Förderung der Imkerei in Baden Württemberg, Hilfe gesucht

  • `HI
    Ist hier jemand aus BW bzw kennt sich mit der gesetzeslage dort aus?


    Ich habe unter dem Stichwort förderung der imkerei bei google zwar viel gefunden, dass hier in Bw gefördert werden soll,
    doch nichts genaues, wo ich dafür denn nun genau anrufen muss bzw wo ich eben detaillierte informationen über diese förderung finde?


    Muss ich dafür im Imkerverein sein? (bin ich nicht, da ich eben wirklich mit einem altersabstand von 30 jahren, der jüngste wäre, wie ich aus einem gespräch mit einem ehemaligen vorsitzenden erfahren habe)


    Bis jetzt imkere ich noch mit Materialien meines imkerpaten,
    jedoch wird das problem langsam deutlich, besonders bei seltenen sachen, wie varooabehandlung, einfütterung usw, das die materialien einfach nicht reichen,


    und wenn ich nun nächstes jahr noch um 1 ode 2 völker aufstocke schon gar nicht, auch andere sachen habe ich eben geschenkt gekriegt, aber auch die waren schon etwas marode, aber besser als nix,


    für mich als schüler kommt die anschaffung von mehrerern hundert euro an materialien aus geldmangel nicht in frage, (hier bei uns findest du auf dem land einfach keinen aushilfsjob als schüler)


    und wie sich im moment leider herausgestellt hat :(
    kaufen nun mal fast alle bei meinem imkerpaten, und ich sitze eben auf meinem honig,


    deshalb wäre eine förderung sehr hilfreich,


    kann mir da jemand infos liefern oder sagen wo ich die kriege?

  • Hallo Matthias,
    ein bißchen was kann ich Dir dazu sagen:
    Also, Du musst nicht Vereinsmitglied sein, die Förderung geht von der EU aus, der ist es Wurst, ob oder ob nicht Du irgendwo Mitglied bist. Allerdings erfolgt die Abwicklung über den Verein, d.h. der Vorsitzende des Ortsverbandes muss Deinen Antrag unterschreiben und an den Landesverband weiterleiten.
    Gefördert werden Anschaffungen zur Bienenhaltung bzw. zur Honigbearbeitung, d.h. Beuten, Schleudern, Entdeckelungsgeschirr..., aber z.B. keine Rähmchen, Literatur o.ä. Gefördert werden auch ausschließlich Neuwaren, wenn Du also von jemand ne gebrauchte Schleuder abkaufst, kann das nicht in die Förderung. Stichtag ist irgendwann jetzt, also so Mitte / Ende August. Es gibt einen Antrag, den man ausfüllen muss und einen Mindestbetrag, den man ausgegeben haben muss, bin mir aber gerade nicht sicher, wo der liegt (400 E???). Gefördert werden bedeutet dann, man bekommt einen Teil des ausgegebenen Geldes (ich glaube bis zu einem Drittel) wieder zurück.
    Richtig Bescheid wissen müsste der Vorsitzende des Orts- Vereins. Falls ich die entsprechenden Unterlagen finde, melde ich mich bei Dir.
    Grüßle
    Soni

  • ok, dann hilft diese förderung mir nix,
    denn 300 € ausgeben, damit 100 förderung zurück kriege (ich weis, ist nicht genauso, aber als beispiel) und das wäre ja sogar das höchstmass
    dann verstehe ich das nicht als förderung von neuimkern,


    der bund jammer, ja, keine imker mehr, wir brauchen neue, förderung, blablabla,
    und dann aber so fördern, das mann sich die förderung nur holen kann, wenn man selbst was verdient, also genau das gegenteil von der förderung die eigentlich angebracht wäre


    An meiner alten schule hatten wir vor 4 jahren ne bienenAG
    ich war der einzige der danach nen volk angefangen hat, da ich nen imker im ort hatte, die anderen haben/mussten aufhören,
    weil in ihrem ort kein imker war,


    hier ist ein punkt an dem die förderung ansetzen müsste
    und nicht das ein erwerbsimker der ne 10000€ maschine kauft, da wieder 1000€ rauskriegt (nix gegen erwerbsimker, die habes es schwer, ich weis
    nur als beispiel)


    der neueinsteiger braucht hilfe

  • ... ein wenig verstehe ich Deinen Ärger ja, besonders in Deiner Situation, allerdings ist es nicht so, dass die Erwerbsimker damit die große Kohle machen, denn die Förderung bekommt man eben nur als Einsteiger (die ersten 3 (oder 5???) Jahre nachdem man den Anfänger-Kurs absolviert hat. Ich denke trotzdem, es ist besser als nichts, und so krass das jetzt klingt, andere Hobbies werden auch nicht gefördert, sondern man muss was dafür ausgeben. Und als Kleinimker steht eben der Spaß im Vordergrund, nicht die große Kohle. Damit es sich wirklich rechnet, braucht man denke ich schon sehr viele Völker, aber da kennen sich andere hier im Forum viel besser aus...
    Man hätte Euch jedoch fairerweise in der Schul-AG darauf hinweisen müssen, dass die Imkerei kein billiges Hobby ist - gerade am Anfang buttert man rein, und im zweiten Jahr nochmal, und dann wieder, und dann erst fängt die Zeit an, wo was "rausspringt" bzw rausspringen KANN. Mein Tip wäre: entweder Du entschließ Dich, das Geld doch irgendwie reinzustecken, oder Du schließt Dich eben doch dem Imkerverein an in der Hoffnung, dass Du dort Dich ohne große Investitionen durchmogeln kannst - bei einem netten Imker mitschleudern, bei einem anderen evtl. mitwandern, vielleicht reduziert einer mal und gibt seine Sachen billig ab...
    Ist sicher nicht ideal, vor allem da Du oft behelfsmäßig mit veralteten Sachen arbeiten musst, was ich keinem Anfänger wünsche, aber vermutlich besser als nichts.

