Futterzarge im Winter drauf lassen ?

  • Hallo,


    lasst Ihr Eure Futterzargen im Winter eigentlich drauf ?



    Gruss
    Veet

  • Nö!

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Warum?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Warum soll man sie drauf lassen ?
    Außerdem ist dann zwischen dem Deckel und dem Bienensatz ein Zwischenraum (die Futterzarge), den die Bienen zusätzlich wärmen müssen. Wenn ihr eure Volker einem zusätzlichen Risiko aussetzen wollt, dann lasst die Zargen drauf .....

    MFG


    Christian



    "Haben zwei Imker die gleiche Meinung, so hat mindestens einer keine Ahnung"

  • Hallo,
    die Futterzarge brauche ich im Frühjahr nur in Ausnahmefällen.
    Im Winter bildet sich in der Zarge manchmal Kondenswasser was anschließend zu Schimmel führt.
    Wenn dann noch einige tote Bienen in der Zarge liegen, gibt es eine Sauerei.
    Außerdem ist die Futterzarge im Winter unnötig der Witterung ausgesetzt.
    Viele Grüße, Hermann

  • Ich finde viel schlimmer, daß sie in den Seitenaufstieg hinein bauen, und danach, bee-space oder nicht, meist auch die ganze Zarge vollflächig anbauen.
    Größtes Theater im Frühjahr, das wieder loszukriegen, elendiges Gemansche, was zig Bienen unnötig das Leben kostet.
    Und wenn du Pech hast, löst du dann damit gleich die erste Räuberei des Jahres aus... :roll:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Nein, damit löst sich nicht das Problem mit dem Seitenaufstiegzubau.
    Und bitte, wieviel Platz braucht denn eine Futterzarge zum Lagern???
    Habt ihr soviel Zeugs, daß da nichts mehr frei ist?
    Die Arbeit im Frühjahr, die Dinger wieder herbstfertig zu machen, spare ich mir doch lieber, in der Zeit habe ich anderes zu tun :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Zusammen,


    Futterzargen (aus Holz) leiden ja wohl unter der Witterung. Warum sollte ich sie also im Winter draußen lassen? Im Frühjahr müßte ich die dann sowieso abnehmen und anderweitig versorgen. Da hat man, wie Sabine richtig sagt, in der Imkerei reichlich anderes zu tun. Der Platzbedarf ist ein Argument, sollte aber lösbar sein.


    Gruß,
    Vorgebirge

    (seit 2002 Carnica, Standbegattung; Löwenzahn, Obstblüte, Sommerblüte, Robinie, Linde; Zander, Zeidlermagazin (Heroldbeute), Hohenheimer Einfachbeute; Neutralgläser, eigene Etiketten; Honig, Propolis, Met, Bärenfang)

  • Hallo,


    ich habe von einem Imker gehört, daß er seine Adamfütterer ganzjährig statt Innendeckel drauf läßt. Soll ohne Probleme gehen. Ich mache es trotzdem nicht.


    Grüße, J.

  • Moin Imkers,


    es gibt ein sehr extensives Konzept der Bienenhaltung mit nur zwei Besuchen an den Bienenvölkern. Das Bienenjahr beginnt damit, daß im Herbst die Völker radikal abgeerntet werden und mit Leerwaben oben und zwei reinen MW-HR (über Gitter?) aufgefüttert werden. Dabei kommt in den Hohen Boden eine Futterwanne und oben kommt eine Futterzarge drauf, beides Randvoll Flüssigfutter. Die Bienen schaffen es dann nicht die MW auszubauen und lagern das Futter ohnehin brutnestnah im BR. Dann werden die Völker verlassen und bleiben unbearbeitet bis weit nach dem Winter.


    Im späten Frühjahr werden die dann ausgebauten HR abgeerntet und die Königin wird abgedrückt oder wenn sie jung ist, wird mit ihr ein Königinnenableger gebildet, der die erst jetzt festgestellten Uberwinterungsverluste ausgleicht. Und die Völker bleiben bis in den Herbst wieder sich selbst überlassen.


    Bei diesm Vorgehen bleibt die Futterzarge mindestens von Herbst bis Frühjahr auf den Völkern und die Wanne im Boden. Ob die dann noch Futter im Frühjahr abnehmen weiß ich nicht. Auf alle Fälle ist die Futterzarge recht weit weg vom Wintersitz und nicht direkt drüber.


    Fragt mich nicht wie man bei der Betriebsweise die Milbe bekämpft, aber für abgelegene Gebirgsbienenstände soll eine derartige Vorgehensweise gar nicht so sellten sein.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Mensch Henry,
    das wäre doch was für Sabine, braucht sie ihre Völker im April nicht füttern, sondern erntet!
    Wierum dreht sich den bei dem Imker den der Strudel im Klo ? Linksrum oder rechtsrum ?


    Grüsse 8)

    Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage !