Guter Standplatz für Wald- oder Blatthonig usw.?!

  • Hallo zusammen!
    Habe bei einem Bekannten die Möglichkeit meine Bienen nächstes Jahr aufzustellen, und zwar ist das ein Standort so quasi im Wald, allerdings umgeben von Feldern, Brachland und ein paar Gärten. Ich find den Stadort prinzipiell klasse, da ich meine Bienen da geschützt vor Frevel etc aufstellen kann und sie hoffentlich alles Nötige (bes. Pollen) finden.
    Jetzt habe ich mir diesen Standort mal bzgl. Trachtpflanzen angeschaut und fesgestellt, dass mehrere gr. Esskastanienenbäume, 2 gr. Robinien sowie ne Menge Kiefern und andere Laub- wie Nadelbäume da stehen.
    Ich hatte überlegt, nächstes Jahr nach der Obst- und nach der Rapsblüte (will evtl. probehalber mal mit 1-2 Völkern wandern) dahin zu wandern, um evtl. etwas Robinie und dann noch Wald- oder Blatthonig zu ernten. Was meint ihr nach meiner zugegebenermaßen recht groben Standplatzbeschreibung dazu?! Wovon erntet man Waldhonig noch außer von Tannen und Fichten bzw deren Läusen? Von stark verlausten Laubbäumen vielleicht auch?! Und könnt es Probleme mit der Pollenversorgung der Völker geben?
    Dank und Gruß
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Meiner bescheidenen Meinung nach: der standort klingt sehr gut - würde das auf jeden fall mal testen. ein zu-wenig an pollen kann ich mir nicht vorstellen, wenn brachland in der nähe ist wie du sagst. gibts in dem wald auch himbeeren oder brombeeren?


    meines wissens kann auch ahorn und eiche gut honigen - von läusen. ahornblüte soll auch was bringen. eiche weiß ich nicht.


    gibts in dem wald auch faulbaum?

  • Hi Salvia!
    Danke erstmal für die flotte Antwort! :D 
    Also Himbeeren gibts in dem Wald auch, nicht viel, aber immerhin...und auf dem Brachland steht jede Menge Brombeere (hatt ich gar nicht dran gedacht... :oops: ). Geben die denn eher viel Pollen oder viel Nektar?
    Faulbaum gibts da nicht soweit ich`s bisher gesehen hab`.
    Gruß Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Hallo nochmal!
    @ Sabi(e)ne:
    Ich wollte diesen Standplatz nch der Rapsblüte anwandern, habe also keine Probleme mit zu wenig Frühblühern, da die Bienen im Frühjahr noch an meinen Stammstand stehen. Was meinste ansnsten zu meiner geplanten Vorgehensweise?! :wink: 
    @ der Rest: Mich würden auch eure weiteren und möglicherweise gegensätzlichen Meinungen und Sichtweisen interessieren, also schreibt ruhig mal wie ihr über den Standort und meinen "Plan" denkt(s.o.) :wink: !!!
    Gruß Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • :lol: Achso, ich hatte das als Dauerstandplatz verstanden.
    Him- und BromBären geben schon WaldBlütenHonig ;-)
    Fahr mal den Rest der Gegend ab, oder mach deinen Sonntagsspaziergang da, was es im Umkreis von 500m bis 4km noch so gibt.
    Für Waldhonig brauchst du halt Läuse, aber da ist toyotafan der Spezialist, nicht ich hier im kalten Norden :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallole,
    bei mir ergibt sich eine ähnliche Frage.
    Mein Hauptstandort ist recht gut.
    Jetzt hab ich zufällig einen Platz gesehen, wo 5 riesen Ameisenhügel auf ca. 1 Km Waldrand zusammenkommen.
    Ist das eine Honiggarantie??? :oops: 
    Ich werde auf jeden Fall mal hinfahren und auf Spritzer achten.

    Grüßle
    Franky ( Erfinder des Apinaut-Systems )

  • Hallo Franky,
    eine Garantie für Tauhonig ist das natürlich nicht.
    Aber auch kein Grund zum Wegbleiben.
    Halte aber einen Abstand von über 50 Meter ein.
    Sonst hast Du die lieben Tierchen in den Beuten.
    Irgendwo habe ich mal gelesen,
    wo Waldameisen leben können es auch die Bienen.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Patrick Johannes schrieb:

    Wovon erntet man Waldhonig noch außer von Tannen und Fichten bzw deren Läusen? Von stark verlausten Laubbäumen vielleicht auch?!


    Auch Linden geben Honigtau.


    Jörg

    Konfuzius sprach:
    Worte sollen den Menschen etwas sagen - das ist alles.