• hi


    habe heute von einem imker gehört, dass er die bienen beim abnehmen der honigzargen mit pressluft "abfegt". hat da wer erfahrung mit ?


    ich habe bei google schon nach "pressluft" gesucht, leider bin ich meistens nur auf taucherzubehörseiten gelandet.


    würde es nicht reichen, wenn man eine CO2 katusche von einer zapfanlage nimmt und die an eine druckluftpistole anschließt ?! oder kann es dann passieren, dass ich die bienen durch das CO2 betäube ?


    falls das so klappen sollte, dann würde das ewige "wabe rausziehen - abfegen - bienen fliegen auf wabe zurück - wieder abfegen - reinhängen - nächste" wegfallen. einfach in alle wabengassen pusten, bienen landen unten, zarge runternehmen, deckel drauf, FERTIG :)


    falls das nicht alles all zu teuer und schädlich für die bienen ist, wäre das wirklich eine überlegung wert.

    MFG


    Christian



    "Haben zwei Imker die gleiche Meinung, so hat mindestens einer keine Ahnung"

  • Hoert sich so brutal an, wie die Staubsaugermethode der Amis. Dann doch lieber betaeuben wie Warre mal beschrieben hat :lol: Alle Bienen fallen nach unten, werden ausgebreitet, damit sie bewusstlos nicht ersticken und tadah - alle Zargen bienenfrei...


    Ich frage mich, wie gefaehrlich eine Narkose fuer die Bienen sein kann. Vielleicht laesst sich so die ganze Aufregung waehrend der Ernte verhindern... :o


    Bernhard Heuvel

  • Also CO2 ist doch die gängige Methode, um die Bienen zu betäuben, das würde ich jetzt nicht unbedingt ausprobieren.


    Von einem etwas größeren Imker (bzw, einem Imker mit vielen Völkern) habe ich gehört, daß er so ein Knatterding benutzt, womit im Herbst die Hausmeister die Blätter vom Gehsteig blasen. Er nimmt dazu die ganze Honigzarge, stellt sie hochkant hin und bläßt von der Seite die Bienen aus der kompletten 10er Zarge.


    Effendi

  • effendi schrieb:


    Von einem etwas größeren Imker (bzw, einem Imker mit vielen Völkern) habe ich gehört, daß er so ein Knatterding benutzt, womit im Herbst die Hausmeister die Blätter vom Gehsteig blasen. Er nimmt dazu die ganze Honigzarge, stellt sie hochkant hin und bläßt von der Seite die Bienen aus der kompletten 10er Zarge.
    Effendi


    Ich weiß nicht recht, habe mir schon mal einen Laubbläser gekauft, aber die Blaserei ist doch nicht mein Ding.
    Meine Methode, die mir am besten zusagt und wo vor allem meine lb. Frau noch nie beim Schleudern gestochen wurde ist die Arbeit mit Bienenfluchten. Der kleine verbliebene Rest der Bienen wird mittels eines Kompressors und der Luftpistole aus der Zarge gepustet, ohne die Waben raus nehmen zu müssen :D:D

  • Hallo,


    ich habe schon einen Laubbläser benutzt. Ist bei meinen Honigboxen die einfachste Methode (nach Golz). Bei Honigboxen kann ich nichts abfegen.
    Bienenflucht geht natürlich auch, dauert nur länger.


    Der Vorgang geht so: Honigbox (oder Rähmchen) abstellen und den Mädels die Gelegenheit geben, sich nochmal den Bauch vollzuschlagen.
    Dann Abstoßen, dann Laubbläser für den kleinen Rest.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Heh Ihr Gewaltbereiten,
    CO2 Vollnarkose, gut die stechen dann nicht. Wenn man Glück hat, NIEEE mehr :evil: , etwas überdosiert und das wars - Erstickt!
    Lachgas geht auch, wenn das zu heftig eingesetzt wird, hat der Imker auch was davon. :lol:


    Im Ernst, macht nich son Unfug, unsere Altvorderen haben mit Rauch, Geduld und RUHE geimkert. Wenn mann 100 Völker in ner Stunde durchhecheln muß, kommt man auf dumme Ideen.
    Knäcke

  • honigmayerhofer schrieb:

    ....
    Meine Methode, die mir am besten zusagt und wo vor allem meine lb. Frau noch nie beim Schleudern gestochen wurde ist die Arbeit mit Bienenfluchten. Der kleine verbliebene Rest der Bienen wird mittels eines Kompressors und der Luftpistole aus der Zarge gepustet, ohne die Waben raus nehmen zu müssen :D:D


    genauso mein ich das doch ;)
    hab nur die CO2 katusche ins spiel gebracht, weil man die überall kaufen kann und ich ein gebläse brauche, welches transportabel und ohne strom funzunuckelt !!!
    hab beim rapsfeld leider kein stromanschluss, deshalb fällt der kompressor auch weg .... sonst würd ich das auch so machen !
    ich bräuchte eben einen mobilen, mit batterie betriebenen kompressor ;)


    oder eben eine katusche mit pressluft oder ähnliches.

    MFG


    Christian



    "Haben zwei Imker die gleiche Meinung, so hat mindestens einer keine Ahnung"

  • Hallo Imkers,


    bei der Verwendung von Pressluftkompressoren bitte auf ölfreie Ausführung achten und das entstehende Kondenswasser immer gut abfangen, evtl mit speziellen Filtern arbeiten. Gilt ebenso beim Abtrennen der Mittelwände aus der Gussform. Dann kanns los gehn mitm Freipusten der Honigwaben und gleich rein in den Kunststoffkunstschwarmkübel.


    mfg bernie

    Imkeranfänger, Start April 2006,
    Standort: Kongo Bavaria * 4 Völker auf Eigenbau Dadant mod. * Brutraumzargen bestehen sich aus 2 einzelne, verschraubte Halbzargen * Zargeneckverbindung
    --> "Verdeckt Nut - Feder" verschraubt und genagelt* Wandstärke: 22mm Fichte