Zargenheber

  • Hallo,
    wer von Euch hat Erfahrung mit Zargenhebern z.B. von Swienty. Wie einfach oder kompliziert ist die Handhabung. Ich suche nach einer Möglichkeit meinen Rücken auch an größeren Wanderständen bei Schwarmkontrollen, Bienenfluchten einlegen etc. zu entlasten. Gibt es andere Alternativen?


    Gruß Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • Sorry, auch wenn du jetzt meinst, das paßt gar nicht: Flachzargenbetriebsweise.
    Mein Hexenschuß, der nichts mit den Bienen zu tun hatte, hat mir sehr deutlich meine Belastungsgrenzen gezeigt, und langfristig wird mir nichts anderes übrigbleiben, es sei denn, ich kann es mir leisten, Schlepp- und Hebe-Sklaven zu bezahlen.
    Ich steh ja eh auf Langstroth, von wegen Weltmaß, hatte mich aber vermeintlich der Vernunft gebeugt, weil ich in sehr weitem Umkreis die einzige damit wäre.... :roll: 
    Bevor ich mich körperlich komplett ruiniere, wechsle ich doch lieber.
    In Soltau war eine Firma, die nicht nur diese absolut goilen Stockmeißel im Angebot hatte, sondern auch sehr schöne Hebe- und Wegschwenklösungen, nur weiß ich den Namen nimmer... :oops: Für mich waren die allerdings nicht brauchbar, weil zu schwer.
    Eine Hebevorrichtung, die ich über die Beute stülpen muß, und die selbst schon 17kg wiegt - nach wie vielen Völkern fall ich dann um?
    Ich denke, auf Dauer kommt man nicht um ein Fahrzeug mit Mini-Kran umhin...

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • @ Sabine,


    jo genau!


    einen Toyota-Landcruisor Pick-Up mit EASY-LOADER! :lol::lol::lol:


    @ Heidjer


    das Teil von Swenty kenn ich jetzt nicht speziell


    aber die von Hohenheim haben einen entwickelt, den die Fa. Jackel in etwas abgewandelter Form baut! dieses Teil ist leicht (weiß nicht genau wie schwer) und dennoch Stabil genug auch mal 3 Zargen voll mit Honig ab zu kippen! Mit dem Teil habich schon gearbeitet und das war prima!


    Siehe auch weiter alte Postings von mir!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Genau, toyotafan, Jaeckel war's!
    Nur fand ich das Teil mit wie gesagt 17kg eben NICHT leicht......weil man es über die Beute drüberstülpen muß.
    Aber der Stockmeißel ist absolut genial.....den geb ich nie wieder her! :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Zum Wabenanheben und raushebeln.
    Wie gesagt, mußt du ausprobieren, ich nehm nix anderes mehr.
    Damit geht einfach alles. Und das Teil ist absolut solide, den kann man noch vererben...weil rostfrei. :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Sabine : welcher ist es denn?
    Stehe da etwas wirr vor...
    @rst: Schuster hat noch ein Buch zum Thema geschrieben,
    Weiß jetzt nicht den genauen Titel,
    aber hier werden wir geholfen :wink: .
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Lothar,
    ja Schuster "Imkern im Flachzargenmagazin" hab ich, bin aber nicht so begeistert. Ich würde gern wissen, was die viel zitierten Bretschko und Farrer geschrieben haben...
    Sabine meint, glaub ich, den Stockmeisel mit dem "Sägezahnrüssel" (Artikelnummer: 106313). :wink: 
    Gruß
    Ralph

  • Ach so,
    "kann auch als Flaschenöffner benutzt werden"
    Na, das ist mal ein überzeugendes Argument :lol: .
    Da komm ich mit dem "entliehenen" Schraubendreher Längsschlitz, Größe XXL nicht mit :wink: .
    Aber im Ernst:
    Man braucht mindestens drei Stockmeißel:
    Einen, der über Winter verschwindet,
    einen, der am Stand verschwindet ,
    einen, mit dem man arbeitet.
    Das ist dann der, den man sich zu Beginn der Imkerei zugelegt hat.
    Treu bis zum, - keine Ahnung.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo,
    ich möchte mir meine Frage gleich selbst beantworten. :wink: 
    Ich hab in meiner Bibliothek ein wenig geschmökert und bin fündig geworden: Mossbeckhofer / Bretschko "Naturgemäße Bienenzucht".
    Das Kapitel zum Flachzargenbetrieb ist zwar nicht sonderlich umfangreich, aber Bretschko zitiert Farrars Aussagen zu Flachzargen.
    Ich glaube, dass dies die Publikation Bretschko / Farrar ist, die auch hier im Forum mehrfach benannt wurde.


    Gruß
    Ralph

  • Bretschko hattest Du ja schon aufgezählt,
    deshalb habe ich ihn nicht mit aufgeführt.
    Wer fehlte, war Schuster.
    Aber darüber hast Du ja geschrieben.
    Viele Grüße
    Lothar

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