Flugloch Mini-Plus Beute

  • Hallo,
    die Mini-Plus Beute ist eine feine Sache. Ich halte in ihr meine Königinnen, bis ich sie zum Umweiseln Anfang Oktober benötige. Doch eines macht mich an dieser Beute verrückt - das Flugloch. Erstens lässt es sich schlecht verschließen. Zweitens hirne ich immer noch an einem probaten Verschluss gegen Mäuse, eindringende Drohnen und ausfliegende Königinnen.
    Wer hat da etwas erfunden?


    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Also. Das mit dem verschliessen löse ich ganz einfach.
    Einen Fftzen Stoff reingeschoden und schon kann man die Dinger hinbringen wo man möchte!


    Gegen Mäuse, Drohnen und Königinnen habe ich noch nichts...


    Mal nachdenken...

  • Hallo
    Wenn Du die Ausführung in Holz hast, so gibt es beim Wagner den Einschub mit dem Absperrgitter. Ausserdem hast Du ein Vierkant Holz welches das Flugloch verschliesst oder dann einen Spalt von ca. 5cm Länge und 6mm Höhe freilässt. Damit ist auch das Mäuseproblem gelöst.
    Freundliche Grüsse
    Hugo

  • Hallo lieb Imkersleute,


    wer hat da Erfahrung. In der Miniplusbeute bildet sich bei der Überwinterung Schwitzwasser. Ich habe den Boden mit dem Futterraum, hier ist bekanntlich das Gitter kleiner. In diesem Raum steht sogar Wasser. Bei Holzbeuten, Dadant Gitterboden, habe ich das selbst bei schwachen Völkern nie erlebt.


    Wer hat Erfahrung mit einem anderen Deckel mit Dämmplatte.


    Ist das ein grundsätzliches Problem der Styroporbeuten?


    Würden Holzminiplus das Problem lösen?


    Ich erzähle sicher nichts Neues, wenn ich sage, dass das Schimmelproblem auch im Sommer auftritt.


    Grüße an alle die imkern


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo Remstalimker,


    das ist glaube ich ein Problem der zu kleinen Bodenöffnung deiner Beuten.
    Ich habe meinen Styroporminnis einen anderen Boden verpasst, und das Problem war keines mehr.
    Ich verwende außerdem mit gutem Erfolg Hozminiplusse, da sitzen die Bienen pudertrocken drin.
    Btw. halte ich persönlich eh nicht viel von der Futtereinrichtung im Bodenbereich. Es fällt ständig mal Dreck hinein, und außerdem war mir das Nachfüttern zu unbequem.
    Mit Futtertaschen in Rähmchengröße füttert es sich meines Erachtens bequemer und schneller.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo,


    der alte Boden ist für die Überwinterung ungeeignet.
    In der Futterkammer sammelt sich immer wieder Wasser, was für die Bienen sehr ungünstig ist.
    Jetzt gibt es den neuen Boden II der hat ein durchgehendes Gitter wo sich kein Wasser mehr sammeln kann, die Volkchen überwintern viel trockener.


    Boden II



    Man kann sich auch einen eignen Boden basteln, wie mein Namensvetter schon gesagt hat.


    Zu der Mini Plus Beute ist gibt es diese Dammplatte mit den zwei Leisten, ich habe das selbst schon getestet, eigentlich funktioniert es teilweise, die Beute muss richtig in der Waage stehen sonst zieht die Dämmplatte von außen zu viel Feuchtigkeit, eigentlich so die Feuchtigkeit aus der Beute aufgenommen werden.


    Eine Futtertasche sollte so breit sein wie zwei Rähmchen.

  • Michael schrieb:

    Mit Futtertaschen in Rähmchengröße füttert es sich meines Erachtens bequemer und schneller.


    Kann ich bestätigen!

    Michael2 schrieb:

    Eine Futtertasche sollte so breit sein wie zwei Rähmchen.


    Warum?

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Moin Imkers,


    das Flugloch im Boden II ist genausoschlecht wie das im Boden I. Aber das Gitter ist größer.


    Die Fluglöcher erreichen die Standfläche nicht, was dazu führt, daß die Bienen oft unter der Kiste sitzen und nicht drin oder sogar nach hinten abfliegen. Außerdem haben die Mäuse und Meisen eine große Angriffsfläche und eine wirksame Verteidigung gegen Räuber ist auch nicht möglich. Der winzige Luftspalt vorn und hinten ist zur Beutenbelüftung eher ein Scherz.


    Deshalb habe ich Rahmen gebaut mit einer Keilbohle als Flugbrett dran, die vorn den Spalt unter dem Flugloch komplett ausfüllen. Da die Beuten in Brusthöhe zu vieren aufgestellt sind, kann ich so von unten in die Kisten sehen und die Belüftung ist tatsächlich gewährleistet. Anflug nach hinten geht nicht mehr und der Flugschlitz verkleinert sich auf seine Höhe. Verteidigung ist auf seiner ganzen Tiefe möglich und sogar draußen auf dem Anflugkeil. Die Rahmen sind aus Dachlatten gezwirbelt und waren Ruck-Zuck gebaut.