  • ich sag ja auch nicht, das die erwerbsimker damit kohle machen, aber ich meine, wer im großen stil anfängt, dem bringt die förderung was,


    jemandem wie mir, der aber gerne seine 2-5 völker hinterm haus hat
    (hier auf dem land heist das, der garten sit 200x200m groß dann kommt wald)


    von nem alten imker hab ich ca 300 rähmchen gekriegt,
    blos sehen die etwas anders aus, als meine jetzigen,
    meine sind oben aus holz und eben breit seine sind dünn und haben oben plastikabstandshalter, weis nicht wie die sind


    betreff andere sachen werden auch nicht gefördert
    ich finde, man kann die imkerei aber nciht mit anderen sachen vergleichen, eben wegen der sache mit der bestäubung usw


    Die normalen kosten, wie zb mittelwände, ameisensäure,
    und kleine einmalige sachen wie imkerhut, smoker und stockmeisel sind ja auch über meinen kleinverkauf an honig zu bewerkstelligen
    und auch ´für den zucker zum einfüttern reicht es (wobie ich da nciht rechne, der wird eben gekauft.)


    blos wenn ich mir jetzt eben neue beuten kaufen müsste, wäre eben sense,
    genauso mit schleudern,
    wobei man da wohl im verein was finden würde


    Wandern kann ich mit dem Trekker
    das kost ja nix



    zur imker ag
    ich erzähls mal


    aber der 7ten bis zur 10ten kümmerten wir uns in der realschule um 2 bienenvölker, wir waren in der ag so zu 6oder 7 (2 davon leiter deren väter jeweils über 40 völker hatten, und die auch selber imker warnen) weis nicht mehr,


    es machte uns allen spass,
    aber nur ich konnte eben danach nach der schule weitermachen,
    von uns 5 anfängern
    da hier im ort nen imker ist,
    die anderen hatten eben die situation, das sie sich für mehrerr hundert euro hätten bienen und beuten, und werkzeug anschaffen müssen,
    und dann immer die gefahr gelaufen wären, ohne rat eines imkers, im ersten winter draufzugehen,


    und da waren ihnen 300-500€ zuviel (und da rechne ich noch ohne schleuder)
    kann man verstehen als schüler


    Wenn ich sehe, wofür der Bund geld rausschmeisst,
    Zb bei uns in der Gegend Begrünung der Lärmschutzwände einer Autobahn, für meherrer 10000 €


    dann sollte man das geld lieber in etwas investieren, das wirklich der natur hilft

  • Wer weiß wie die Förderungen 2013/14 laufen?


    Viele Änderungen wurden getätigt.


    Gelten die Förderungen immer noch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich?
    Wer bestimmt wie die Förderungen laufen.
    wo gibt es Bestimmungen oder Richtlinien zu lesen?


    Danke:p_flower01:


    Gerne auch per PN:cool:


    der
    Drohn

  • Hallo zusammen!
    Das Land Baden Württemberg fördert noch in Zusammenarbeit mit der EU die Imkerei, allerdings seit dem Januar 2012 keine Neuanfänger mehr. Gefördert werden: Honiguntersuchungen, Schulung (Aus- und Weiterbildung), Berufsimker: Unternehmen der Landwirtschaft gemäß § 1 Abs. 4 des Gesetzes über die Alterssicherung der Landwirte (ALG), wenn deren Geschäftstätigkeit zu wesentlichen Teilen (mehr als 25 % der Umsatzerlöse) aus der Imkerei besteht. Der Zuschussempfänger hat die beruflichen Fähigkeiten oder eine ordnungsgemäße Führung des Betriebes sowie die Wirtschaftlichkeit, zumindest aber die Zweckmäßigkeit und Finanzierbarkeit der durchzuführenden Maßnahmen, nachzuweisen.
    Leider ist die Jungimkerförderung gestrichen worden. Auslöser der Streichaktion waren meines Wissens einige Jungimker selbst, die vereinzelt höchste Ansprüche gestellt, unvollständige Anträge abgegeben, Widerspruch eingelegt, Rechtsanwälte eingeschaltet haben usw. Der Verwaltungsaufwand und die Rechtsfälle sprengten den Rahmen.
    Merkblätter über die derzeitige Förderung gibt es auf der Homepage des landesverbandes Württ. Imker:
    http://www.lvwi.de/formulare.html
    Lieber Matthias,
    vielleicht findest du eine Lösung in Zusammenarbeit mit einem Imkerverein. im Allgemeinen ist man dort sehr hilfsbereit.
    LG winolf


  • Nur für Berufsimker ist das RP zuständig. Für alles anderen Maßnahmen die Landesverbände, die allerdings nur die Verwaltungsarbeit für das Ministerium übernehmen, also die Anträge auf die Richtlinien hin überprüfen.
    LG winolf