• Bei Korbimkern mit HEIDE-Honig läuft der Honig aber an den Schnittstellen auch nicht aus - der ist gelee-artig, und nicht so laufend wie normaler angeschnittener Wabenhonig.
    Normaler, nicht kristallisierter Honig verschmiert die ganze Verpackung von innen.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Die Honigwabe ins Glas bauen lassen, warten bis alles verdeckelt ist, Bienen raus, zugeschnittenes Propolisgitter mit einem Stoff (wie bei den Marmeladengläsern o.ä.) drüber geben und mit einem Zwirn zubinden. Trocken und vor Wärme geschützt lagern :wink:


    Ich weiß das das wohl niemand machen will, aber früher wärs sicher durch gegangen :p

  • Ich wollte dieses Jahr Wabenhonig produzieren, zum einen Möchte ich die sache mit den Gläsern Probieren. Zum anderen möchte ich mir gerne kleine Holzsektionen basteln und in meine Honigraumrähmchen einpassen .Ich nun neulich ein Video gesehen ,da hat sich jemand schmale Streifen geschnitten,das Holz gewässert und anschliessend geknickt ,damit entstanden dann kleine Honigkasetten.
    Eigentlich eine simple Sache .Gibt es Hölzer die für solche Sachen besonders gut geeignet sind ?


    Danke

  • Linde, Pappel, Weide...


    Anstatt wässern und knicken, geht auch an der benötigten Knickstelle ANsägen...

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Hallo zusammen.
    ich habe auch schon Wabenhonig von den Bienen in Gläser bauen lassen, und das sah genau so schön aus wie auf dem Foto von Formica. Mit Gammel hatte ich keine Probleme. Probleme gab es bei einigen Gläsern mit je einer Wachsmotte, die nach einiger Zeit, bei dicht verschlossenen Gläsern, schlüpfte und ihre Fraßgänge durch die Waben zogen.
    Das ist ekelig, und geht ja überhaupt nicht.
    Abgestellt habe ich das, indem ich den Leerraum um die Wabe mit flüssig bleibenden Robinienhonig aufgefüllt habe.

  • Wir planen für dieses Jahr auch noch die Herstellung von Wabenhonig direkt in Gläsern. Ich habe mir ein wenig Gedanken zum Thema verschimmeln bzw. gären gemacht. Um beidem vorzubeugen könnte man das Glas nach dem ernten doch einfach mit Stickstoff füllen. So hätte mein eine Atmosphäre im Glas geschaffen, die geschmacksneutral ist und Schimmelbildung absolut unterbindet.


    Hat das schon mal jemand probiert oder hat Erfahrung damit?

  • Co2 geht billiger aus Trockeneis und macht mit Kälte auch gleich alles tot.


    Noch einfacher ist aber wirklich Robinienhonig!

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Gegen Schimmel wird Stickstoff oder CO2 helfen, da Schimmelpilze aerob sind. Eine Gärung wird aber dadurch nicht beeinflusst.
    Gruß, Jogi

    "Er (der Mensch) nennts Vernunft und brauchts allein, um tierischer als jedes Tier zu sein"
    J.W. Goethe

  • Gegen Schimmel wird Stickstoff oder CO2 helfen, da Schimmelpilze aerob sind. Eine Gärung wird aber dadurch nicht beeinflusst.


    Naja, CO2 ist ungiftig, einfach zu bekommen, billig und einfach in das Glas abzufüllen. Es verhindert Schimmelpilze und Wachsmotten.


    Ich kann auch nicht verstehen, dass hier bestimmte Leute immer nur negativ auf Fragen/Ideen/Vorschläge reagieren.
    Was ist denn so schlimm daran, wenn man sich Gedanken macht, wie man etwas anders, evtl. besser macht?
    Ich z.B. freue mich über jeden Kommentar, vielleicht werde ich auf etwas hin gewiesen, was ich bei meiner Überlegung nicht erwägt/bedacht habe.

  • Ich finde den Vorschlag doch gar nicht schlecht. Mein Kommentar war auch nicht negativ gemeint. Ich konnte nur nicht differenzierter darauf eingehen, da ich nicht weiß, ob eher Schimmel oder eher Gärung das Hauptproblem ist.
    Ich vermute Gärung, da beim Wabenhonig im Glas fast immer zumindest ein klein bisschen Honig aus den Zellen läuft, der dann Wasser zieht und Gärung ermöglicht. Und da würde eine Stickstoff- oder eine CO2 Atmosphäre wohl nicht helfen.

    "Er (der Mensch) nennts Vernunft und brauchts allein, um tierischer als jedes Tier zu sein"
    J.W. Goethe

  • Ich finde den Vorschlag doch gar nicht schlecht. Mein Kommentar war auch nicht negativ gemeint. Ich konnte nur nicht differenzierter darauf eingehen, da ich nicht weiß, ob eher Schimmel oder eher Gärung das Hauptproblem ist.
    Ich vermute Gärung, da beim Wabenhonig im Glas fast immer zumindest ein klein bisschen Honig aus den Zellen läuft, der dann Wasser zieht und Gärung ermöglicht. Und da würde eine Stickstoff- oder eine CO2 Atmosphäre wohl nicht helfen.


    Nein, deine Hinweise waren gut....es ging um jemand anderen.
    Danke dir und sorry, wenn man meinen Post falsch interpretieren kann.
    Aber der gekaufte Stickstoff hat üblicher weise 5ppm Wasser enthalten, dies ist schon ziemlich trocken, also sollte er den Honig sogar noch etwas trocknen und so indirekt die Gärung verhindern oder zumindest hinauszögern.

  • Wabenhonig aus der T120.


    Die Waben werden einfach erst in Streifen und dann in kleine Stücke geschnitten.
    [Blockierte Grafik: http://immenfreunde.de/pics/1_5_2014/a3.jpg]


    Das sieht schon lecker aus. (Ist es auch.)
    [Blockierte Grafik: http://immenfreunde.de/pics/1_5_2014/a4.jpg]


    Und dann werden die Stücke auf ein Gitter gelegt, damit der Honig der zerschnittenen Zellen abtropfen kann. Hier auf einem Backofenrost über einem Backblech.
    [Blockierte Grafik: http://immenfreunde.de/pics/1_5_2014/a5.jpg]


    Nach einigen Stunden sind die Waben trocken und können verpackt werden.