Volkswachstum bei Ablegern

  • Hallo!
    Habt ihr Erfahrung mit 2 Wabenablegern? Habe die Völkervermehrung in 4 Schritten, wie sie immer wieder im Bienenjournal beschrieben wird durchgeführt. Die Qs sind seit 1-2 Wochen in Eiablage. Die Völker werden ständig gefüttert. Wie stark werden die Ableger bis zum Winter noch?
    MfG Boris

  • Hängt auch von deinem Pollenvorkommen in der nächsten Zeit ab.
    Pollen ist der limitierende Faktor, weil das Eiweiß für die Brutaufzucht.
    Wenn es nicht viel gibt, kannst du auch mit einer Zarge zufrieden sein.
    Aber ein Senf- oder Phacaelia-Acker würde schon sehr helfen.....
    Bis Ende September können sie 2 Zargen schaffen.
    Und dann hast du nächstes Jahr Bomben :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Moin, Boris,
    ja, hab ich, auch selbstgemachte Pollenpatties nach Ami-Rezept.
    Bringt nur was im frühen Frühjahr, wenn noch nix blüht und das Wetter mistig ist, aber das Volk schon gut losgebrütet hat. Dann reichen aber 100-150g schon eine ganze Weile.
    Im Spätsommer/Herbst lagern sie es lieber ein als es direkt zu verbrauchen, das ist dann nicht so toll (weißes Zeugs in Zellen ums Brutnest rum finde ich ziemlich irritierend).
    Das lasse ich lieber.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Zusammen,
    für das Geld was so Pollenersatzmittel kosten kauft mal
    lieber Bienenweidepflanzen.
    Habt Ihr mehr von.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo!
    Da kann ich Dir nur Recht geben, aber bei mir in der Nähe stehen so viele Völker (ca 30 plus meine 3 im Umkreis von 1km) da wäre das ehr ein Tropfen auf den heißen Stein. Habe dieses Jahr noch keinen Tropfen Honig geerntet! Aber bin jetzt mit 2 Völkern in die Linde gewandert...bin mal gespannt. Werde mich auch jetzt schon mal nach neuen Standorten für meine Mädels umschauen. Hier fehlt es eindeutig an Robinien. Hoffe, ich finde sonst noch etwas ertragreiches!!!
    MfG Boris

  • Hallo Boris,
    da braucht sich keiner was vormachen.
    Einen solch großen Garten besitzt von uns keiner,
    das er ausreichend
    Trachtpflanzen anbauen kann,
    um seine Völker rund ums Bienenjahr zu versorgen können.
    Aber eine gute Auswahl verschiedener dem Standort angepasster Bienen- und auch Hummel- und Wildbienenweidepflanzen sollte man schon im Garten haben.
    Meist sind es zwar Nachbars Bienen, die dort sammeln, aber egal.
    Man sollte das als eine Art Mustergarten verstehen.
    Wenn man zeigen kann, was für Pflanzen gut für Bienen sind,
    wie diese Aussehen, das sie meist pflegeleicht sind,
    kann man auch andere überzeugen, diese anzupflanzen.
    Dazu kommt noch, das Bienenweidepflanzen auch meist noch Futterpfanzen für viele andere Tierarten sind.
    Aber was der Bauer nicht kennt...
    Viele Grüße
    Lothar

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  • Lothar schrieb:

    ...eine gute Auswahl verschiedener dem Standort angepasster Bienen- und auch Hummel- und Wildbienenweidepflanzen sollte man schon im Garten haben.


    Jo, und man kann ja mal Ableger an die Nachbarschaft verschenken - zum eigenen Nutzen... :wink:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Kommt drauf an.
    Bei Flüssigfutter brauchen sie kein Wasser zu holen, allerdings kriegen sie da gut Tempo beim Futtern drauf.
    Bei Teig geht es langsamer, aber dafür muß das Wetter passen.
    Im frühen Frühjahr immer flüssig, im Hochsommer bei 30°C auch, ansonsten Teig.
    Mußt du halt gucken. :wink:

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