Honig als Wundheiler

  • Guten Morgen zusammen
    Hat jemand von euch Kenntnisse oder eigene Erfahrungen mit Honig als Heilmittel für offene Wunden? Für eure Antworten bedanke ich mich

  • Hallo AC,


    ich benutze Honig ständig als Wundheilmittel - allerdings bei kleineren Schürf-, Kratz- und Schnittwunden. Bei großflächigen Wunden habe ich mangels Fehlen großer Wunden keine Erfahrung.


    Was ganz besonders gut wirkt, ist meine selbst hergestellte Ringelblumensalbe. Einfach Ringelblumen zur Blütezeit ernten, in Olivenöl auskochen, etwas Bienenwachs und Honig dazu - fertig. Man erhält eine leichte Creme, die wirklich Wunder wirkt.


    Mehr zu pflanzlichen Heilstoffen auf meiner Homepage: http://www.ruf-der-wildnis.de


    Das genaue Rezept für die Ringelblumensalbe poste ich bei Interesse.


    Zu Honig: Honig alleine lässt bei mir die Wunden schnell heilen. Nur dünn auftragen und nicht zu oft, sonst wässert die Wunde.


    Viele Grüße,


    Bernhard Heuvel

  • Hallo, AC,
    ich kenne drei Kliniken, in denen mit Honig gearbeitet wird, und hab eigene Erfahrungen damit.
    Er funktioniert sehr gut bei sehr schlecht heilenden Wunden, wie offenen Beinen, diabetesbedingten Heilungsstörungen und eigentlich bei fast allem.
    Die Kliniken arbeiten übrigens ausschließlich mit Wabenhonig, weil der garantiert staubfrei und annähernd keimfrei ist (PIlze & Hefen werden nicht beachtet, es geht um Staphylokokken).
    Dünn auftragen, aber 2x täglich mit Verbandwechsel, ist richtig; nässen tut es trotzdem, weil der Zucker Gewebewasser zieht, bis sich die neue Hautschicht gebildet hat.
    Das einzige, wo er nicht anzuraten ist, sind großflächige Verbrennungen, weil er leider auch adstringierend wirkt, d.h., die neugebildete Haut zieht sich bei großen Flächen stark zusammen.
    [Was bei einer Klinik gerade im Test ist, ist Salzseife. Und zwar nicht nur bei Neurodermitis, sondern erstaunlicherweise auch als Palliatv bei diesen Verbrennungen und Verätzungen.
    Die schäumt zwar fast gar nicht, macht aber die Haut weich und geschmeidig.
    Ansonsten kann ich nur alles empfehlen, was mit Ringelblumen und Lavendel zu tun hat.
    (Lavendel ist als ätherisches Öl sogar schmerzlindernd bei Verbrennungen, die gerade neue Haut gebildet haben).
    Der allerneueste Schrei ist Emu Oil, aber ein Vergleich der Fettsäurenprofile ergab, daß Gänsefett dieselbe Wirkung haben müßte; unsere Altvorderen lagen also gar nicht so falsch.
    Die 'originale' Ringelblumensalbe besteht übrigens nur aus Blütenblättern in Schweineschmalz (zu Bernhard zwinker), denn Olivenöl war in unseren Breiten immer schon Luxus. :wink: ]OT Ende.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Ich hab mich mal mit der Hobelmaschine bearbeitet, anstelle des Holzes!


    eine riesen Fleischwund! so 5cm lang und 1,5 cm breit!


    Die Ärtze meinten so etwas über 8 Wochen braucht es bis die Wunde zu gewachsen ist!


    nach 3 Wochen mit Honig war die Wunde zu!


    Komentar des Behandelten Arztes "ich bin ein Sonderfall"


    Auch Brandwunden lassen sich mit Honig ganz gut heilen!


    und auch offene Füße ect. ist mit Honig top zu heilen! selbst bei Diabetikern!


    nur die meisten Ärzte die kannste damit nicht heilen die glauben nur an BAYER und CO!


    Das ist das wirkliche Problem!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Ich hab mal irgendwo gelesen, daß "medizinischer Honig" zur Keimabtötung bestrahlt wird.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • :o Nö, eben nicht, weil die Enzyme ja drinbleiben solllen, die nach einer Bestrahlung unweigerlich kaputt wären....Sonst könnte man ja gleich sterilisierten Zuckersirup nehmen.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • das Problem sind nicht unbedingt die Ärzte, meist eher die Leute, die eine fertige Lösung wollen, wie in der Autowerkstatt, ohne eigenes Zutun. Bei vielen Wunden und Erkrankungen wäre abwartende Beobachtung ausreichend, bei Verschlechterung ließe sich dann immer noch eingreifen, aber damit sind die nicht zufrieden, sie rennen zum nächsten Arzt und schimpfen über mangelnde Anteilnahme an ihrem schweren Leiden. Darunter leidet nicht nur unser Gesundheitssystem, sondern die gesamte Gesellschaft, es ist eine Folge des Anspruchsdenkens: ich habe Beiträge bezahlt, dafür will ich jetzt genau so viel, oder mehr, wieder raus bekommen.
    Gruß Franz

  • Hallo alle Miteinander,
    Hallo Franz,


    da kann ich dir uneingeschränkt Recht geben.
    Es ist aber ein Problem der Bequemlichkeit, während man in früheren Zeiten bei Kopfschmerzen einen Kaffe mit Zitrone zu sich nahm und eine Stunde Ruhe einhielt, muss es heute die Sofort- und Ultramedizin sein.
    So ist es auch bei der Wundbehandlung.
    Wo früher eine Jod-Pinselung und ein Pflaster halfen, müssen es heute schon etliche Untersuchungen über Röntgenstrahlen oder gar Krankenhausaufenthalt zur Beobachtung sein um den Patienten oder das Gesundheitssystem zu stützen.


    Der Mensch von heute hat es verlernt Schmerz als Alarmsignal zu sehen, er akzeptiert es nicht weil es ihn in seiner Freih(z)eit behindert.
    Darauf hat die Pharmaindustrie reagiert und hat für jeden sein Mittelchen.
    Sogar den Geburtsschmerz unterbindet man, selbst mit dem Risiko einer Lähmung, nur um überhaupt noch gebärwillige Frauen zu finden obwohl viele noch nicht einmal ein Kind bekommen hatten und somit garnicht Wissen können ob es Schmerzen sind.


    Jeder will ja auch seine Leistungen in die Krankenkassen geniessen, man wirft nicht gerne sein Geld zum Fenster hinaus.


    Mein Arzt ließ schon Nachfragen ob ich mit ihm nicht zufrieden sei, weil ich solange nicht bei ihm war,- der freut sich nicht das es mir gut geht!
    Da verdient er nichts an mir, und letztendlich boykottiere ich damit einen ganzen Wirtschaftszweig!


    Der Körper jeder Kreatur hat enorm viel Selbstheilkräfte die mit oder ohne Unterstützung natürlicher Heilmethoden in der Lage sind die Gesundheit wieder herzustellen, wenn sie nicht wie bei einigen Menschen schon wegmedikamentiert wurden.
    Ich habe Heilmittel in Potenzen, unser Forumsfreund Henry wird wieder jubeln, zu mir genommen und sie haben gewirkt.
    Machen wir uns nichts vor, der Glaube versetzt auch Berge!


    Menschen die jetzt auch noch Honig als Heilmittel und Medizin nutzen wollen, sollten sich der Gefahr bewusst sein, dass sie die Börsenquoten der Pharmaindustrie ins Rutschen bringen und die Gesundheitswirtschaft in den Ruin treiben.
    Noch mehr Arbeitlose, sogar die weißen Götter und die Pillendreher, was sollen wir denn noch ertragen?


    Honig, Propolis und Bienengift wird schon seit Ewigkeiten als Heilmittel
    genutzt.
    Mir hat der Löffel Honig bei Oma wenn Papa wieder geschimpft hat, wunderbar die Seele geheilt.
    Ich habe nie wieder besseren Honig gegessen.


    Ich wünsche viele gesunde Bienen


    Margret

  • Hallo Bisy,
    verhält sich die Pharmaindustrie so, weil sich das Verhalten der Patienten geändert hat, oder weil sie das Patientenverhalten geändert hat?
    (Kopfschmerzen kann ich mir nicht leisten! oder so ähnlich)
    Wird man im Krankenhaus gesund?
    Manchmal bekommt man noch ne Krankheit gratis.
    Über Geburtsschmerzen zu reden steht mir wahrlich nicht an.
    Habe mal bei meiner Kusine ins Fettnäpfchen getreten.
    Die klagte, acht Stunden hätte das gedauert.
    Darauf ich, ein ganz normaler Arbeitstag :oops: .
    Aber gab es nicht mal Zeiten, da war Nicht-Schwanger nicht normal ??
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • hallo Lothar,
    liebend gerne würde ich jetzt über Natur-Kultur, normal-anomal, physiologisch-pathologisch, Heilung, Altern etc. philosophieren, denke aber, das ist hier nicht das Thema und für einen Stammtisch sind wir zu weit auseinander. Nach meiner Ansicht ist Kultur zwangsläufig ein Sichentfernen von Natur. Jeder Eingriff, z.B. Mitleid, führt zu nachteiliger genetischer Grundlage. Das zeigt sich gerade beim Gebären im Vergleich zwischen Wildtieren und Nutztierrassen. So sind wir nach 40000 Jahren Heilkunde froh um die Kliniken, auch wenn dort mehr Menschen sterben als zu Hause. Häufig werde ich belächelt, weil mich solche Themen überhaupt interessieren, um so mehr freue ich mich, hier Seelenverwandte zu finden.
    Gruß Franz

