Einfütterung mit Apif*#da - Futterteig?

  • Hallo Forum,


    Wintereinfütterung mit Teig pro & contra?



    mfg


    bernie

    Imkeranfänger, Start April 2006,
    Standort: Kongo Bavaria * 4 Völker auf Eigenbau Dadant mod. * Brutraumzargen bestehen sich aus 2 einzelne, verschraubte Halbzargen * Zargeneckverbindung
    --> "Verdeckt Nut - Feder" verschraubt und genagelt* Wandstärke: 22mm Fichte

  • hallo Bernie,


    für die Einfütterung mit Teig sollte man den Völkern viel Zeit lassen!


    also ist es etwas wenn die Tracht schon früh im Jahr zu Ende ist!


    und die Völker sollten auch genug Wasser in unmittelbarer Nähe haben!


    Dagegen spricht eben, daß wenn man spät im Jahr drann ist, daß es dann mit der abnahme so ne Sache ist!


    Beim Füttern mit Sirup hast du noch zusätzlichen Bautrieb und Bruteinschlag!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo Gemeinde,


    bei uns ist die Tracht spätestens in der 1. Dekade des Juli vorbei.
    Also relativ früh.
    Den Altvölkern, die ich überwintern will, gebe ich dann je 5 Kg Fondant, das ist der Futterteig auf der Basis von Api HF 1575, aber mit Apifonda gehts genau so.
    Während die Bienen sich damit vergnügen, fahre ich dann -weil man hat ja auch noch Familie :P - ein paar Tage in Urlaub.
    Für 5 Kg braucht ein Normalvolk ca 8-10 Tage.
    Danach bekommen sie nochmal das Gleiche, Mitte August sind die letzten dann abgefüttert und man hat auf lockere Art und Weise ein wenig Zeit für sich gewonnen.
    Die Ableger füttere ich grundsätzlich flüssig.
    Wenn ich fort bin, macht das ein Kollege.
    Einen Nachteil gibts aber doch noch.
    Bei Teigfütterung ist der Bautrieb nicht vorhanden, was ich allerdings von Altvölkern auch nicht erwarte.
    Und, man kann, während der Teig aufliegt, die Völker nur sehr schwer nachschauen.
    Aber sonst ...

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Berniebee
    Nach der Tracht bekommen meine Magazinvölker sofort 15 kg Teig = eine VE in einer Leerzarge auf die Waben gelegt. Ein handtellergroßes Voliestück wird entfernt und nach 3 wochen ist der Block alle. bei guter Abname bekommen sie nochmals einen Halben, oder je nach Bedarf wird flüssig nachgereicht. So komme ich auf die benötigten ca 22 kg. Die Teigfütterung finde ich praktisch, schnell und nicht nach außen reizend.
    Gruß Peter

  • Eine Futterzarge aufzusetzen und Flüssigfutter reinzufüllen geht auch wunderbar bequem und erlaubt keinen Zutritt von außen. :wink: 
    Die andere Möglichkeit ist, eine zusätzliche Zarge aufzusetzen, einen offenen vollen Futtereimer mit Schwimmern einzusetzen, eine Aufstiegshilfe reinzuhängen, Deckel drauf.
    Genausowenig nach außen reizend, wenn man nicht kleckert.
    Ich finde immer, daß die Mädels bei Teig zuviel Wasser holen müssen.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Dieser Beitrag ist zwar etwas älter,aber für mich aktuell ...
    Leider komme ich die nächste Zeit an Sirup,Apifonda könnte
    ich morgen haben.
    Meine 5 Völker habe ich Mitte Juli mit je 4 kg selbstgemischtem Zuckerwasser gefüttert,z.Z. ist kaum noch Futter in den Waben.
    Soll ich die bisherigen Beiträge so verstehen das 1 Block (15 kg) Apifonda als Winterfutter ausreichend ist ? Oder sollte ich besser 1 1/2 (22,5kg) Apifonda geben ?


    Bisher habe ich 20 Liter (28 kg) HF 1575 gefüttert,das war gut ausreichend.

    Grüssle aus dem Nordschwarzwald


    Lagerfeuer1971

  • Hallo,
     
    Ich gebrauche Futterteig ganz gerne, aber nicht zum einwintern: das dauert mich zu lange. In Holland ist Futterteig nur erhaeltlich in Plastikfolieverpackung von 2.5 kilo. Auch das finde ich leider nicht so bequem: ich haette gerne manchmal kleinere portionen gebraucht, und um dan so eine Pakkete auf zu machen, hm. Nein. Noch ein nachteil: es ist teurer als Sirop.
     
    Frage: was kostet Futterteig in Deutschland und wie wird es verkauft? 2.5 kilo zugleich? Oder gibt es bei euch andere Verpackungen?
     
     
    Gruess,
     
     
     
    Bart de Coo

  • Oder gibt es bei euch andere Verpackungen?


    Neben 1kg-Königinnen- und Pollenteigen und den 2,5 kg-Paketen vor allem 15 kg-Varianten. Siehe auch etwa:


    http://www.nordzucker.de/fileadmin/NordzuckerCorp/Internet_Struktur/Marken_Produkte/Ambrosia/Ambrosia_Broschüre_Deutsch.pdf

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Die Langzeiterfahrung mit Teig ist bei mir gut. Nach Trachtende im Juli bekommen alle einen 15er Block in einer Leerzarge , wie unten beschrieben mit handtellergroßer Öffnung in der Verpackungsfolie. Wenn der alle ist, dann gibts auch bei mir 1/2 Nachschlag und bin Ende Aug. fertig. Große Ruhe in den Völkern, keine Kleckerei, beste Überwinterung, wenig Zeitverbrauch. Und Sabine - Mädels sind zu Tausenden da, die Arbeit suchen.
    Gruß Peter

  • Hallo Peter,


    kannst Du was zum Bautrieb sagen? Ist ein Unterschied spürbar zur Flüssigfütterung?


    Viel bauen sollten sie ja nicht mehr, aber gerade bei mir müssen sie schon noch paar Mittelwände bauen...


    Gruss
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Hallo Miteinander,
    da halte ich mit Peter:
    Packung unten halb öffnen,
    über zurückgeschlagene Folie in eine Leerzarge über das Volk gegeben,
    Anfang August (um den Dreh) und dann beruhigt zwei Wochen in den Urlaub.
    Restauffütterung dann im September.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.