jahr kurz vor Weihnachten ein nettes Geschenkkörbchen, mit 4 Gläsern Honig, zwei Kerzen, einer Flasche Met (vom Kollegen), 4 Stück Seife, und etwas Weihnachtsdeko.
    Kommt sehr gut an. Geiz ist da überhaupt nicht geil.... :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Servus Windmüller,
    eigentlich solltest Du was verlangen. An 3-4 Standorten haben mich sogar die Bauern (kleine Weiler mit Obstbäumen) gebeten Bienen aufzustellen.
    Das sind jetzt zudem gute Honigkunden.
    Daß die natürlich auch mal was umsonst bekommen, ist eh klar.
    Grüße Simmerl

  • Ich sehe also, dass es unüblich ist, vollmundige Versprechen von Pachten zu machen, da das nicht unbedingt erwartet wird. Selbstverständlich ist eine "Aufmerksamkeit" drin. Dann kann man das ja in Ruhe angehen lassen ohne den Pachtzins im Nacken :)


    Danke für die Tips !


    Gruesse


    seb

  • Wenn wir in den Raps wandern, dann fragen wir beim Bauern an und der gibt eigentlich immer sein Einverständnis. Bisher hat noch nie einer was verlangt, kann aber auch daher sein, dass wir die Bauern kennen.
    Allerdings würde ich bei einem Rapsfeld auch nichts geben, Raps gibts bei uns wie Sand am Meer ... Angebot und Nachfrage ... :wink:

    MFG


    Christian



    "Haben zwei Imker die gleiche Meinung, so hat mindestens einer keine Ahnung"

  • :lol: Hab ich nicht gerade erzählt, daß in Kanada die Rapsbauern gerade Bestäubung *einkaufen*?
    Kurs von letztem Monat war 40$/Volk bei 5/ha....wird aber bis Mai noch steigen. :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Nee, nee, die schicken den weg. Und unterwegs wird der zur "Spezialität".

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Wanderer


    Ich will Kanadische Verhältnisse, das Wetter kann so bleiben wie es ist, aber 40 $ Bestäubungsprämie das ist schon ein Wort.
    Ich habe schon 1 Glas/Volk bezahlt. Im Staatswald zahle ich 1,50/Volk + Pauschale für meinen Kastanienplatz.
    Auf die Dauer versuche ich mir die Plätze jedoch lieber zu kaufen. Das Geld ist sicherer angelegt als in Aktien und mir kann keiner dazwischen funken.
    Im vorletzten Jahr ist ein Kind vor zwanzig Beuten im Raps gestochen worden und hat vergessen wegzurennen, Superpappi wollte das Mädchen retten und ist dabei ordentlich vermöbelt worden.
    Ich hätte beinahe alle Völker abziehen müssen, insbesondere ich keinen Stecher ausfindig machen konnte. Die Rapsbauern hatten noch Gastronomie dort. Sowas ist dann ärgerlich.


    Wie erreichen wir, dass unsere Landwirte ebenfalls Bestäubungsprämie zahlen?


    Musikus