  • Hallo Lothar,


    die Pharmaindustrie ist wie ein Camäleon, nicht immer sichtbar aber ständig vor Ort.
    Und sie passt sich an, oder warum muss es zig gleichartige Produkte mit anderen Bezeichnungen und Preisen geben!
    Warum soll den auch alles sofort helfen, erst einmal oder mehr probieren, gesunde Menschen bringen kein Umsatz und Probanten sind nicht umsonst.
    In dem Verbraucher muss ein Bedürfnis nach Krankwerden und Gesundsein geweckt werden.
    Ich verate bestimmt keine Geheimnisse wenn ich behaupte das es genau so viele Medikamentensüchtige gibt wie Alkoholiker.
    Die Selbstmedikation beginnt mit dem noch harmlosen Einnehmen eines frei käuflichen Vitaminaufbaupräparats oder bestimmter Joghurtkulturen und dem Gefühl damit etwas für die Gesundheit zu tun.
    Denn Gesundheit ist z.B. auch Volkssport und damit ein unermesslicher Wirtschaftfaktor.
    Du merkst es schon an den Latschen einiger Schuhhersteller und geht bis zum Scheitel eines handgefertigtem Haarteils um die Blößen deiner Seele zu bedecken.
    Und nichts was dazwischen ist wird vergessen, für jeden nach seinem Geldbeutel.


    Doch wer glaubt das ein Krankenhaus der Teil einer sozialen Einrichtung ist, der wird schnell ernüchtert sein wenn er mal ein Teil der Gesundheitsmaschine war z.B. Arzt- oder Pflegepersonal, denen Wirtschaftsingeneure minutiös vorschreiben was von ihnen erwartet wird.
    Wieviele Berufe in der Gesundheitsmaschinerie sind schon ausgestorben und kein Ende ist in Sicht
    Warum sind Krankenzimmer beinahe wie Hotelzimmer eingerichtet, na du sollst schließlich wiederkommen, warum gibt es sonst in einem Krankenhaus den besseren Service für Private, da kannst du mal abhängen.
    Vielleicht können wir auch bald mal eine Übernachtung buchen, zur Vorsorge!
    Als ich Kind war wollte ich nicht ins Krankenhaus, lieber bei Mutti verwöhnt werden.
    Heute umgekehrt, die Kinder fühlen sich sauwohl, Mutti hat nicht soviel Zeit wie das Personal, ist sie doch Alleinerziehend, wenn es auch schon ein wenig länger her ist das es mal modern war, aber so ein Kind braucht halt seine Zeit.


    Die Zeit als schwanger modern war, war die Zeit der Allergiker gegen Verhütungsmittel, der Arbeitslosigkeit und Schwarzweiß- Fernseher mit dreiundzwanzig Uhr Sendeschluss.
    Doch mit dem Auftreten von Aids begannen die Selbstheilungsprozesse und die Angst.
    Die Angst ist heute das Geschäft der Gesundheitsindustrie, wenn garnichts läuft gibt es Pandemien oder Killerviren aus dem All.


    Ich war vor einigen Tagen bei einer Zahnärztin um mir wie immer alle paar Monate den Zahnstein entfernen zu lassen, die fragte mich allen Ernstes ob sie Betäuben soll.
    Die Zahnsteinentfernung muss ich selbst bezahlen, die Betäubung hätte die Kasse bezahlt, an was soll ich da glauben.
    Der letzte Eingriff bei mir war das Einsetzen der einzigen Goldplombe in meinem Mund vor fünfundzwanzig Jahren, sowie die halbjährlichen Kontrollen.
    Ich bin ein Verlustgeschäft.
    Wann brechen sie mir zwangsweise die Zähne raus?


    Ich wünsche viele gesunde Bienen


    Margret

  • bisy schrieb:

    Ich war vor einigen Tagen bei einer Zahnärztin um mir wie immer alle paar Monate den Zahnstein entfernen zu lassen, die fragte mich allen Ernstes ob sie Betäuben soll.


    Hallo Margret,


    vielleicht hat sie schlechte Erfahrungen mit Dir gemacht.
    Mußt ja auch nicht immer gleich zubeißen... :roll:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Hardy,


    das habe ich nicht bedacht.
    Vielleicht hat man ihr etwas über mich erzählt.
    Was natürlich nicht stimmt!


    Grüsse
    Margret