    Ich füttere nur von oben mit der Zarge .

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Michael, Michael 2, Reiner und Henry,


    Dank für eure sachlichen Beiträge. Ich habe jetzt mal versuchsweise Minizargen aus Holz hergestellt, denn das Schimmelproblem ist auch im Sommer vorhanden. Nach den ersten Prototypen, habe ich den nächsten Fehler schon programmiert. Alles sollte kompatibel sein und das ist aufwendig. Am Boden hirne ich noch, den sollte ich docheinmalnichtimmernurplanensonderndochaufdie Belegstelle gehen, dann müsste das Flugloch einfach zu öffnen und schließen sein. Auf der anderen Seite wäre ein 7 mm Flugloch über die ganze Breite auch nicht schlecht.
    Trotzdem ist das Minipluskästchen als Begattungseinheit und zum Halten der Königin bis zum Umweiseln ideal.


    Gruß Remstalimker der “was“ Herbert heißt, allerdings heißt es bei uns der wo ......

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Moin "der wo Herbert heißt",


    Remstalimker schrieb:

    Auf der anderen Seite wäre ein 7 mm Flugloch über die ganze Breite auch nicht schlecht.

    Vieso auf der andern Seite? :o :wink:


    Nee, nee, breite Fluglöcher sind großer Mist, bei kleinen Völkern, die mehrfach im Jahr weisellos sind. Das Einzige was man da an einem solchen breiten Flugloch gut machen kann ist Einengen. :wink: Am Trachtende der Linde oder wenn eine andere Tracht sehr plötzlich aufhört oder wenn andere Völker abgeschleudert werden oder bei Wespensommern, da wär Räuberei vorprogrammiert. Gerade im Hoch- und Spätsommer. Schließlich fliegen ja auch die Drohnenvölker bei den Begattungsvölkern und auch andere Mini-Pluse, in denen die Königinnen legen und dort nur verwahrt und vorgeprüft oder die schon wieder zusammengesammelt und auf den Winter vorbereitet werden.


    5 cm sind OK! Keine Hand breit den Räubern! Schon garnicht die ganze Seite. Auch nicht die andere. :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Michael2 schrieb:

    Eine Futtertasche sollte so breit sein wie zwei Rähmchen.


    Hallo Rainer,


    in einer breiten Futtertasche passt mehr Futter, und läst sich leichter füllen.
    Eine Futtertasche aus einem Rähmchen finde ich etwas zu klein.


    Hallo Henry,


    ich muss ehrlich sagen, das ich bis jetzt noch nie Probleme mit Vögel und Mäuse mit der Mini Plus Beute hatte.


    Die Bienen sitzen aus wärmetechnischen Gründen unter dem Boden, wenn ein Völkchen sehr stark ist und das Wetter sehr warm, kommt sowas sehr oft vor.


    Deshalb ist der Boden II für Sommer und Winter geeignet.


    Der Boden II müsste weiter angepasst werden, das die Bienen nicht unten dem Boden spazieren und eine Abtrennung vor dem Lüftungsgitter angebraucht sein muss.
    Das Flugloch müsste etwas breiter sein und flach auf dem Boden anliegen.


    Die Bienen könnten viel besser anfliegen und laufen einfach in die Beute rein.


    Wenn wir schon darüber diskutieren runden Bilder das Thema ab.


    Der Schimmel bei der Mini Plus Beute wird durch Feuchtigkeit verursacht.
    Nach Möglichkeit sollte man die Dämmplatte verwenden und darauf achten die die Völkchen nicht zu schwach sind.
    Durch den Boden II habe ich jetzt kaum noch Feuchtigkeit.

  • Hallo,


    ihr sprecht gerade so schön davon:


    wer hat Erfahrungen mit Holzminiplus (z. B. von Wagner) und der Styroporversion? Michael, bei Dir klingt das so. Sind die Holzminis gleichwertig oder haben die gegenüber den Kunststoffminis Nachteile (z. B. unzuverlässigere Überwinterung)?


    Liefert Wagner eigentlich Futtertaschen für die Holzminis?


    Viele Grüße, Johannes

  • Ja, der liefert Futtertaschen.
    Die Überwinterung ist gut, man kann die Minis auch inViereblöcken zusammenschieben und ein gemeinsamen Deckel drauftun, das wirkt sich günstig bei der Überwinterung aus, da im Frühjahr weniger Wärme flöten geht, bzw. sich in der Mitte der vier Beuten sammelt. Ich benutze allerdings Minis von Wagner im halben Dadant Maß, d.h. Höhe ist gleich wie im Dadant mod. Breite nur halb. Ist praktischen wenn du mit Dadant mod. arbeitest.


    Gruß

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • Jau,


    nicht nur in der Heide, auch im Südwesten funktionieren die Dinger hervorragend.
    Die sind m.E. Erachtens ihr Geld wert, qualitativ gibts da nix zu mosern.
    Sehr schön sind wirklich die 4er- Aufstellungen.
    Und ich bin ein Fan von Futtertaschen; in den Großvölkern nehme ich sie sogar zum Einengen, wenns denn sein muß.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-