• moin


    ich wollte dieses jahr einige völker einzargig überwintern und gegen varroa mit AS und bienenwohl vorgehen. da es für mich das erstemal ist, sind noch einige fragen offen :roll:




    1. bei der einzargigen überwinterung, wie viele pollenwaben sollten in der zarge sein ? reicht eine oder soll ich an beiden seiten eine pollenwabe hängen ?


    2. wie viel muss ich bei einzargiger überwinterung einfüttern ? beim zweizargigen volk habe ich immer aufgefüttert, bis die völker mit zargen, boden usw ca 48kg wogen, bin damit immer gut gefahren.


    3. bei AS behandlung von oben mit schwammtuch, sollte das lüftungsgitter vom boden zu sein oder kann es offen bleiben ?


    4. das schwammtuch sollte ca 20cm x 20cm x 0,5cm groß sein. kann ich da einfach von veleda ein küchentuch nehmen oder gibts davon auch dickere varianten ?

    MFG


    Christian



    "Haben zwei Imker die gleiche Meinung, so hat mindestens einer keine Ahnung"

  • Hallo Christian
    Hier meine Antworten.
    1) eine langt, wenn noch genug Pollen in den Wabenist und am Stand genügend Pollenspender vorhanden sind (Weidenarten usw.).
    Zwei Pollenwaben engen im Frühjahr zu sehr ein.
    2) Das Gewicht einer Zarge von den 48 kg abziehen und durch zwei teilen.
    Mit etwa 15 kg Futter müsstest Du hinkommen.
    Früher sagte man, pro Wabe ein kg Futter, doch das erscheint mir zu wenig.
    3) Bei Bienenwohl habe ich es zu , bei Magazinvölkern ist Wander- gleich
    Varroagitter, und dann muss zur Kontrolle der Boden dicht sein.
    Bei Golzbeuten gibt es kein Bodengitter.
    4) die üblichen aus einer in Nord und Süd geteilten Kaufhauskette.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.