Vorroagefahr durch Schwarm?!

  • Hallo zusammen!


    Ein Scharm den ich eingefangen hatte ist nach einer Woche leider wieder ausgezogen. Gestern sehe ich nun, wie der Schwarm ca. 100m von meinem Stand in einen Baum (scheint wohl eine Spechthöhle zu sein) einzieht. Da die Höhle relativ hoch im Baum ist, und ich auch keine Ahnung habe wie ich sie da wieder rausbekomme, würde ich sie nun sich selbst überlassen. Das Einzige was mir Kopfweh macht ist die Varroagefahr die von diesem Volk ausgeht. Oder ist das zu vernachlässigen? Was würdet ihr in einem solchen Fall tun?


    Hat sich überhaupt schon mal jemand Gedanken gemacht, welche Vorroagefahr von wilden Schwärmen ausgeht und welchen Einfluss sie auf Volksverluste haben?


    Viele Grüße
    Uli

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie.

  • Moin Brumser,


    drei Bäume weiter hängt in einem Starenkasten auch ein Schwarm, hast Du den etwa nicht gesehen? :wink: Und 3km weiter nördlich überläßt ein Imker gerade 5 Schwärme dem Wald, weil er keine Zeit hat nachzuschauen. Nebenan fliegt sich ein varroverseuchtes Volk kahl. Und seit gestern steht bei Dir um die Ecke ein Wanderwagen mit 48 Völkern :o , alle stark befallen und zur Spättrachtnutzung sowieso abgeschrieben.


    Macht da der eine Schwarm, den Du kennst tatsächlich das Problem?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry,


    eigentlich Schade, da man doch relativ viel Aufwand in die Varrorbekämpfung steckt. Die Winterbehandlung wird sich so leider nicht vermeiden lassen. Man muss sich daran gewöhnen auch in der Imkerei global zu denken. ;-)


    Gruß Uli

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie.