Schnitt-Lehre für Beuten

  • Hallo Forum!


    An die bastelnden und holzverabeitenden Imker unter uns folgende Frage: wie bekommt ihr möglichst gleichförmige Magazine hin? Ich möchte mir jetzt so eine Art Schnittlehre bauen: ein einfaches Brett mit Anschlag mit der richtigen Länge. Das zuzuschneidende Brett wird dann auf diese Lehre geklemmt und zurechtgeschnitten.


    Wie geht ihr vor?


    Bernhard Heuvel

  • Ich hab die Kappsäge auf dem Tisch festgeschraubt, und schraube für die verschiedenen Teile Anschläge an markierte Stellen.
    War am Anfang etwas rumprobieren, aber ab der 5. geht es absolut maßhaltig.
    Langes Brett auflegen (gestützt), bis an Anschlag schieben, festhalten, sägen, weglegen, nächstes.
    Mit Falz für die Rähmchen fräsen und Bohrschablonen dasselbe.
    Wir haben für die 200 Beuten (3BR, 6HR), Boden, Deckel) nicht sehr lange gebraucht :wink: 
    Holzholen fahren im Dabbadayahyippieyippieyeah hat meist länger gedauert als das Aufsägen und Fräsen zusammen.
    Bohren und Schrauben war dann wieder etwas lahmer, weil 5 Schrauben pro Ecke. :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hmm,


    von den Vorzügen einer Kapp- und Gehrungssäge habe ich schon gehört. Nur ohne Strom....tja.... :wink:


    Bernhard Heuvel

  • Aus den Schnittresten, die Bretter waren alle etwas zu lang, haben wir übrigens jede Menge Begattungskästchen (120) und zig Vogelnistkästen gebaut.
    Gesamtverschnitt von 600 Brettern für die BR: 3 große Müllsäcke Sägemehl und Späne, und ca. jetzt noch 20 kleine Brettchen von den "vermessenen" am Anfang.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • :lol: Hamsterantrieb. Freundin einspannen. :wink: 
    Lohnt sich!
    Das mit der Hand zu sägen, kriegst du mit der Präzision nicht hin, zumnidest nicht bei größeren Stückzahlen.

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    Bruce Springsteen

  • BernhardHeuvel schrieb:

    Hmm, nur ohne Strom....tja....


    Bernhard Heuvel


    Hallo Bernhard,


    Freunde fragen (Du hast doch welche? :roll: ), Tag absprechen, Säge und Honig mitbringen... :lol::wink:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hast Du nicht die entsprechenden Maschienen ist da nix zu machen.


    Ich habe mir auch schon den Kopf über solche Sachen zerbrochen und auch welche ohne zufriedenstellenden erfolg auch gleich wieder eingestellt.


    Mittlerweile bin ich um eine Tischkreissäge und eine Kappsäge reicher geworden wobei cich anmerken muß das man sogar bei den "Mittelklassemaschienen" muß man die Anschläge und deren lehren immer kontrollieren und fast immer noch nachjustieren und fixieren.


    Wenn man sich auf das gekaufte schon nicht verlassen kann, es sei denn Du kaufst HighEnd-Geräte.


    Willst Du auf gekaufte Führungssysteme zurückgreifen - Festool!


    Gruß Dennis

  • :lol: Hey, das stimmt so aber nicht!
    Wir haben bis jetzt über 250 Beuten gebaut, mit Kappsäge aus dem Penny, wo ein neues Blatt mehr kostet als die ganze Säge, 3 Billigstakkuschraubern aus dem Baumarkt, und einer ebenso billigen Fräse.
    Klar war das am Anfang etwas Gefummel, bis Winkel und Längen stimmten, aber nach den ersten klappt das absolut maßhaltig.

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    Bruce Springsteen

  • Habe nochmal geguckt.


    Du willst Dir wirklich ohne Strom was bauen?
    Weißt Du wieviel Schnitte Du für eine Zarge, geschweige denn für eine ganze Beute machen mußt???? :o


    Baue Dir mal eine Zarge, auch wenns nur ne krumme ist, das macht nix da Du nach der ersten mit Hand eh keine zweite mehr bauen willst.


    Gruß Dennis :)

  • :lol: Hallo, Dennis,
    da unterschätzt du Bernhard aber, glaube ich....
    Die Leute haben bis vor 100 Jahren keinen Strom gehabt, und trotzdem gebaut und gemacht und getan....sogar Pyramiden gebaut. :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • @ sabi(e)ne


    teurer ist meine handkreissäge auch nicht jedoch mache ich damit nur längsschnitte mit Richtlatte als Anschlag.


    Schnitte quer zur Faser welche Du auch 8 machen mußt für eine Zarge habe ich mit der Handkreissäge aufgegeben da mir auch ein halber Millimeter zu ungenau ist.


    Bekommst Du Deine Eckverbindungen 100% genau hätte ich gerne ein Detailbild mit einem angehaltenen Anschlagwinkel an allen Winkeln.


    Natürlich erfüllt auch 0,5-1mm ungenauigkeit auch noch seinen Zweck aber bei mir muß das halt 100% sein.


    Und übrigends gehts hier auch glaube ich um, komplett ohne Strom. Also Handsäge wie vor 50 Jahren :o

  • sabi(e)ne schrieb:

    :lol: Hallo, Dennis,
    da unterschätzt du Bernhard aber, glaube ich....
    Die Leute haben bis vor 100 Jahren keinen Strom gehabt, und trotzdem gebaut und gemacht und getan....sogar Pyramiden gebaut. :wink:


    Bauwerke kanns Du nicht mit gebrauchsgegenstände vergleichen.


    Guck dir doch mal die Arbeiten von vor 100 Jahren an?


    Also so solll keine meiner Beuten aussehen. :-?

  • :lol: ich schrieb "Kappsäge", nicht Handkreissäge.
    Und ja, meine Beuten SIND winklig.


    Also, 100% Maßhaltigkeit hast du, glaube ich, nicht mal bei den gekauften, weil allein durch das Arbeiten des Holzes sich genug ändert. Hier bei mir ist es im Sommer so warm, daß mein Holz auf 12% runtertrocknet....


    Und Bernhard wird keine Bange vorm Handsägen haben, glaube ich... :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo zusammen,
    da hier das Thema Heimwerken aufgekommen ist, würde mich interessieren, mit welchem Holz die gebauten Zargen geschreinert wurden.
    Ich bin auf der Suche nach Weymouthskiefer, komme aber über einen Anbieter am Bodensee nach Internetrecherce nicht hinaus.


    Habt Ihr einen Anbieter, der diese Holz in ( am besten gehobelten Bretten ) anbeitet ?
    Da wäre ich über Informationen sehr dankbar...