Zuecker im Honig

  • Hallo Thomas 2,


    ich glaub nicht, daß je ein Imker Zucker absichtlich in Honig macht!


    wobei schwarze Schafe gibt ja überall!


    Jedes Lebensmittellabor kann dir Zuckerzusatz im Honig nachweisen!


    So von außen oder rein Optisch kann man das eigentlich nicht!


    Honigverfälschungen mit ganz speziellen Sirups sind sehr schwer nach zu weißen dafür gibt´s aber auch Spezialisten!


    Auf was willst du eigentlich raus?


    daß wir Imker die Bienen füttern?


    das machen die Imker hier doch meist nur im Herbst! dann wenn kaum oder kein Honig mehr von drausen rein kommt!


    und das was den Bienen zuletzt gefüttert wurde, das verbrauchen diese als erstes im Winter!


    Es ist also im Frühjahr kaum noch von dem gefütterten im Volk noch was übrig bevor der erste Honig wieder rein kommt!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • er meint wohl, das es vielleciht imker gibt, die den völkern bei einer menge offener honigwaben, futter geben, auf das sie es dort miteinlagern und dann so ein mischmasch honig/futter rauskommt, das der imker dann als honig verkauft,
    und nun will er wissen, ob man sowas nachweisen kann

  • Nein, er wohnt in Marrokko...und wenn Zucker erheblich billiger ist als Honig.....
    Zu wissen, was die Wettbewerber tatsächlich verkaufen, kann hilfreich sein. :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • ja schon aber ich hab folgende Erfahrung vorallem mit Arabern gemacht:


    wenn Honig zu Kristalisieren beginnt dann unterstellen die, daß der mit Zucker gepanscht wurde!


    da fehlt es noch an Aufklärung


    bzw. ich denke schon daß man in sehr armen Länder durch aus auch zu solchen Mittel greift!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hier in Marokko ist das Misstrauen beim Honigkauf sehr, sehr gross.
    Mit meinem Honig macht mal allerhand Test's.
    Z.B. wird ein Tropfen auf Zeitungspapier verbrannt. Wenn es nicht "zischt", dann ist kein Zucker drin, so heisst es.
    Fuer andere Abnehmer sind Kristalle die Gewaehr, dass es reiner Honig ist, fuer wieder andere duerfen keine Kristalle drin sein.
    Man stellt ihn auch ueber Nacht in den Kuehlschrank. Wenn er am naechsten Tag dickfluessig ist gilt er als echt.
    Von all diesen Test's halte ich nicht viel. Nun will ich wissen ob es ein Verfahren gibt womit ich meinen Kunden beweisen kann, dass der Honig echt ist.

  • hallo Thomans,


    mit Analysen kannste die wohl nicht überzeugen?


    aber vielleicht hilft dir diese Argumentation:


    Honig auf Schnittwunde machen


    wenn diese schnell heilt ist der Honig echt!


    Entzündet sich die Wunde ist er nicht echt!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • toyotafan schrieb:

    Entzündet sich die Wunde ist er nicht echt!


    Das stimmt so nicht. Honig kann sehr wohl Keime enthalten.
    Warum sonst wohl wird "medizinischer Honig" durch Bestrahlung keimfrei gemacht?

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • nicht keimfrei gemachter Honig auf Schnittwunde kann tödlich sein, weil Clostridium botulinum im Nektar und somit Honig vorkommt, deshalb sollen Säuglinge ja keinen Honig bekommen. Clostridien bilden die widerstandsfähigsten Dauersporen, der Tetanuserreger zählt auch zu dieser Gruppe, sie wachsen bei Sauerstoffmangel in tiefen Wunden besonders gut.

  • Hallo,


    vor langen Jahren habe ich mal gelernt, dass so seine alternative Wundbehandlung gemacht werden kann, wenn ein bestimmtes Stadium der Heilung schon eingesetzt hat. Also bei Brand-, Schürfwunden oder Ulcus Cruris das "Himbeerstadium", wenn schon geundes Gewebe von unten eingeschossen ist (bitte nicht alles wörtlich nehmen, es ist nur noch detailverseuchtes Halbwissen, vielleicht kann das mal ein Mediziner querlesen). Dann aber mit gutem Erfolg, z.B. im KKH Pfaffenhofen/Ilm.

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • hallo Reiner,
    das ist so ähnlich wie mit den Fliegenmaden zur Wundreinigung: klappt hervorragend, aber man sollte das nicht im Selbstversuch starten, es sind schon einige Einschränkungen zu beachten. Bei schlecht heilenden, auch tieferen Wunden hilft oft der tägliche Wasserstrahl, aber in Zeiten des Individualismus muß der Anwender auch die Verantwortung dafür übernehmen, was vom Laien nicht erwartet werden kann. Die Medizin ist per Gesetz gehalten, das im Einzelfall sicherste und anerkannte Verfahren anzuwenden, egal was es kostet. Das heißt, wenn ich zu einem selbsternannten Heiler gehe, darf der alles, weil er alles gleich (schlecht) beherrscht.
    Gruß Franz

  • problembär schrieb:

    nicht keimfrei gemachter Honig auf Schnittwunde kann tödlich sein, weil Clostridium botulinum im Nektar und somit Honig vorkommt, deshalb sollen Säuglinge ja keinen Honig bekommen. Clostridien bilden die widerstandsfähigsten Dauersporen, der Tetanuserreger zählt auch zu dieser Gruppe, sie wachsen bei Sauerstoffmangel in tiefen Wunden besonders gut.


    Hallo Franz,


    meine Empfehlung war auf eine einfache Schnittwunde gedacht! (also nicht tief) und auch nicht Biss-Wunde!


    das zum Einen, aber die Geschichte mit den Botulismusbakterien im Honig die nimm ich dir nicht ganz so einfach ab!


    Also bei den über 150 Honigproben, die nach dem "Säuglings-Skandal" in England untersucht wurden, sind keine derartigen Bakterien je im Honig gefunden worden!


    Für viele Honigexperten ist es bis heute noch ein Rätsel was da damals genau passierte!


    Könnten diese Bakterien damals nicht auch von dem Messer gekommen sein, mit welchem die Mutter des Babys vorher ihr Wurstbrot schmierte?


    Egal wie man nun zu der Geschichte steht!


    Reiner und gut verarbeiteter Honig hilft bei Wunden!


    das wußten schon die alten Ägypter!


    damals gab´s keine Pharmakonzerne, keine Gammastrahler und den Sterilitätswahn auch noch nicht!


    Sakrotan und co läßt Grüßen!

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Das sehe ich aber auch so.
    Es kriegen 3 Kliniken Honig von mir, in der Wabe, und der wird definitiv nicht vor der Anwendung bestrahlt oder sonstwie behandelt, lediglich eingefroren.
    Soweit ich weiß, werden durch das Keimfreimachen auch die Enyzme massiv geschädigt, und damit wäre die Zusatzwirkung des Honigs gegenüber Zucker dahin.
    Ich kann da gerne nochmal wegen Botulismus fragen, aber ich denke, niemand wird beim geringsten Risiko Honig auf offenen Beinen applizieren.
    Und gerade dabei vollbringt der Honig echte Wunder, da heilen plötzlich Wunden in vier Wochen zu, die vorher jahrelang mit nichts zu behandeln waren.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen