Hallo!
Wie jeder Anfänger hab ich die ganze Thematik auch schon angedacht. Allerdings scheinen wie bei so vielen Themen die meinungen bezüglich Wachskontakt mit Alu sehr ausnanderzugehen. Ich frage mich an was das liegt. An der Vorgehensweise - also quasi Betriebsweise mit dem Alu - Dampfentsafter?

In einem alten Artikel ausm Imkerfreund (Jan 2004 Seite 13) steht:
"Farbveränderungen gibt es, wenn "unedle" Gefässe zum Wachsschmelzen verwendet werden: Eisen verbräunt, Aluminium und Kupfer vergrauen das Wachs. Dies verursachen die im Wachs enthaltenen Fettsäuren, die mit Metallionen eine Verbindung eingehen..."

Der Artikel über ".... gute Brennqualität bei Bienenwachskerzen" kommt von Bruno Binder-Köllhofer, Fachberater für Bienenzucht, Kirchhain.

Kann es sein, dass es von der Kontaktdauer mit Alu abhängt, dass das Wachs grau wird?

Direkter Kontakt Wachs / Alu beim Dampfentsafter entsteht ja nur rel. kurz. Würde man aber immer wieder oder über längere Zeit das Wachs in einem Alutopf aufwärmen / warm- bzw. flüssig halten könnte ich mir eher vorstellen, dass sich das Wachs verfärbt.

Um meine 2/3 Zander Rähmchen ganz reinzubekommen, werde ich versuchen einen zweiten Aluentsafter mit etwa gleichem Durchmesser zu bekommen.

Ich könnte mir vorstellen, damit die Eintauchprozedur und die Ausschneiderei zu sparen und so meine Rähmchen zu schonen und die Drahtspannung eher zu erhalten. Den zweiten Topf säg ich dann einfach unten so auf / ab, dass ich den "Schmelzraum" durch einfaches Aufsetzen dieses "Zusatzrohres" ausreichend vergrössern kann.

Was haltet Ihr von der Idee?

Theoretisch könnte man auch einen Emaille- oder Edelstahlentsafter mit einem sochen Alurohr erweitern.... den an die Seitenwände kommt vermutlich überhaupt kein Wachs hin.