"Obenüberwinterung" in Magazin und Trogbeute ?!

  • Kuntzsch betont in seinem Buch "Imkerfragen" die Bedeutung der Obenüberwinterung (in einer 2. oberen Zarge, mit nur einer "Kletterwabe" unten). Mich würden mal Eure Erfahrungen interessieren.

    "Das Hobby sollte auch Spaß machen." Dr. G. Liebig (S. 41)

  • Moin, moin, du-Mensch-mit-dem-langen-Nicknamen, :wink: 
    (mit F.I.abkürzen möchte ich das aber auch nicht, das bedeutet:Finanzielle Interessen :oops:)
    ich überwintere auf 3 DN-Zargen. Die unterste wird meist mit Pollen im Laufe des Sommers zugemacht, das Brutnest ist in der mitteleren und oberen.
    Durch die Einfütterung drücke ich sie komplett in die zweite runter, und nach Brutschluß ziehen sie meist an einem etwas milderen Tag hoch in die dritte.
    *Je weiter weg sie vom Boden sitzen, desto besser.*
    Die unterste Zarge kommt erst weg, wenn draußen wieder genug Frischpollen verfügbar ist, dann kommt die oberste mit dem Brutnest auf den Boden und die leere mittlere plus eine neue obenauf, Futter und Leerwaben im Wechsel.
    Klappt hervorragend.
    Früher hab ich auch nur auf zwei Zargen überwintert, aber mit den offenen Gitterböden ist es besser, wenn sie noch was höher sitzen können.
    Böden schließen ist bauartbedingt nicht oder nur mit großen Problemen möglich.
    Einzargig überwintern gibt es gar nicht, zu viele Bienen und Brutwaben dafür, wäre mir futtertechnisch auch zu bedenklich, siehe letzten Winter.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Du meinst, die dritte Zarge kommt weg, weil dir der Pollen über Winter in den Waben verschimmelt ist. :D

    Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage !

  • Hallo Zusammen,
    warum antwortet "Kletterzargenspezialist" Henry nicht?
    Seine Beschreibungen klingen doch sehr nach Kuntzsch.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.