Raps im September / Oktober

  • Definition von Subvention (Wikipedia): "Subventionen (von lat. subvenire = zu Hilfe kommen) sind finanzielle Hilfen ohne unmittelbare Gegenleistung, die von staatlichen Institutionen an private Haushalte oder an private Unternehmen geleistet werden. Eine Politik, die in größerem Umfang mit Subventionen in den Markt eingreift, wird als Subventionismus bezeichnet, und die Verringerung von Subventionen als Subventionsabbau."


    Bei der Preiregelung des EEG handelt es sich de facto nicht um eine Subvention, da der Staat keine Beihilfen leistet.



    sabi(e)ne schrieb:


    [quote]# Windstrom hat einen Wert von 5 - 6 Pfg. je kWh. Denn - wie dargelegt - entfallen durch den Betrieb einer Windkraftanlagen im wesentlichen nur die Kosten des Brennstoffs (Steinkohle, Erdgas), aus dem der Strom ohne die Windkraftanlagen erzeugt worden wäre. Das sind 3,5 - 4,5 Pfg. je kWh.


    Der sogenannte "Wert" ist falsch. Nach dieser Rechnung ist dein Glas Honig auch nur 1,09€ Wert! Da der konventionelle Energiemarkt über Jahrzehnte eine Echte Subvention erfahren hat (Steinkohle, Atomforschung etc.) die Milliarden verschlungen hat, können diese Kraftwerke, die schon längst Abgeschrieben sind natürlich Strom "scheinabr" zu diesen Preisen erzeugen. Müsste jedoch ein Atomkraftwerksbetreiber seine Anlagen ebenfalls allumfassend versichern, wie es von Windkraftbetreibern verlangt wird, würde die kWh Atomstrom 1€ kosten, mehr noch als Solarstom. Hierbei sind die Kosten für die "Beseitigung" des Atommülls, die nicht möglich ist nicht inbegriffen. Ein weiterer Punkt ist, dass die die gesamte Windkraftbranche allein Privatwirtschaftlich entwickel hat und ohne Zuschüsse oder echte Subventionen auskommen musste. Fakt ist auch: Kohle ist Klimatechnisch inakzeptabel, Erdgas, Öl und Uran sind sehr bald erschöpft. Natürlich kann man die Energie nicht ausschliesslich aus Wind erzeugen.
    Diese Artikel dienen lediglich, Leuten das zu schreiben, was Sie hören wollen. Ich kenne die Betriebsergebnisse von weit mehr als 100 Windparks in Deutschland. Renditen werden zwischen Totalverlust und 10% erziehlt. Das ist nicht mehr als in der freien Wirtschaft angemessen. Von einer goldenen Nase kann keine Rede sein.
    Über den Umweltnutzen möchte ich nichts schreiben. Bei der zuvor genannten energetischen Amortisation von 1 jahr ist nichts hinzuzufügen.


    Ein streitbaren Thema ist der visuelle Eindruck, da scheiden sich die geister. Oft hängt dieser damit zusammen, ob man daran beteiligt ist, oder ob man glaubt, damit verdient sich einer eine goldene Nase.


    Gruesse


    seb