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Thema: gäriger Honig

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Standard gäriger Honig

    hallo alle,

    kurze frage... ich bin anfänger und habe gerade frisch 3 bienenvölker übernommen... mein ziehimker ist leider kurz nachdem ich mich entschlossen hatte, bei ihm über die schulter zu schauen gestorben. bei der dursicht seiner gerätschaften etc. habe ich im keller noch 5 kartons honig (ich vermute aus dem letzten jahr) gefunden... diese sind meiner meinung nach aber gärig, da er komisch riecht und auch nicht mehr so schön aussieht... meine frage nun... kann man damit noch irgendwas machen???? irgendeine verwendung, oder bleibt da nur das wegschmeissen?

    danke euch...

    gruss frank

  2. #2
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    Standard

    Hallo Franko,
    entweder Ableger im nächsten Jahr damit füttern oder Met daraus machen.
    Gruß
    SH

  3. #3
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    Standard

    Guter Met gelingt auch nur mit Honig in Spitzenqualität.
    Karl Kehrle, Meine Betriebsweise.

    Ich würde den Honig einfüttern und zwar so schnell wie möglich.
    sabi(e)ne

    "Die Suchfunktion ist kostenlos und verursacht keinerlei Schmerzen."

  4. #4
    toyotafan ist offline Erfahrener Benutzer Spendierbiene 2009
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    Standard Met ist nicht die Lösung

    Hallo zusammen,

    aus umgekippten Honig niemals Met machen!

    Das z.T. schlechte Image des Met ist mitunter gerade daruf zurück zu führen!

    Man glaubt man kann aus einen umgekippten Honig noch einen guten Met machen!

    das ist ein großer Irrtum!

    Schwabenimker versauen mit sowas nur den guten Ruf des Honigweines!

    Schlechter oder umgekippter Honig ist allenfalls noch was für den Ausguß!


    Grüßle
    stirbt die Biene stirbt der Mensch

  5. #5
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    Standard Gäriger Honig

    Hall Sabi(e)ne,

    mit dem gärigen Honig zur Met-Herstellung hast Du absolut recht.
    Aber:
    Ich würde den Honig einfüttern und zwar so schnell wie möglich.
    Würde ich auch nicht tun.
    Es bricht einem zwar das Herz, wenn man 100 oder mehr Kg Honig wegschmeißt, aber die Bienen bekommen die Hefen auch nicht mehr aus dem Honig, und was dann geschieht, weiss ja auch kein Mensch.
    Jedenfalls stelle ich es mir als nicht sehr angenehm vor, wenn unsere Bienen auf hefebelastetem Honig überwintern müssen und können drei Monate nicht aufs Klo.
    Ich habe mal umgekippten, gärigen Honig verfüttert, und ich bilde mir ein, den Geruch noch Monate später in den Völkern gerochen zu haben.
    Grüße an alle

    Michael


    -sapere aude-

  6. #6
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    Standard Re: Gäriger Honig

    Zitat Zitat von Michael
    Es bricht einem zwar das Herz, wenn man 100 oder mehr Kg Honig wegschmeißt, aber die Bienen bekommen die Hefen auch nicht mehr aus dem Honig, und was dann geschieht, weiss ja auch kein Mensch.
    Jedenfalls stelle ich es mir als nicht sehr angenehm vor, wenn unsere Bienen auf hefebelastetem Honig überwintern müssen und können drei Monate nicht aufs Klo.
    Ich habe mal umgekippten, gärigen Honig verfüttert, und ich bilde mir ein, den Geruch noch Monate später in den Völkern gerochen zu haben.

    Genauso sehe ich das auch, ab in die Biotonne!
    MfG
    Franz Xaver aus Niederbayern

    """"Knowledge is Power""""

    Imkerfilme unter:
    http://www.imkerfilm.de

  7. #7
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    Standard Lebende Biotonnen?

    Hallo, alle Miteinander

    Aus diesem Grund, lieber Toyotafan, schrieb man in früheren Zeiten dass der Honig aufgekocht werden sollte.
    Damit wurden die unerwünschten Hefen abgetötet und edlere Hefe wurde zugesetzt.
    Allerdings ist das schöne Aroma des Honigs dann dahin und nur mehr Zuckerwasser mit Honiggeschmack.
    Ich habe auch einmal gärigen Honig verarbeitet ohne Abkochen und selbst als Essig war es nur ein Produkt für den Ausguss.
    Vielleicht findet sich ein Schweinehalter der den Honig nimmt, Schweine sollen richtig gierig danach sein und dann gut schlafen.
    Ob der Alkohol schuld daran ist?

    Ich wünsche viele gesunde Bienen

    Margret

  8. #8
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    Standard *gg*

    Halo, Michael,

    ich bitte mir zu verzeihen, weil ich noch nie "umgekippten" Honig hatte...
    Ergo sprach hier eine Blinde von der Farbe...*g
    sabi(e)ne

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  9. #9
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    Standard Nicht verwenden.

    Moin Imkers,

    Aufkochen ist auch nicht gut, obwohl ich eine alte WM66 bei einigen Imkern dafür schon im Einsatz gesehen habe. Beim Honigkochen entsteht noch mehr HMF als in altem Honig ohnehin schon drin ist. (und diesmal stimmt es tatsächlich, denn in Honig ist ja wirklich Fructose! )

    Also bleibt nur Brantweinherstellung zur Gewinnung von Scheibenenteiser und Reinigungsmittel.
    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Erdstrahlenfokusierer, tausendfach bewährter Tier-Api-Therapeut, Namenstänzer, 50.000 Bovis, do-it-yourself-Shamane, Träger des Gammaglobulin, Akkupunkturempfänger, Lichterwecker, Reikiillusionist, Lebensberater Esoterik, linksdrehender Tangotänzer, Was(s)erfinder, Spirituelles Coaching, Radio-Ästhet (DLF), Psychiker, Digitalanachronist, Blutiges-Gut-durch-Medium, Schafnarr ...

  10. #10
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    Standard WM 66

    Hallo Henry,

    du schreibst:
    WM66
    Ist das etwa die legendäre, selbst hier im Westen bestaunte Waschmaschine aus den 60er Jahren?
    Die man auch zum Einkochen, Sterilisieren und gegen unerwünschte Schwangerschaften benutzen konnte?
    Grüße an alle

    Michael


    -sapere aude-

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