Beginn der Kö.zucht in der Rheinebene

  • Hallo Kollegen!


    Eine Frage an alle Kollegen, die in der wärmebegünstigten Rheinebene imkern:


    wann kann man hier frühestens mit der Kö.zucht beginnen ? D.h. wann ist der früheste Termin zum Umlarven, ab wann kan man mit ordentlich begatteten Königinnen rechnen?


    Hier in Bayern larve ich frühestens um den 1. Mai um, damit zur Begattung auch genügend reife Drohnen am Start sind.


    Schöne Grüße, Reinhard

    Wanderimkerei, Nebenerwerb mit derzeit ca. 50 Wirtschaftsvölkern, mehr oder weniger Carnica-Landmädels, nur Standbegattung, Langstroth-Flachzargen in Brut- und Honigraum. imkere seit 1987.

  • Hallo Reinhard,
    die Zuchtgemeinschaften und Züchter im Rheinland geben die Anliefertermine für ihre Belegstellen rechtzeitig in den Fachzeizschriften bekannt.
    Nach deren Angaben kannst Du dann entsprechend vorher mit der Aufzucht Deiner Königinnen beginnen.
    Warum meinst Du,das dort die Zuchtsaison eher beginnt?
    Erhoffst Du Dir Vorteile durch früh verfügbare Jungköniginnen?
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Reinhard,


    der begrenzende Faktor ist nicht die Umlarverei, die kann man erfolgrech sogar im November durchführen.
    Der begrenzende Faktor ist die Verfügbarkeit von genügend geschlechtreifen Drohnen.
    Bei mir hier macht ein Umlarven vor der 3. Aprilwoche keinen Sinn, weil Drohnen selten vor Mitte/Ende Mai vorhanden sind.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo!
    Lothar : Ja ich erhoffe mir Vorteile. Die Überlegung war, sehr früh 0jährige Königinnen zur Verfügung zu haben und diese dann in die Wirtschaftsvölker einzuweiseln. Da man sagt, 0jährige Königinnen schwärmen nicht/kaum könnte ich mir so die sehr zeitraubende Schwarmverhinderung sparen.
    Michael : Ich sehe auch die Drohnen als limitierenden Faktor. Ich gehe aber davon aus, dass in klimatisch günstigen Regionen auch die Drohnenaufzucht in den Völkern früher beginnt.
    Schöne Grüße, Reinhard

    Wanderimkerei, Nebenerwerb mit derzeit ca. 50 Wirtschaftsvölkern, mehr oder weniger Carnica-Landmädels, nur Standbegattung, Langstroth-Flachzargen in Brut- und Honigraum. imkere seit 1987.

  • Moin Reinhard,


    Königinnen bringen im Schlupfjahr nicht die Lege-Leistung wie im Jahr danach. (Siehe Bruder Adam und dessen Königinnenüberwinterung) Das kann doch kein Ziel sein. Eine unentwickelte leistungsfähige Königin?Findest Du nicht, daß es einen erheblichen Aufwand darstellt Drohnen- und Pflegevölker weit ab zu wandern und dann alle Völker umzuweiseln und zu hoffen, daß auch alles gut ging mit der Begattung und dann 0-Jährige risikovoll einzuweiseln, wenn die 1jährige des Vorjahres gerade auf die volle Legeleistung zu geht.


    Große Standbegatter fahren ihre Drohnenvölker ins Rheintal damit die Drohen der gewünschten Linie Vorsprung kriegen, nicht die Königinnen. Die erzeugen an den Aufstellplätzen der gepushten Drohnenvölker massenhaft Begattungsableger mit Schwarm- oder Zuchtzellen und lassen die Jungvölker sich selbst entwickeln. Das damit verbundene Ausgleichen und deutliche Schröpfen der Wirtschaftsvölker mit Leistungsfähigen 1Jährigen macht Sinn. Wir wollen doch Bienen und zwar am liebsten massenhaft. :lol: Uns sichere Verhältnisse in der Tracht, denn wir wollen doch auch massenhaft Honig.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • :lol:

    Zitat

    und dann alle Völker umzuweiseln und zu hoffen, daß auch alles gut ging mit der Begattung und dann 0-Jährige risikovoll einzuweiseln, wenn die 1jährige des Vorjahres gerade auf die volle Legeleistung zu geht.


    Das ist doch genau das, was ich oben im anderen Fred als meine mühsam erlangte Erkenntnis gesagt habe... :lol:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen