• Hallo!


    Wer hat Erfahrung in der Behandlung mit Bienenwohl als Blockbehandlung nach dem Abschleudern und als Winterbehandlung in der Brutfreienzeit (wie oft, wie viel?)
    Wie es Herr Dany empfiehlt, habe ich gelesen.


    Gruß
    Bienencharly

  • hoi


    habe seit ich bienen habe (2003) anfang august immer bienenwohl als blockbehandlung - wie empfohlen vom hersteller - verabreicht und im winter dann nochmal perizin.
    also ich kann nichts schlechtes darüber sagen, habe durch die varroa noch kein einziges volk verloren und auch dieses jahr null verluste gehabt.


    allerdings will ich vom perizin weg und werde deshalb dieses jahr evtl mit AS und im winter dann anstatt perizin mit BW behandeln.

    MFG


    Christian



    "Haben zwei Imker die gleiche Meinung, so hat mindestens einer keine Ahnung"

  • Ich den früheren Jahren habe fast immer um diese Zeit schon die Varroabehandlung erledigt! Heuer ist noch gar nicht daran zu denken, denn es honigt ständig! Gestern zeigte die Stockwaage wieder 1,5 kg Zunahme, die Tage zuvor 1 kg. Normalerweise ist eine frühe Varroabekämpfung die halbe Miete auf dem Weg zu einer erfolgreichen Überwinterung, da einerseits sich die Varroapopulation sich in einem Monat verdoppelt und das kann im nächsten Monat schon das "AUS" der Völker bedeuten, andererseits die Winterbienen, die dann jetzt im August gesund zur Welt kommen sollen, schon nicht in der Brut geschädigt sein dürfen. Was mir zugute kommt, war das "Schneiden der Baurahmen".


    Meinen Plan von 3 X Bienenwohl im Abstand von 6 Tagen werde ich heuer nicht verwenden können, da mir das Risiko zu groß ist, die Winterbienen zweimal zu erwischen, was wiederum tödlich sein kann für ein Bienenvolk, denn die Winterbehandlung erfolgt mit auch mit OS. Perizin ist mir zu rückstandshaltig und Milchsäure im Winter zu kompliziert.
    Daher werde ich nach der Abschleuderung (hoffentlich honigt es bald nicht mehr) 3 X im Abstand von 6 Tagen bedampfen, da kann ich dann im Winter nochmal OS in der brutfreien Zeit verwenden.


    Es ist nicht immer ein Segen, wenn es so spät honigt in unserem Raum. Nicht umsonst gibt es Empfehlungen in Lehrbüchern bei späten Tannentrachten abzuwandern, um die Völker erhalten zu können.


    Anders wäre es, wenn ich mich als Heideimker schon mit meiner Betriebsweise auf so eine späte Tracht einstellen kann.
    Jedes Jahr hat eben seine Eigenheiten und der Imker muss immer wieder seine Arbeitsweisen darauf einstellen.

  • Ich stehe dazu.
    So friedlich und sachlich wie die letzten 8 Tage war es schon sehr lange nicht mehr.
    Das ist eine simple Feststellung, und nicht persönlich zu nehmen.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • sabi(e)ne schrieb:

    Ich stehe dazu.
    So friedlich und sachlich wie die letzten 8 Tage war es schon sehr lange nicht mehr.
    Das ist eine simple Feststellung, und nicht persönlich zu nehmen.


    Um deinen Frieden hier nicht zu gefährden, werde ich in Zukunft keine Beiträge mehr schreiben.
     
    cest la vie!

  • Matthias Schmidt schrieb:

    Ähem, bekomme ich eine Antwort? :oops:


    Sorry Matthias, normalerweise antworte ich sofort, da aber wegen der Behauptung einer gewissen Dame, dass nur wegen mir gestritten würde hier im Forum, aber auch ohne mein "Mittun" weiter gestritten wird, anstatt deine Frage zu beantworten, werde ich natürlich der Beantwortung deiner Frage nachkommen.
    Ich behandle bei Brut im Volk immer 3 x jeweils im Abstand von 6 - 7 Tagen. Die Behandlung bringt trotz oft anderslautender Aussagen gute Ergebnisse. Der Grund liegt darin, dass die jungen Varroamilben nach dem Schlupf für den notwendigen Reifefraß ca. 10 - 14 Tage an den Bienen sitzen und sie dann schutzlos dem Bienenwohl ausgestzt sind und durch diesen Zeitabstand alle Brutstadien, bedingt durch die Nachwirkung des Präperates, erwischt werden. Bienenwohl darf aber keinesfalls 2 x an den Winterbienen verwendet werden, das heißt für mich, dass es bei einem sehr späten Trachtschluß wie heuer ab M. Juli diese Blockbehandlung nicht mehr von mir angewendet wird, sondern da steige ich auf eine andere Behandlung um. Vor M. Juli ist die Blockbehandlung jederzeit zu empfehlen.
    Kunstschwärme, Schwärme werden einmal mit Bienenwohl behandelt!

  • Matthias Schmidt schrieb:

    Und führst du auch die empfohlenen Blockbehandlungen nach den Schleuderungen durch?


    Nur nach der Endabschleuderung, wenn diese bis M. Juli abgeschlossen ist. Wenn es wie heuer schon A. August wird bis dahin, verwende ich diese Art der Anwendung (Bienenwohl) nicht mehr, da bis zum Abschluß der Blockbehandlung schon Winterbienen mitbehandelt werden können und diese dem Volk durch die verkürzte Lebensdauer eines 2 x Beträufelns die Durchlenzung nicht erleben werden.

  • Wieviel Bienwohl sollte man jetzt bei der Winterbehandlung in die Wabengassen träufeln?
    In einem Blatt, was ich von Dany bekommen habe stand 8-10ml pro Volk.
    Wie seht ihr das?
    Ist eigentlich mittlerweile klar, was in Bienenwohl für Inhaltsstoffe enthalten sind?
    Wie lange kann man so eine Flasche angebrochen stehen lassen und verwenden?
    Wann und warum muß man es anwärmen? Z.Zt. sind es 12 Grad. Das müßte doch reichen?
    Gruß

    Der Kopf ist rund, damit das Denken sein Richtung ändern kann.