• Hallo.
    Ich war zwei Wochen ausser Haus und als ich nun wieder kam fand ich zwei Magazine vor in denen es keine Bienen mehr gab.
    Es handelte sich um zwei schwaechere Voelker. Die toten Bienen sind wahrscheinlich durch die hiesigen Riesenameisen abtransportiert worden.
    Auffaellig waren einige (Wachs?) Motten die sich nun auf den Waben eingesponnen haben.
    Stellt sich die Frage, ob sie die Todesursache fuer ein ganzes Volk sein koennen oder aber erst spaeter, bei einem ohnehin abgeschwaechten oder (fast) toten Volk kommen?


    Vor etwa drei Wochen hatten wir Honig geschleudert (bei den beiden gen. Voelkern jedoch nicht) und alle Voelker mit Apistan behandelt.


    Was koennt Ihr mir ueber moegliche Todesursachen mitteilen?

  • Ausgeraubt und übergelaufen!


    Wieviele starke Völker hast Du denn noch? Da dürften sich die Vorräte und die restlichen Bienen hinverteilt haben.


    Mit bedauernden Grüßen
    Jörg

    Konfuzius sprach:
    Worte sollen den Menschen etwas sagen - das ist alles.

  • Hallo Thomas,


    hattest Du die Fluglöcher eingeengt?
    Sonst Einladung für Räuber.
    Danach konnten sich die Wachsmotten ungestört ausbreiten... :evil: 
    Mein Beileid... :(

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hi Thomas,
    ich kenne Tracht und Wetter in Marokko nicht.
    Eines ist jedoch klar: Die Wachsmotten haben die Völker nicht getötet, die kommen erst zum Reste verwerten, wenn die Kisten leer sind.
    Aus der Tatsache, daß keine Bienen mehr im Volk sind , schließe ich eher auf einen Zusammenbruch durch die Varroa.
    War deine Apistanbehandlung denn auch wirksam?
    Hast Du eine Befallskontrolle vor- und nachher gemacht?

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Danke fuer Eure Antworten!!!


    Joerg,


    das koennte sein, denn Futtervorrat gibt es nicht mehr in den leeren Magazinen!
    Es waren 32 Voelker insgesammt.



    Radix,


    die Flugloecher hatte ich nicht eingeengt, so etwas ist hier ueberhaupt nicht ueblich. Bin wahrscheinlich der erste, der das hier einfuehren wird.
    Wie weit muss ich die Loecher einengen?
    Ist das ein wirksamer Schutz gegen Raeuberei?
    Oder muss ich mehr Beifuettern?
    Wie lange dauert denn so Ueberfall?



    Michael,


    wenn die Wachsmotten erst spaeter kommen, dann brache ich also nicht zu fuehrchten, dass sie sich nun ueber die anderen Voelker hermachen.
    Das Wetter ist noch recht heiss, wenn auch Nachts schon etwas kuehler. Aber alles noch wie ein deutscher Hochsommer.
    Tracht gibt es nicht mehr viel. Vereinzelt etwas Luzernenklee und Mais (Pollen).
    Mit der Varroakontrolle ist hier nicht so einfach.
    Wir haben hier keine ausziehbaren Boeden in den Magazinen.


    Danke noch mal's an alle fuer die hilfreichen Antworten!!

  • Hallo Thomas,


    Du hast eine interessante Homepage. Hab nur mal kurz gestöbert... :)


    Einengen: Je stärker das Volk, desto weiter das Flugloch.
    Meines geht Frühjahr bis Sommer über die gesamte Beutenbreite (ca. 50cm).
    Beim Auffüttern vom starken Volk reduziere ich auf ca. 10cm, beim Ableger auf 2 - 5cm.
    Schmale Fluglöcher sind halt besser zu verteidigen :evil: 
    Sicheren Schutz gibt es natürlich nicht.


    Räuberei endet bei dem beraubten Volk, bis nix mehr da ist.
    Ist wie bei der Steuer richtigen Leben... :D


    Dann versuchen die Räuber es beim Nächsten. Gut, wenn`s dann was enger ist.


    Auslöser für Räuberei ist oftmals Schuld des Imkers: Zuckerwasser verschüttet - das spricht sich schnell rum... :o


    Wenn`s mal passiert, Klexerei sofort mit viel Wasser "verdünnen".

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.