Zwei Beuten bienenleer !! Hilfe!!

  • sabi(e)ne schrieb:

    Auch die "falschen Leute" können recht haben, und es wäre fatal, es dann zu ignorieren, nur weil einem die Restmeinung nicht paßt.... :roll:


    Schlimmer noch wäre, alles für Recht zu halten, weil einem der Rest der Meinung irgendwie gefällt!

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Danke Gerold,
    Ferndiagnose schwierig, ist richtig.
    Ich würde Jenny raten: natürlichen Milbenfall erst mal messen über 3 Tage hinweg.


    Fallen über 10 Milben würde ich mit Milchsäure behandeln, auch wenn ihr mich dafür an die Wand stellt.


    Bitte weitere Meinungen wären gefragt.
    Gruß Simmerl

  • Hallo,


    man kann viel schreiben und hier ein Theater veranstalten und alles verrückt machen.


    Wie war das mit den 80% Völkerverlusten im Frühjahr und dann gleich schnell zur Bildzeitung rennen und großes Theater machen.


    Ich schreibe mal wie eine Imkerin in unseren Verein mit ihren Bienen umgeht.


    Abgeschleudert wird Anfang August, eine Wochen später behandelt und dann läst man noch die ausgeschleuderten Honigwaben auf den Völkern oben und füttert fleißig, und das war im September.


    Wie die Völker aussehen kann man sich ja denken, wenn man fragt, bekommt man als Antwort ich habe wenig Zeit, muss das und diese machen.


    Die Völker vom letzten Jahr haben den Winter nicht überlegt, warum wohl?
    Weil genau so geschlampt wurde wie diese Jahr, die Völker hatte letztes Jahr kein Gramm Futter, mit Mühe könnte man den Becher für die Futterkranzprobe gerade voll machen.


    Was war die Ursachen das die Völker eingegangen sind, ja es war Waldhonig was man als Antwort bekommt.


    Meine Völker stehen nicht weit weg, und ich hatte so gut wie keine Verluste.


    Diese Imkerin ist noch gelernte Imkerein lach.


    So viel zum Thema Umgang mit Bienen.


    Zum Thema Gifte:


    Früher gab es mehr Umweltschäden durch Gifte, Umweltverschmutzung von Flüssen, Äcker etc….
    In der DDR, war Umweltverschmutzung an der Tagesordnung, sei es Bitterfeld, Leuna, Uranabbau in Ronneburg, Schlema, Johanngeorgenstadt und anderen Orten.
    Die Bienen waren zu der Zeit richtigen Giften ausgesetzt und auch in bestimmen Region eingegangen.
    Ein Bekannte von mir hatte zu DDR-Zeiten ca 40 Völker, da gab es eigentlich wenige Verluste, wenn nicht die Völker an Industriegebieten standen.
    So gesehen haben die Bienen diese Zeit auch überstanden, als 1986-88 die Varroa ins Erzgebirge gekommen ist, sind die Völker reihenweise eingegangen, und seit dem ist der Bienendichte nicht gerade optimal.


    Jammert bitte nicht rum, es gab viel schlimmere Zeit als jetzt.
    In der heutigen Zeit wird jeder Mist an die große Glocke gehangen, die Medien sind einfach skandalgeil


    Die meisten Fehler werden immer vom Imker selbst verursacht, sei es schlampiger Herbstaufbau oder Zeitmangel, oder Faulheit, wenn die Natur so verseucht ist, geht auch alles andere ein, besser bleiben wir auf dem Boden und suchen die Fehler erst mal bei uns selbst.

  • Michael2 schrieb:

    Abgeschleudert wird Anfang August, eine Wochen später behandelt und dann läst man noch die ausgeschleuderten Honigwaben auf den Völkern oben und füttert fleißig, und das war im September. Wie die Völker aussehen kann man sich ja denken,


    Tschuldigung, Michael2,


    kann ich leider nicht. Worauf genau willst Du hinaus?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Unsachlich!


    Die Früheren Insektizide hatten eine ganz andere Wirkung!


    Die alten Nervengifte haben sich an die Neurorezeptoren angedockt und haben diese blockiert so das die Botenstoffe wie z.B. Acethylcholin nicht andocken konnten.
    Die Enzyme welche Acethylcholin nach dem Übertragen der Information abbauen, konnten auch diese Nervengifte wieder abbauen.
    Das heisst im Klartext, dass ein Insekt das keine ausreichende Menge Gift abbekommen hat, sich wieder erholen kann.


    Die heutigen Nervengifte wie z.B. Neonikotinoide, blockieren auch die Andockstellen für Acethylcholin, nur können diese Gifte von den Enzymen nicht abgebaut werden. Das Insekt kann sich nicht erholen!


    Die Nötigen Menge sind auch in einem ganz anderen verhältniss, früher hat man auf ein Hektar kiloweise den Wirkstoff ausgebracht, um die selbe Wirkung zu erreichen werden heute 100g oder 10g pro Hektar benötigt.
    In der Zukunft sollen nur 1g Wirkstoff pro Hektar reichen.


    Was im Klartext heisst, die Wiurkstoffe werden gezielter eingesetzt und das diese Wirstoffe auch giftiger sind, bis zu 10000 mal!

  • Aber was ist schlecht daran?


    Hochwirksame Mittel niedrigdosiert einzusetzen oder wenigerwirksame in hohen Dosierungen? Ich kann das Problem nicht erkennen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallöchen!


    Hmmm....und wie kann ich als Otto-Normalimker diesen Chemiekrieg entdecken? Abwarten bis alle Völker tot sind?
    Proben einschicken bis das Konto leer ist? Oder reicht ein Chemie-Baukasten und ein paar Experimente, um selber zu testen?


    Ich finde das generell interessant: wie verseucht ist unsere Umwelt eigentlich? Ich weiß von Tierproben vom Niederrhein wo Innereien untersucht wurden. Diese Probungen hat mein Vater in seinem Revier durchführen lassen. Hauptsächlich Hasen und Kaninchen. Das Ergebnis war erschütternd: die Schwermetallwerte waren immens hoch. Die genauen Daten kann ich ermitteln, wen es interessiert.


    Diese Schwermetalle sind wahrscheinlich nicht bedingt durch die Landwirtschaft. Zeigen aber, daß die Vergiftung unseres Lebensraumes schleichend und unbemerkt geschieht. Wie kann man diese Durchseuchung sichtbar machen? Wie kann man selbst solche Tests regelmäßig durchführen? Wer überprüft überhaupt die Lebensqualität unserer Atemluft und unseres Wassers? Wer misst die Strahlung die noch von Tschernobyl übrig ist? Wer sorgt dafür, daß unsere Bienen nicht vergiftet werden? Wir selbst? Unsere Kinder? Unsere Kindeskinder?


    Bernhard

  • :lol: Ich hab heute den Bucki-Imker 4/06 bekommen, und oh Wunder, in Luxemburg hat man dieselben Erfahrungen gemacht wie in Amiland.
    Nämlich bei der Analyse des Brutwabenwachses Dinge gefunden, die in dieser Imkerei niemals benutzt wurden: Eintrag durch zugekaufte MWs.
    Soviel zur Kontrolle auf Schadstoffe.
    Wachwerden! :roll:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo,


    hab mal wieder überhaupt keine Ahnung , wovon Ihr schreibt. Habe aber grad einen Vortrag über Faulbrut gehört. Hierbei ging es um die starken Völker eines noch nicht infizierten Standes, die dann befallene Völker ausräuberten. Hierbei wurden nicht nur Vorräte, sondern auch Baumaterial geklaut, was das eigendlich Verhängnis ist. Also kann man das nicht alles auf die MW schieben. Nur der Objektivität halber.


    Grüsse 8)

    Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage !

  • :lol: Bienen klauen WACHS?
    Das glaubst du doch wohl selber nicht......
    Sie nagen Zelldeckel von Honigzellen auf, aber nichts anderes, wenn sie auf Räuberei aus sind.
    Was du meinst, sind Wespen, die klauen auch Brut, aber trotzdem kein Wachs.
    Die bauen ihre Nester aus gut gekauter Zellulose.... :wink::roll:
    (heutzutage lernt man ja in der Schule gar nichts mehr :roll: )

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen