Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragen zur Buckfastbiene
Christa Fallenbacher
16.01.2002, 10:13
Wie kommt die Buckfastbiene eigentlich zu ihrem Namen? Was bedeutet er und wie spricht man ihn richtig aus?
Was ist das Besondere an der Buckfastbiene, aus welchen Gründen könnte ich mir für oder gegen diese Rasse entscheiden?
Gibt es bestimmte Beutenmaße, die zu bestimmten Rassen besonders passen und welches wäre es bei der Buckfastbiene? Viele Fragen einer Anfängerin. Naja in ein paar Jahren werde ich mich vielleicht kaputtlachen wenn ich lese was ich heute schreibe. Wenn ich doch endlich Bienen hätte. Die würden mir sicher viele Fragen im Flug beantworten.
Christa Fallenbacher
16.01.2002, 10:13
Wie kommt die Buckfastbiene eigentlich zu ihrem Namen? Was bedeutet er und wie spricht man ihn richtig aus?
Was ist das Besondere an der Buckfastbiene, aus welchen Gründen könnte ich mir für oder gegen diese Rasse entscheiden?
Gibt es bestimmte Beutenmaße, die zu bestimmten Rassen besonders passen und welches wäre es bei der Buckfastbiene? Viele Fragen einer Anfängerin. Naja in ein paar Jahren werde ich mich vielleicht kaputtlachen wenn ich lese was ich heute schreibe. Wenn ich doch endlich Bienen hätte. Die würden mir sicher viele Fragen im Flug beantworten.
Hallo Christa
besuche doch mal die Seite buckfast.de (ist noch im Aufbau) oder suche nach Buckfast im Internet, da sind verschiedene Seiten vorhanden.
Hallo Christa
besuche doch mal die Seite buckfast.de (ist noch im Aufbau) oder suche nach Buckfast im Internet, da sind verschiedene Seiten vorhanden.
Hallo Christa,
vielleicht kann ich dich auf die Homepage von Paul Jungels (www.apisjungels.lu) verweisen.
Dieser ist nicht nur einer der größten Buckfast-Züchter, sondern hat auch unter "Publikationen" eine Hommage an Br. Adam ins Netz gesetzt.
Bruder Adam, 1996 im Alter von 98 Jahren verstorben, war der "Urzüchter" der Buckfast-Biene.
Übrigens, Buckfast spricht sich englisch, also "Backfast".
Viel Spaß beim Lesen, es braucht allerdings ein wenig Geduld, der Beitrag ist 23 Seiten lang, aber ich finde, sehr aufschlussreich.
Grüsse
Michael
Hallo Christa,
vielleicht kann ich dich auf die Homepage von Paul Jungels (www.apisjungels.lu) verweisen.
Dieser ist nicht nur einer der größten Buckfast-Züchter, sondern hat auch unter "Publikationen" eine Hommage an Br. Adam ins Netz gesetzt.
Bruder Adam, 1996 im Alter von 98 Jahren verstorben, war der "Urzüchter" der Buckfast-Biene.
Übrigens, Buckfast spricht sich englisch, also "Backfast".
Viel Spaß beim Lesen, es braucht allerdings ein wenig Geduld, der Beitrag ist 23 Seiten lang, aber ich finde, sehr aufschlussreich.
Grüsse
Michael
Bäuerlein Klaus
23.01.2002, 11:27
Hallo Christa! Für einen „Anfänger“ stellst Du untypische Fragen – oder sind dies die übrig gebliebenen? Nun, sei es wie es sein soll. Die Buckfast ist im Regelfall keine degenerierte Bienenrasse und ist auch nicht auf „Schönheit“ gezüchtet. Merkmale wie Sanftmut, Brutfreudigkeit, schöne Honigstapelung, Langlebigkeit, Findigkeit kann man immer voraussetzen. Neuerdings wird ergänzend versucht, das besondere Putzverhalten der Primorskybiene (~ Varroaresistenz) in die Buckfaststämme zu integrieren. Es wäre nun aber falsch diese guten Eigenschaften immer vorauszusetzen, wenn man eine Buckfast erhält. Denn leider gibt es viele (zu viele) Vermehrer, welche meinen Züchter zu sein! Bei der Kaufentscheidung sollten deshalb Fragen an den Züchter, wie Zuchtstoffabstammung, Zuchtauslese, gehaltene Zuchtvölker, gehaltene Wirtschaftsvölker, laufende „Versuche“ und künstliche Besamung dabei sein. Schnell kann man die Ernsthaftigkeit der züchterischen Sachlage so sondieren. Gerade bei dem „Erstkauf“ wäre deshalb ein persönlicher Kontakt wichtig. Man kann auch Imkerkollegen fragen, wo diese einkaufen. Wird häufig gewechselt so stellt sich die Frage warum? Ich schreibe dies deshalb, weil infolge neuerlichen „Machtmissbrauches“ von einigen Gruppierungen „Aktionen“ angeboten werden, welche den Organisationen helfen – nicht aber der Buckfast! Hier sollte man wissen, dass dies eigentlich „Hilferufe“ sind, welche von einer 100%igen Inkompetenz der gesamten D.I.B. – Funktionärsebene provoziert werden. Obwohl z.B. in der Satzung des bayerischen Landesverbandes keine Regelungen und Vorgaben zu einer bestimmten Bienenrasse vorhanden sind, ist doch eine klare Ausrichtung auf die Carnica, eine aus Österreich und dem Balkan eingeführte „ursprüngliche geographische“ Bienenrasse gegeben. Viele, zeitgemäße Imker suchen in Ermangelung von guten Informationen nun nach Informationsquellen. Hier ist das neuerliche Potenzial an „neuen Buckfastgruppen“ zwar positiv, aber diese Informationen kosten zusätzliches Geld (Beiträge). Ich halte dies im Sinne einer kurzfristigen „Übergangsregelung“ durchaus für sinnvoll (Beispiel: Zuchtobleute und Funktionäre müssen erst mal sich mit anderen Rassen beschäftigen können, bevor man sich dazu äußern kann [ganz nebenbei fehlen diese immer bei derartigen Tagungen!].), meine aber, dass der D.I.B. mit seinen Landesverbänden, diese Informationslücke endlich schließen müsste. Durch diese bedauerliche Ausgrenzung z.B. beim Landesverband Bay. Imker werden fast täglich neue Alternativen entwickelt, neue Gruppierungen geplant und somit ein langfristiger Wissensabfluss aus dem Landesverband ständig verstärkt. Denn wir müssen wissen, dass diese aktiven Imker für künftige Positionen in einem Orts- oder Kreisverband nicht mehr zur Verfügung stehen! Da helfen auch keine „Signale im Sinne von Lippenbekenntnissen“ von der D.I.B. – Spitze! Nun darfst Du Dich Christa ruhig fragen, warum ich dies schreibe. Wichtig für den Anfänger ist eine als ein umfangreiche, solide Ausbildung zu bekommen! Wenn das Grundwissen (meine Ausführen zählen dazu) sitzt, dann besucht man verschiedene Imkerein um die Praxis kennen zu lernen. Man liest viele Bücher um einen Überblick zu sehen. Dann – und nur dann – sollte man Investitionen tätigen. Letztlich entscheiden über einen dauerhaften und kontinuierlichen Erfolg die Verbindung zwischen Betriebsweise, Bienenrasse und eingesetzten Materialien. Misserfolge durch Witterung, imkerliche Fehler, etc. kommen immer von alleine! Insoweit widerspreche ich allen Ansinnen, dass man mit einer Dadantbeute, einer guten Buckfast und z.B. einer Carnica – Betriebsweise langfristig erfolgreich sein kann. Ich behaupte aber, dass man in einer 10er Zanderbeute mit Absperrgitter, der Buckfast und angepasster Betriebsweise gute Erträge erhalten kann. Man muss dann aber auch dazu sagen, dass man dabei keine Zuchtarbeit leisten kann! Der Imker muss wissen, dass er für die Einfütterung Halbzargen benötigt! Leider fehlen diese Informationen immer für den Anfänger! Der erfolgreiche Imker hat es irgendwo (meist nicht bei Instituten und Verbänden) erfahren oder selbst über Jahre diese Informationen gewonnen. Es ist also wieder der Grundsatz wichtig als Anfänger eine solide Ausbildung zu erhalten! Insoweit darf ich nun auf Deine Fragen antworten: 1) Name: Im englischen Kloster „Buckfast“ lebte „Bruder Adam“, welcher sich den wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Armbrusters (Deutschland) stellte. Die im Laufe der Zeit entstandene Biene erhielt den Namen des Klosters. [Buchtipp: Bruder Adam – Meine Betriebsweise.] 2) Eine Entscheidung trifft man immer für sich – ich werde mich hüten für die Buckfast zu missionieren! Etwas gutes wird man sich halten. Man kann auch z.B. mit der Carnica glücklich werden. [Buchtipp für den Interessierten: Bruder Adam – Auf der Suche.] Die Entscheidung für eine Bienenrasse trifft man immer in Verbindung mit seinen persönlichen Zielen! Um Dir also einen „Tipp“ geben zu können, müsste ich Deine Ziele kennen. Ganz nebenbei sei darauf hingewiesen, dass sich einige Carnicazüchter in den letzten Jahren der geistigen Arbeit von Armbruster und Adam angenommen haben und dabei sind Verbesserungen in der „C-Zucht“ zu bringen. Aber auch diese Leute „übersteuern total“, wenn nun ein Carnicazuchtverband entstehen soll in Deutschland. Denn die Austauschforen in den Verbänden bestehen für den Carnica - Züchter bereits – neue Verbände schaffen nur neue Hindernisse. Deutsche Imker haben inzwischen reichlich davon und Imker haben wir immer weniger! (Warum wohl?) 3) Diese Frage gibt es nicht! Habe ich eine leistungsstarke Bienenkönigin, dann muss ich angepasst Platz geben können! Kann ich dies nicht, so provoziere ich Disharmonie im BIEN! Dies zu erkennen und auszugleichen ist eine Kunst und macht nur zusätzliche Arbeit. Eine normale Buckfastkönigin kann man in der Honigsaison gut in einer 10er Zanderbeute (1 Brutraum!) halten. Bei der Einfütterung ist der Raum aber zu klein! In Verbindung mit getrenntem Wachskreislauf und Erzeugung von Sortenhonigen kann ich nur unterschiedliche Rähmchen empfehlen – eine Vermischung ist dann ausgeschlossen. Insoweit bietet sich das Dadantmass (meist modifiziertes Dadant) durch die Flexibilität an. Wir wissen ja nicht was die Zukunft bringt. Bei Dadant bleibt man unabhängig und kann moderne Betriebsweisen zeitsparend nutzen. Vielfach wird diese Erkenntnis inzwischen u.a. in der Zanderbauweise eingesetzt. Man kann daran wieder „Wissen“ und „Unkenntnis“ erkennen, denn die entsprechende Betriebsweise ist nicht anwendbar! Dabei darf ich den Beutenherstellern nicht die Schuld geben (...es wird das produziert, was sich besser verkaufen lässt!). [Buchtipp: Meine Betriebsweise mit der Buckfastbiene – Günter Ries] Nun ja, es hat einiges an Platz benötigt, um in Ansätzen auf Deine Fragen einzugehen. Wichtig ist und bleibt ein solides Grundwissen zu erhalten und die Flexibilität auf Dauer nicht zu verlieren. Über Deine Aussage mit dem Kaputtlachen zu den gestellten Fragen gebe ich Dir recht. In Bezug auf die Antworten, wirst Du dies nicht sagen können. Jede Fehlinvestition kostet Zeit und Geld. Und beim Geld hört der Spaß bekanntlich auf. TIP: Zeit nehmen und in Ruhe, z.B. die vorgeschlagenen Bücher lesen. Besuche Tagungen, Imkereien und Imkerveranstaltungen. Warte lieber bei Unklarheiten noch ein Jahr.
Bäuerlein Klaus
23.01.2002, 11:27
Hallo Christa! Für einen „Anfänger“ stellst Du untypische Fragen – oder sind dies die übrig gebliebenen? Nun, sei es wie es sein soll. Die Buckfast ist im Regelfall keine degenerierte Bienenrasse und ist auch nicht auf „Schönheit“ gezüchtet. Merkmale wie Sanftmut, Brutfreudigkeit, schöne Honigstapelung, Langlebigkeit, Findigkeit kann man immer voraussetzen. Neuerdings wird ergänzend versucht, das besondere Putzverhalten der Primorskybiene (~ Varroaresistenz) in die Buckfaststämme zu integrieren. Es wäre nun aber falsch diese guten Eigenschaften immer vorauszusetzen, wenn man eine Buckfast erhält. Denn leider gibt es viele (zu viele) Vermehrer, welche meinen Züchter zu sein! Bei der Kaufentscheidung sollten deshalb Fragen an den Züchter, wie Zuchtstoffabstammung, Zuchtauslese, gehaltene Zuchtvölker, gehaltene Wirtschaftsvölker, laufende „Versuche“ und künstliche Besamung dabei sein. Schnell kann man die Ernsthaftigkeit der züchterischen Sachlage so sondieren. Gerade bei dem „Erstkauf“ wäre deshalb ein persönlicher Kontakt wichtig. Man kann auch Imkerkollegen fragen, wo diese einkaufen. Wird häufig gewechselt so stellt sich die Frage warum? Ich schreibe dies deshalb, weil infolge neuerlichen „Machtmissbrauches“ von einigen Gruppierungen „Aktionen“ angeboten werden, welche den Organisationen helfen – nicht aber der Buckfast! Hier sollte man wissen, dass dies eigentlich „Hilferufe“ sind, welche von einer 100%igen Inkompetenz der gesamten D.I.B. – Funktionärsebene provoziert werden. Obwohl z.B. in der Satzung des bayerischen Landesverbandes keine Regelungen und Vorgaben zu einer bestimmten Bienenrasse vorhanden sind, ist doch eine klare Ausrichtung auf die Carnica, eine aus Österreich und dem Balkan eingeführte „ursprüngliche geographische“ Bienenrasse gegeben. Viele, zeitgemäße Imker suchen in Ermangelung von guten Informationen nun nach Informationsquellen. Hier ist das neuerliche Potenzial an „neuen Buckfastgruppen“ zwar positiv, aber diese Informationen kosten zusätzliches Geld (Beiträge). Ich halte dies im Sinne einer kurzfristigen „Übergangsregelung“ durchaus für sinnvoll (Beispiel: Zuchtobleute und Funktionäre müssen erst mal sich mit anderen Rassen beschäftigen können, bevor man sich dazu äußern kann [ganz nebenbei fehlen diese immer bei derartigen Tagungen!].), meine aber, dass der D.I.B. mit seinen Landesverbänden, diese Informationslücke endlich schließen müsste. Durch diese bedauerliche Ausgrenzung z.B. beim Landesverband Bay. Imker werden fast täglich neue Alternativen entwickelt, neue Gruppierungen geplant und somit ein langfristiger Wissensabfluss aus dem Landesverband ständig verstärkt. Denn wir müssen wissen, dass diese aktiven Imker für künftige Positionen in einem Orts- oder Kreisverband nicht mehr zur Verfügung stehen! Da helfen auch keine „Signale im Sinne von Lippenbekenntnissen“ von der D.I.B. – Spitze! Nun darfst Du Dich Christa ruhig fragen, warum ich dies schreibe. Wichtig für den Anfänger ist eine als ein umfangreiche, solide Ausbildung zu bekommen! Wenn das Grundwissen (meine Ausführen zählen dazu) sitzt, dann besucht man verschiedene Imkerein um die Praxis kennen zu lernen. Man liest viele Bücher um einen Überblick zu sehen. Dann – und nur dann – sollte man Investitionen tätigen. Letztlich entscheiden über einen dauerhaften und kontinuierlichen Erfolg die Verbindung zwischen Betriebsweise, Bienenrasse und eingesetzten Materialien. Misserfolge durch Witterung, imkerliche Fehler, etc. kommen immer von alleine! Insoweit widerspreche ich allen Ansinnen, dass man mit einer Dadantbeute, einer guten Buckfast und z.B. einer Carnica – Betriebsweise langfristig erfolgreich sein kann. Ich behaupte aber, dass man in einer 10er Zanderbeute mit Absperrgitter, der Buckfast und angepasster Betriebsweise gute Erträge erhalten kann. Man muss dann aber auch dazu sagen, dass man dabei keine Zuchtarbeit leisten kann! Der Imker muss wissen, dass er für die Einfütterung Halbzargen benötigt! Leider fehlen diese Informationen immer für den Anfänger! Der erfolgreiche Imker hat es irgendwo (meist nicht bei Instituten und Verbänden) erfahren oder selbst über Jahre diese Informationen gewonnen. Es ist also wieder der Grundsatz wichtig als Anfänger eine solide Ausbildung zu erhalten! Insoweit darf ich nun auf Deine Fragen antworten: 1) Name: Im englischen Kloster „Buckfast“ lebte „Bruder Adam“, welcher sich den wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Armbrusters (Deutschland) stellte. Die im Laufe der Zeit entstandene Biene erhielt den Namen des Klosters. [Buchtipp: Bruder Adam – Meine Betriebsweise.] 2) Eine Entscheidung trifft man immer für sich – ich werde mich hüten für die Buckfast zu missionieren! Etwas gutes wird man sich halten. Man kann auch z.B. mit der Carnica glücklich werden. [Buchtipp für den Interessierten: Bruder Adam – Auf der Suche.] Die Entscheidung für eine Bienenrasse trifft man immer in Verbindung mit seinen persönlichen Zielen! Um Dir also einen „Tipp“ geben zu können, müsste ich Deine Ziele kennen. Ganz nebenbei sei darauf hingewiesen, dass sich einige Carnicazüchter in den letzten Jahren der geistigen Arbeit von Armbruster und Adam angenommen haben und dabei sind Verbesserungen in der „C-Zucht“ zu bringen. Aber auch diese Leute „übersteuern total“, wenn nun ein Carnicazuchtverband entstehen soll in Deutschland. Denn die Austauschforen in den Verbänden bestehen für den Carnica - Züchter bereits – neue Verbände schaffen nur neue Hindernisse. Deutsche Imker haben inzwischen reichlich davon und Imker haben wir immer weniger! (Warum wohl?) 3) Diese Frage gibt es nicht! Habe ich eine leistungsstarke Bienenkönigin, dann muss ich angepasst Platz geben können! Kann ich dies nicht, so provoziere ich Disharmonie im BIEN! Dies zu erkennen und auszugleichen ist eine Kunst und macht nur zusätzliche Arbeit. Eine normale Buckfastkönigin kann man in der Honigsaison gut in einer 10er Zanderbeute (1 Brutraum!) halten. Bei der Einfütterung ist der Raum aber zu klein! In Verbindung mit getrenntem Wachskreislauf und Erzeugung von Sortenhonigen kann ich nur unterschiedliche Rähmchen empfehlen – eine Vermischung ist dann ausgeschlossen. Insoweit bietet sich das Dadantmass (meist modifiziertes Dadant) durch die Flexibilität an. Wir wissen ja nicht was die Zukunft bringt. Bei Dadant bleibt man unabhängig und kann moderne Betriebsweisen zeitsparend nutzen. Vielfach wird diese Erkenntnis inzwischen u.a. in der Zanderbauweise eingesetzt. Man kann daran wieder „Wissen“ und „Unkenntnis“ erkennen, denn die entsprechende Betriebsweise ist nicht anwendbar! Dabei darf ich den Beutenherstellern nicht die Schuld geben (...es wird das produziert, was sich besser verkaufen lässt!). [Buchtipp: Meine Betriebsweise mit der Buckfastbiene – Günter Ries] Nun ja, es hat einiges an Platz benötigt, um in Ansätzen auf Deine Fragen einzugehen. Wichtig ist und bleibt ein solides Grundwissen zu erhalten und die Flexibilität auf Dauer nicht zu verlieren. Über Deine Aussage mit dem Kaputtlachen zu den gestellten Fragen gebe ich Dir recht. In Bezug auf die Antworten, wirst Du dies nicht sagen können. Jede Fehlinvestition kostet Zeit und Geld. Und beim Geld hört der Spaß bekanntlich auf. TIP: Zeit nehmen und in Ruhe, z.B. die vorgeschlagenen Bücher lesen. Besuche Tagungen, Imkereien und Imkerveranstaltungen. Warte lieber bei Unklarheiten noch ein Jahr.
Christa Fallenbacher
23.01.2002, 20:40
Also Klaus, Du scheinst bei Deiner Antwort zu vergessen, daß ich Anfängerin bin. Was weiß ich von Imkerverbänden und sonstigem Gerangel? Nichts!
Trotzdem vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich hoffe, sie bleibt lange genug hier stehen, bis ich das meiste begriffen habe. Eines der empfohlenen Bücher konnte ich mir inzwischen auch ausleihen. Es befinden sich darin auch Baupläne für Dadant. Eine Frage noch an Dich: Kannst Du mir denn eine gute Ausbildung empfehlen? Wo finde ich sowas, wie groß sind Zeit- und Geldaufwand?
Du fragst nach meinen Zielen. Die lassen sich sehr einfach formulieren: Wir haben ein Stück brachliegendes Ackerland gepachtet, das ordentlich ausgebeutet und heruntergewirtschaftet wurde. Es stellt sich im Augenblick als eine Waldlichtung dar, von Quecken überzogen. Erste Pflanzversuche -Gemüse, Blumen,Obstbäume - waren durchaus erfolgreich. Doch wünsche ich mir vor allem eine bunte blumen- und kräuterreiche Wiese dort. So hat sich in den letzten Jahren der Eindruck verdichtet, daß dieses Land Bienen braucht, und da selbige mich schon lange intessieren begann ich eifrig zu lesen. Doch die praktische Umsetzung ist sehr viel schwieriger, wenn da Keiner ist, der einem Entschiedungshilfen gibt oder bereit ist über die Schulter zu gucken. Deswegen bin ich um den Stammtisch und ein paar weitere Imker-email-Kontakte schon sehr froh. Also nochmal zu meinen Zielen:
Ich möchte gesunde Bienen fliegen lassen,diese wohl versorgen und wenn möglich meiner Familie ein wenig eigenen Honig auf den Tisch stellen und bei alledem keine gravierenden Fehler begehen, die meine Bienen gefährden. Wenig Ziele? Nein finde ich gar nicht. Hohe Ziele meiner Meinung nach. Und was denkst Du dazu? Auf Antwort freue ich mich, Christa.
Christa Fallenbacher
23.01.2002, 20:40
Also Klaus, Du scheinst bei Deiner Antwort zu vergessen, daß ich Anfängerin bin. Was weiß ich von Imkerverbänden und sonstigem Gerangel? Nichts!
Trotzdem vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich hoffe, sie bleibt lange genug hier stehen, bis ich das meiste begriffen habe. Eines der empfohlenen Bücher konnte ich mir inzwischen auch ausleihen. Es befinden sich darin auch Baupläne für Dadant. Eine Frage noch an Dich: Kannst Du mir denn eine gute Ausbildung empfehlen? Wo finde ich sowas, wie groß sind Zeit- und Geldaufwand?
Du fragst nach meinen Zielen. Die lassen sich sehr einfach formulieren: Wir haben ein Stück brachliegendes Ackerland gepachtet, das ordentlich ausgebeutet und heruntergewirtschaftet wurde. Es stellt sich im Augenblick als eine Waldlichtung dar, von Quecken überzogen. Erste Pflanzversuche -Gemüse, Blumen,Obstbäume - waren durchaus erfolgreich. Doch wünsche ich mir vor allem eine bunte blumen- und kräuterreiche Wiese dort. So hat sich in den letzten Jahren der Eindruck verdichtet, daß dieses Land Bienen braucht, und da selbige mich schon lange intessieren begann ich eifrig zu lesen. Doch die praktische Umsetzung ist sehr viel schwieriger, wenn da Keiner ist, der einem Entschiedungshilfen gibt oder bereit ist über die Schulter zu gucken. Deswegen bin ich um den Stammtisch und ein paar weitere Imker-email-Kontakte schon sehr froh. Also nochmal zu meinen Zielen:
Ich möchte gesunde Bienen fliegen lassen,diese wohl versorgen und wenn möglich meiner Familie ein wenig eigenen Honig auf den Tisch stellen und bei alledem keine gravierenden Fehler begehen, die meine Bienen gefährden. Wenig Ziele? Nein finde ich gar nicht. Hohe Ziele meiner Meinung nach. Und was denkst Du dazu? Auf Antwort freue ich mich, Christa.
Christa Fallenbacher
23.01.2002, 20:40
Also Klaus, Du scheinst bei Deiner Antwort zu vergessen, daß ich Anfängerin bin. Was weiß ich von Imkerverbänden und sonstigem Gerangel? Nichts!
Trotzdem vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich hoffe, sie bleibt lange genug hier stehen, bis ich das meiste begriffen habe. Eines der empfohlenen Bücher konnte ich mir inzwischen auch ausleihen. Es befinden sich darin auch Baupläne für Dadant. Eine Frage noch an Dich: Kannst Du mir denn eine gute Ausbildung empfehlen? Wo finde ich sowas, wie groß sind Zeit- und Geldaufwand?
Du fragst nach meinen Zielen. Die lassen sich sehr einfach formulieren: Wir haben ein Stück brachliegendes Ackerland gepachtet, das ordentlich ausgebeutet und heruntergewirtschaftet wurde. Es stellt sich im Augenblick als eine Waldlichtung dar, von Quecken überzogen. Erste Pflanzversuche -Gemüse, Blumen,Obstbäume - waren durchaus erfolgreich. Doch wünsche ich mir vor allem eine bunte blumen- und kräuterreiche Wiese dort. So hat sich in den letzten Jahren der Eindruck verdichtet, daß dieses Land Bienen braucht, und da selbige mich schon lange intessieren begann ich eifrig zu lesen. Doch die praktische Umsetzung ist sehr viel schwieriger, wenn da Keiner ist, der einem Entschiedungshilfen gibt oder bereit ist über die Schulter zu gucken. Deswegen bin ich um den Stammtisch und ein paar weitere Imker-email-Kontakte schon sehr froh. Also nochmal zu meinen Zielen:
Ich möchte gesunde Bienen fliegen lassen,diese wohl versorgen und wenn möglich meiner Familie ein wenig eigenen Honig auf den Tisch stellen und bei alledem keine gravierenden Fehler begehen, die meine Bienen gefährden. Wenig Ziele? Nein finde ich gar nicht. Hohe Ziele meiner Meinung nach. Und was denkst Du dazu? Auf Antwort freue ich mich, Christa.
Christa Fallenbacher
23.01.2002, 20:40
Also Klaus, Du scheinst bei Deiner Antwort zu vergessen, daß ich Anfängerin bin. Was weiß ich von Imkerverbänden und sonstigem Gerangel? Nichts!
Trotzdem vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich hoffe, sie bleibt lange genug hier stehen, bis ich das meiste begriffen habe. Eines der empfohlenen Bücher konnte ich mir inzwischen auch ausleihen. Es befinden sich darin auch Baupläne für Dadant. Eine Frage noch an Dich: Kannst Du mir denn eine gute Ausbildung empfehlen? Wo finde ich sowas, wie groß sind Zeit- und Geldaufwand?
Du fragst nach meinen Zielen. Die lassen sich sehr einfach formulieren: Wir haben ein Stück brachliegendes Ackerland gepachtet, das ordentlich ausgebeutet und heruntergewirtschaftet wurde. Es stellt sich im Augenblick als eine Waldlichtung dar, von Quecken überzogen. Erste Pflanzversuche -Gemüse, Blumen,Obstbäume - waren durchaus erfolgreich. Doch wünsche ich mir vor allem eine bunte blumen- und kräuterreiche Wiese dort. So hat sich in den letzten Jahren der Eindruck verdichtet, daß dieses Land Bienen braucht, und da selbige mich schon lange intessieren begann ich eifrig zu lesen. Doch die praktische Umsetzung ist sehr viel schwieriger, wenn da Keiner ist, der einem Entschiedungshilfen gibt oder bereit ist über die Schulter zu gucken. Deswegen bin ich um den Stammtisch und ein paar weitere Imker-email-Kontakte schon sehr froh. Also nochmal zu meinen Zielen:
Ich möchte gesunde Bienen fliegen lassen,diese wohl versorgen und wenn möglich meiner Familie ein wenig eigenen Honig auf den Tisch stellen und bei alledem keine gravierenden Fehler begehen, die meine Bienen gefährden. Wenig Ziele? Nein finde ich gar nicht. Hohe Ziele meiner Meinung nach. Und was denkst Du dazu? Auf Antwort freue ich mich, Christa.
Andreas Hoppe
24.01.2002, 08:57
Hallo Christa!
Deine einstellung ist genau die richtige!
Der imker, die bienen und die natur müssen
eine symbiose eingehen. Erst dann fällt für alle etwas ab.
Grundvoraussetzung imker zu werden ist die einstellung zu den bienen.
Ich kann dir empfehlen dich in einem imkerverein anzumelden. Suche dir einen erfahrenen imker der ordentlich und gewissenhaft arbeitet. Frage ihn ob du ihn
im bienenjahr begleiten darfst. Du wirst viel
von ihm lernen können. Der vorsitzende in einem imkerverein wird dir auch adressen und lehrgänge nennen können die für dich interessant und lehrreich
sind.
Bedenke das jeder anderst imkert, suche für dich das beste raus. Es ist sehr wichtig
das du deinen eigenen stiel entwickelst.
Welches das beste rähmchenmaß ist, das beutenmaß und die richtige bienenrasse
muß zu Dir passen. Volle honigräume die du nicht heben kannst, bienen die leicht schwärmen und beuten die nicht genug platz
für die bienen bieten helfen dir nicht.
Viel spaß und volle honigräume!
Mit imkerlichem gruß
Andreas Hoppe
Andreas Hoppe
24.01.2002, 08:57
Hallo Christa!
Deine einstellung ist genau die richtige!
Der imker, die bienen und die natur müssen
eine symbiose eingehen. Erst dann fällt für alle etwas ab.
Grundvoraussetzung imker zu werden ist die einstellung zu den bienen.
Ich kann dir empfehlen dich in einem imkerverein anzumelden. Suche dir einen erfahrenen imker der ordentlich und gewissenhaft arbeitet. Frage ihn ob du ihn
im bienenjahr begleiten darfst. Du wirst viel
von ihm lernen können. Der vorsitzende in einem imkerverein wird dir auch adressen und lehrgänge nennen können die für dich interessant und lehrreich
sind.
Bedenke das jeder anderst imkert, suche für dich das beste raus. Es ist sehr wichtig
das du deinen eigenen stiel entwickelst.
Welches das beste rähmchenmaß ist, das beutenmaß und die richtige bienenrasse
muß zu Dir passen. Volle honigräume die du nicht heben kannst, bienen die leicht schwärmen und beuten die nicht genug platz
für die bienen bieten helfen dir nicht.
Viel spaß und volle honigräume!
Mit imkerlichem gruß
Andreas Hoppe
Hallo Christa,
die Vorschläge bis jetzt sind ja gut, aber ich denke das vielleicht Dein nächstes Problem ist rauszubekommen welche Imkervereine etc. es in Deiner Umgebung gibt. Es gibt dazu mehrere Möglichkeiten, zuerst würde ich auf Deiner Gemeinde nachfragen ob die eine Imkerverein in der Gegend kennen, oder einen Imker - den Du dann Fregn kannst. Als nächstes kannst Du ja mal das Vereinsregister einsehen, normalerweise ist dies in der nächsten Kreisstadt.
Zu Weiterbildungsveranstaltungen: Ich habe eine Zeitung den "Imkerfeund", dort stehen alle Weiterbildungsveranstaltungen für dieses Jahr drin. Teilweise sind die Daten auch über das Web einsehbar. Hier ein Link zur "Imkerfeund" - Zeitungshomepage http://www.lvbi.de/imkerfreund.htm
und hier ein Link zum Veranstaltungskallender für Bayern http://www.lvbi.de/sei/veranstaltungen.htm
Es tut mir Leid wenn ich nur die Daten für Bayern parat habe - ich wohne in Bayern. Aber es gibt in jedem Bundesland einen Landersverband und die meisten sind auch im Internet vertreten. Vielleicht hilft Dir dies weiter. Übrigens, oft sind diese Veranstaltungen sogar Gebührenfrei!
Gruß
Franz
Hallo Christa,
die Vorschläge bis jetzt sind ja gut, aber ich denke das vielleicht Dein nächstes Problem ist rauszubekommen welche Imkervereine etc. es in Deiner Umgebung gibt. Es gibt dazu mehrere Möglichkeiten, zuerst würde ich auf Deiner Gemeinde nachfragen ob die eine Imkerverein in der Gegend kennen, oder einen Imker - den Du dann Fregn kannst. Als nächstes kannst Du ja mal das Vereinsregister einsehen, normalerweise ist dies in der nächsten Kreisstadt.
Zu Weiterbildungsveranstaltungen: Ich habe eine Zeitung den "Imkerfeund", dort stehen alle Weiterbildungsveranstaltungen für dieses Jahr drin. Teilweise sind die Daten auch über das Web einsehbar. Hier ein Link zur "Imkerfeund" - Zeitungshomepage http://www.lvbi.de/imkerfreund.htm
und hier ein Link zum Veranstaltungskallender für Bayern http://www.lvbi.de/sei/veranstaltungen.htm
Es tut mir Leid wenn ich nur die Daten für Bayern parat habe - ich wohne in Bayern. Aber es gibt in jedem Bundesland einen Landersverband und die meisten sind auch im Internet vertreten. Vielleicht hilft Dir dies weiter. Übrigens, oft sind diese Veranstaltungen sogar Gebührenfrei!
Gruß
Franz
Christa Fallenbacher
24.01.2002, 22:45
Danke für Eure netten Antworten!
Ich war schon im Herbst bei einem Imkerverein in der nächsten größeren Kreisstadt. Das war ein sehr interessanter Abend, aber ich war ein paar Tage lang krank von dem Zigarettenrauch dort. Das will ich mir nicht antun.
Aber ich gehe gleich am Montag mal bei uns auf die Stadtverwaltung, vielleicht gibt es ja auch hier auf dem Lande einen kleinen Verein. Irgendwie wünsche ich es mir so sehr, schon in diesem Frühjahr Bienen zu bekommen. Vielleicht fliegen mir ja doch noch die passenden zu. Christa
Christa Fallenbacher
24.01.2002, 22:45
Danke für Eure netten Antworten!
Ich war schon im Herbst bei einem Imkerverein in der nächsten größeren Kreisstadt. Das war ein sehr interessanter Abend, aber ich war ein paar Tage lang krank von dem Zigarettenrauch dort. Das will ich mir nicht antun.
Aber ich gehe gleich am Montag mal bei uns auf die Stadtverwaltung, vielleicht gibt es ja auch hier auf dem Lande einen kleinen Verein. Irgendwie wünsche ich es mir so sehr, schon in diesem Frühjahr Bienen zu bekommen. Vielleicht fliegen mir ja doch noch die passenden zu. Christa
Bäuerlein Klaus
24.02.2002, 20:21
Hallo Christa!
Sicher benötigt der Anfänger seine Zeit. Die richtge Ausbildung nach seinem persönlichen Geschmack zu finden ist nicht leicht. Meist versuchen es die "Anfänger" (manche haben schon 20 Jahre Bienen) mit "Hobbyausbildern". Ich rate Dir einen möglichst großen Imker in Deiner Nähe zu besuchen. Bei entsprechender "Hilfeleistung" sind auch keine Kosten verbunden. Hast Du die Literatur um die Buckfastbiene und Bruder Adam, sowie die praktischen Erfahrungen aus einer Berufs- oder Erwerbsimkerei, dann kannst Du für Dich richtige Entscheidungen treffen. Es gibt nach Jahren noch so viele Fragen und da wirst Du feststellen, dass es nur wenige fachkompetente Hilfe gibt. Vielleicht ist auch ein engagierter Verein mit Lehrbienenstand in Deiner Nähe. Auch hier kann man dazu lernen. Die Entscheidung ist sicherlich nicht leicht. Ich habe mich für die "Weltbeute" Dadant modifiziert entschieden und bin dabei bis heute gut gefahren. Gleichzeitig imkere ich noch mit 9 Waben Erlanger Magazinbeute und 10 - Waben Zanderbeute. Wenn Zander, dann bitte auch hier falzlos und min. einen 10er Kasten! Ich will Dich und andere Anfänger nicht überfordern drum belassen wir es heute mal dabei. Weiterhin viel Spaß.
Noch ein TIP zu Deiner Wiese. Mähe um den 10. Mai alles Gras ab. Die Blütenpflanzen danken es Dir. Alle Flächen, welche nicht blühen werden noch zusätzlich zweimal geschnitten (Juni & Juli).
sabi(e)ne
06.03.2002, 10:00
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: sabi(e)ne am 2002-03-12 11:21 ]</font>
Hans Kamann
27.04.2002, 23:21
Hallo Christa
das wichtigste ist m.E. dass der Imker "hinter" seinem Hobby oder Job steht. Er (oder sie ) hat Verantwortung übernommen und muss deshalb das bestmögliche für die Bienen tun. Eigentlich ist es sch.. egal, was für Beuten, Bienen oder Werkzeuge man verwendet. Letztendlich ist es zunächst mal wichtig zu lernen, was so ab geht im Volk und welche Zusammenhänge durch Eingriffe, Tracht, Fütterung und Ernte bestehen. Hat man das begriffen, wird man schnelle merken ob man die "richtieg" Biene, den richtigen Beutentyp und das richtige Varroakonzept hat. Ich halte nichts davon, stundenlange Belehrungen dem Anfänger um die Ohren zu hauen, die Imkerei ist keine Wissenschaft sondern erlernbares Handwerk.
Ich wünsche Dir viel Spass dabei, auch wenn bestimmt einiges falsch läuft.
Gruss
Hans
Frank Osterloh
14.06.2002, 17:37
Hallo Imkerkolegen !
Bei der Völkeraufstellung auf meinen Ständen versuche ich immer meine Buckfast Völker in losen Gruppen und mit unterschiedlichen Ausflugrichtungen aufzustellen so wie es die Literatur vorgibt. Auf einzelnen Wanderständen ist dieses jedoch aus Platzmangel nicht möglich und ich mußte die Völker in Reihe aufstellen. An der Stärke und am Ertrag der äußeren Völker änderte sich zu meiner Verblüffung nichts. Wie wichtig ist denn nun tatsächlich Grüpchenaufstellung mit unterschiedlichen Fluglochausrichtungen bezüglich des Verfluges ?
Grüße Frank
http://www.imkerei-osterloh.de
Ralf Patjens
11.05.2004, 11:35
Hallo Kollegen,
ich hab da mal ne Frage an die Buckfastfreunde und Züchter.
Ich habe im letzten Jahr 9 Buckfastvölker aufgebaut, halte diese
in Frankenbeute Dadant Blatt mit 11 Brutraumwaben.
Die Königinnen sind je 3 Stück von 3 verschiedenen Züchtern !
Die Völker haben sich gut entwickelt, alle prima ausgewintert und tragen
jetzt ein, das ist die wahre Freude. Vielleicht zu naiv habe ich mich
auf die Schwarmträgheit der Buckis verlassen und die Kontrolle .. naja,
etwas schleifen lassen, wie das so ist, muß ich dringend mal ran, morgen vielleicht.
Gestern war dann der große Moment da. Eines der Völker schwärmte.
Schwarm gefangen, eingeschlagen, soweit gut. Den Abend davor habe ich
noch gestaunt, was da am Flugloch los war, kein Anzeichen von Schwarmtrieb. :)
Den Carnicas kann man schon Wochen vorher ansehen, was sie vorhaben, die lungern dann vor der Hütte rum und sind zu nichts mehr zu bewegen. 8)
Habe jetzt alle anderen Völker kontrolliert und festgestellt, daß ALLE samt
ca. 5 - 10 schöne dicke Weiselzellen angesetzt haben.
Aber alle haben noch gut Platz zum bauen, alle haben noch gut Honigraum
frei zum eintragen, warum wollen die alle weg bei mir ?? :cry:
Habe alle Zellen ausgebrochen, das wird mir Zeit verschaffen.
Mach ich was falsch .... ?
Reiner Schwarz
11.05.2004, 11:59
Hallo Ralf,
auch die Buckis können schwärmen! Wär' ja unnatürlich wenn dem nicht so wäre. Ich würds auch nicht persönlich nehmen. Nur hast du den Unterschied auch gesehen. Der "Schwarmdusel" tritt nicht ein, die Völker arbeiten weiter. Meist ist mit dem Aubrechen der Zellen die Sache auch gegessen. Sicherheitshalber in einer Woche noch mal schauen. Hängt schon auch von der Gegend ab. Etwas schwarmfreudiger können natürlich standbegattete Völker sein (auch wegen der Heterosis). Ausserdem kann die derzeitige Wetterlage auch das seinige beitragen...
Moin Ralf,
Ich glaube fast, dieses Jahr schwärmen sogar die Mini-Ableger. Da kann man sicher keiner Bienenrasse (und kaum einem Imker) einen Vorwurf machen. Bei mir jedenfalls schwärmen sogar Völker, die noch 8 Mittelwände unausgebaut im oberen Brutraum haben und auf drei Zargen sitzen und deren Königin aus dem letzten Herbst stammt. Der Bruteinschlag Anfang Februar und die supergute Weidentracht sind wohl die Ursache dafür und dann natürlich, das komische Wetter im Moment.
Wenn ich mit Weiselzellen handel triebe, würde ich reich. :lol: :cry:
wald&wiese
11.05.2004, 14:43
...es ist die Wetterlage, die die Völker zum Schwärmen treibt!
Es blüht "fast alles" aber durch das Wetter gibts keine nennenswerte Nektarproduktion. Das ist die Zeit des verstärkten Schwärmen wollen.
Ich habe 3 verschieden Herkünfte und selbst die Linie, die sehr schwarmträge ist, hat Schwarmzellen angeblasen. Nun hoffe ich, dass es bald wieder richtig honigt und ich keine Schwarmzelle übersehen habe.
Ich finde, wie schon vor 2 Jahren, keinen Unterschied zwischen meinen Buckfast und meiner Carnica betreff des Schwärmens.
MfG
Fritz Eder
11.05.2004, 17:31
Ich habe auch seit August des Vorjahres ein Buckfastvolk. Hat sich super entwickelt. Mußte bald aufsetzen.
Da die Buckfast als schwarmträge gilt wollte ich erst in den ersten Maitagen einmal kontrollieren. Das war ein Fehler. Bereits am 1. Mai schwärmte das Volk (setzte sich auf den Stamm einer jungen Tanne, sodass ich den Schwarm nicht einfangen konnte - hätte sonst den Baum umschneiden müssen).
Die gute Königin ist also schon futsch. :evil:
Habe beim ausbrechen der zahlreichen Weiselzellen doch nicht alle erwischt und vor drei Tagen gab es einen Nachschwarm (wieder auf dieselbe Tanne). Habe jetzt nur mehr ein schwach besetztes Volk. :cry: von dem ich heuer keinen Honigertrag mehr erwarten kann.
Die Moral von der Geschicht: Trau auch deinen Buckfast nicht!
Fritz
Michael2
11.05.2004, 20:34
Es ist ein Drugschluss das die Buckfast schwarmträger ist als die Carnica.
Wenn das Wetter nicht mit spielt schwärmt auch die Buckfast, dieses Jahr ist sehr Schwarmreich, heute war bei mir wieder ein Volk geschwärmt, da die Königin den Flügel gestutzt hat kann da nicht viel passieren.
Zwischenboden und dann geht’s wieder weiter. :D
Hallo Miteinander,
heute konnte ich einen Schwarm einfangen!
Weiß zwar nicht, wie ich den durchfüttern soll, aber ich freue mich erstmal drüber!
Der Trugschluß, wenn es einer sein soll, kommt MEINER MEINUNG NACH daher weil jedes gesunde, vitale Volk, unabhängig von der sog "Rasse" natürlicherweise auch schwärmen will, wenn alle Voraussetzungen für das Schwärmen erfüllt sind:
ausreichend Futterreserven für das Restvolk,
also Honig und Pollen,
Raummangel und
möglicherweise Futtersaftüberschuß durch zuviele Jungbienen(angelesen, nicht nachgemessen! :wink: ).
Der Unterschied ist, daß die Bucki eben nicht so in der Sammelleistung nachläßt. Ich habe das in den letzten Jahren sehr gut beobachten können.
I.d.R reicht da ein einmaliges Zellenbrechen. Die machen weiter wie wenn nichts geschehen wäre. Das habe ich auch ausprobieren können.
Ich finde daß die Schwarmtriebigkeit ein Zeichen für gute, gesunde, vitale Völker ist, über die man sich nicht ärgern sollte sondern freuen!
Die andere Frage ist die, inwieweit er sich lenken läßt.
Und da ist -zumindest meiner bescheidenen Erfahrung nach (gut, erst 3 Jahre) bisher eindeutig die Bucki die Gewinnerin.
Gruß, und (trotz des Wetters) volle Honigräume!
Erwin
Hallo Miteinander,
heute konnte ich einen Schwarm einfangen!
Weiß zwar nicht, wie ich den durchfüttern soll, aber ich freue mich erstmal drüber!
Der Trugschluß, wenn es einer sein soll, kommt MEINER MEINUNG NACH daher weil jedes gesunde, vitale Volk, unabhängig von der sog "Rasse" natürlicherweise auch schwärmen will, wenn alle Voraussetzungen für das Schwärmen erfüllt sind:
ausreichend Futterreserven für das Restvolk,
also Honig und Pollen,
Raummangel und
möglicherweise Futtersaftüberschuß durch zuviele Jungbienen(angelesen, nicht nachgemessen! :wink: ).
Der Unterschied ist, daß die Bucki eben nicht so in der Sammelleistung nachläßt. Ich habe das in den letzten Jahren sehr gut beobachten können.
I.d.R reicht da ein einmaliges Zellenbrechen. Die machen weiter wie wenn nichts geschehen wäre. Das habe ich auch ausprobieren können.
Ich finde daß die Schwarmtriebigkeit ein Zeichen für gute, gesunde, vitale Völker ist, über die man sich nicht ärgern sollte sondern freuen!
Die andere Frage ist die, inwieweit er sich lenken läßt.
Und da ist -zumindest meiner bescheidenen Erfahrung nach (gut, erst 3 Jahre) bisher eindeutig die Bucki die Gewinnerin.
Gruß, und (trotz des Wetters) volle Honigräume!
Erwin
Heike Aumeier
12.05.2004, 09:29
Wiederum einen wunderschönen guten Morgen an diesen sagenhaften, wunderschönen guten Morgen :D
Es währe für die Buckfast sehr schlecht und auch unnatürlich möchte und würde Sie nicht schwärmen!!
Wer meint er müsse nicht kontrollieren, na allso ich weiß nicht.
Das währe ja wohl ganz schön langweilig, nur Honigräume aufsetzten und schleudern 8) .
Es heißt ja nicht und das wird auch keiner der Halter und Züchter sagen: Meine Buckfast schwärmt nicht.
Währe utopisch.
Wenn ein sogenanntes Schwarmjahr kommt oder da ist(wie dieses Jahr) muß auch kontroliert werden.
Ralf, hast du erst mit der Imkerei angefangen und nur Mittelwände im Honigraum gehabt?
Wenn ja, hast du ein Abspergitter zwischen gelegt ?
Die Bienen gehen nicht gerne durch das Gitter wenn Sie nur Mittelwände aufgesetzt bekommen haben.
Mein Tip( auch für Völker die nicht sehr gerne hoch gehen) : Abspergitter für eine Nachschauperiode entfernen. Wenn es später im Jahr ist( Mitte Juni) Abspergitter kann ganz entfernt werden.
Die Bienen gehen nach oben und bauen aus, vorrausgesetzt es honig.
Zum schwärmen: je nach Wohnort von April bis ungefähr Mitte Juni normale Schwarmkontrolle machen( aber nicht alle sieben Tage, zehtägig langt auch)
Wenn es honigt brauch man nicht so oft kontrollieren, da sie mit sammel beschäftigt sind und nicht auf dumme Gedanken kommen (wie die Frauen halt so sind :wink: ).
Bitte immer genügent Platz geben, jedes Volk schwärmt wenn es voll ist.
Gruß
Heike
Michael2
12.05.2004, 10:36
Hallo Heike,
wenn ich Mittelwände einhänge lieg ich nie ein Gitter ein, wer da ein Gitter einlegt brauch sich nicht zu wundern.
Das die Völker in Schwarmstimmung diese Jahr verstärkt gehen liegt am Wetter, sogar an zu viel eingetragenen Pollen, ich habe Völker die Teilweise gut 3-4 Pollenwaben besitzen, austauschen ist zurzeit nicht möglich die bauen so gut wie keine Mittelwände aus.
Ich habe den Eindruck das die Völker dieses Jahr baufaul und verstärkt Schwarmstimmung haben, das Wetter ist auch nicht sehr Bienenfreundlich, am Anfang zu trocken dann zu kalt, kaum wärmer als 20 Grad, die wärmeren Tage die wir bis jetzt hatten kann man an den Fingern abzählen, hängt auch von der Region ab.
Pro Volk hab ich 22 Mittelwände aus bauen lassen aber dieses Jahr wollen die Damen nicht, durch den vielen Regen der vergangen Tage hat wieder verstärkt die Tracht eingesetzt, nur frag ich mich was da noch so gut honigt, Raps und Obst sind so gut wie abgeblüht, Ahorn oder Weißdorn aber sonst fällt mir da nichts ein, die Robinen blühen noch nicht hier, ca in 2 Wochen. Was so gut wie keine Probleme macht ist die Königinnenzucht hab schon 2 Serien angesetzt eine schlüpft diese Woche.
Einen schönen Tag wünsch ich dir noch Heike, wenn der Morgen schon so schön war. :D:D:D
Ralf Patjens
12.05.2004, 18:41
Hallo Heike,
es stimmt, ich habe nur Mittelwände für die Honigräume gehabt und ein Absperrgitter eingelegt. Aber die Buckis haben keine Kosten und Mühen gescheut, sie SOFORT auszubauen und mit dem eintragen anzufangen.
:D Hab halt ein bischen gebummelt mit der Schwarmkontrolle, aber ich
hab den Schwarm und die restlichen sind längst kontrolliert. Mich hat einfach nur gewundert, daß sie bei der großen Menge Platz, die überall noch da war ( Brut - und Honigraum ) schon ausziehen wollten.
Das jede Menge Pollen eingetragen ist ( Michael2) habe ich auch festgestellt. Riesenflächen, in die man natürlich auch keine Brut legen kann....
Hoffentlich wird es bald anderes Wetter, ... :(
Johannes
12.05.2004, 19:57
Sieh' an, bei Euch auch! Ich dachte schon, das ist eine Anlage meiner schönen neuen Meda-Buckfast, gigantische Pollenbretter anzulegen, aber dann wird's wohl eher die Tracht und das Wetter sein... Auch jetzt kommen sie wieder alle mit weißgelben Hosen 'rein. Allerdings viel mehr als die beiden C-Schwärme. Die stehen auch mehr auf Glyzinien, während die Buckis sich zu hunderten an einer Zierkirsche etwa 40 m davon entfernt tummeln. Keine einzige der jeweils anderen Rasse an der anderen Trachtquelle! Was man mit verschiedenfarbigen Bienen so alles beobachtet...
Thomas.Reimelt
12.05.2004, 20:19
Hallo Michael und alle anderen da draußen.
Das die Bienen über einem Absperrgitter nicht gerne bauen habe ich auch schon festgestellt. Aber welche Möglichkeit habe ich denn (außer Dickwaben) um sicherzustellen, dass ohne Absperrgitter die Königin nicht sofort auf die neuen Waben zieht und dort eine Brutnest anlegt?
Thomas Hädrich
12.05.2004, 21:52
Die stehen auch mehr auf Glyzinien, während die Buckis sich zu hunderten an einer Zierkirsche etwa 40 m davon entfernt tummeln. Keine einzige der jeweils anderen Rasse an der anderen Trachtquelle! Was man mit verschiedenfarbigen Bienen so alles beobachtet...
Man beobachtet noch mehr: Auch die Wasserquellen scheinen streng getrennt zu sein. So beobachtete ich es, als ich "graue"und "gelbe" Völker hatte. An einem Wasserbecken saßen die verschieden gefärbten Bienen jeweils in einer anderen Ecke. Fremde wurden weggebissen.
Diese Beobachtungen scheinen im Widerspruch zu den Untersuchungen zu stehen, nach denen ein Volk stets mehrere Futterquellen ausbeutet, so vorhanden, und nicht nur die ergiebigste. Oder vielleicht ist es so - wenn es viele Quellen gibt, bleiben eben manche unbeachtet.
Pardon, das war ein bischen ab vom Thema.
Thomas
Michael2
13.05.2004, 00:14
Hallo Thomas R,
eine Sicherheit gibt da dabei nicht wichtig ist das Umhängen der Waben, wenn Brut oben ist, hängt man diese runter und entsprechend Honigwaben nach oben, die Bienen haben so viel Vorrat teilweise das in der zweite Zarge bei mir gerade mal 4 Waben mit Baurahmen nur mit Brut belegt ist der Rest ist voll Honig.
Bei Dickwaben besteht aber die Gefahr das die Bienen vermehr Drohnenecken anlegen, diese Waben fliegen nach dem schleudern raus und werden ersetzt, Dickwaben hab ich dieses Jahr mal im Test bei einen Volk, bis jetzt geht alles gut, sonst hab ich nur normale Halbwaben oder Ganzwaben für den Honigraum.
Wenn man Pech hat und liegt die Königin oben ein Brutnest an, das kommt aber nicht immer vor, bei mir waren das 3 Völker.
Viel Pollen ist ein Auslöser für Schwarmstimmung, der Pollen blockiert das Volk an der Weiterentwicklung, dazukommt das die Ammenbienen davon viel fressen aber den produzieren Futtersaft nicht abgeben können was ein weiterer Faktor zum auslösen ist.
Noch mal zum Thema Mittelwände und Absperrgitter, die Baubienen mögen es nicht sehr gerne wenn diese sich durch das Gitter quetschen müssen um ihren Arbeitsplatz zureichen dadurch verzögert sich der Ausbau der Mittelwände, zwar ist das Gitter kein richtiger Grund aber die Annahme verspätet sich um einige Tagen, besser ist das wenn die Bienen ohne Probleme durch den Kasten laufen können egal ob Königin, Drohnen oder die Damen selbst, hängt man Brutwaben in den Honigraum was ich aber nicht mache, muss man nach einiger Zeit den Deckel öffnen um die Drohnen abfliegen zu lassen, sonst kommen diese qualvoll im Honigraum um.
Den Honig bekommt man auch ohne Gitter geerntet.
Bei guter Tracht drückt der Honig die Brut automatisch nach unten.
Bei Tracht und Mittelwände im Honigraum + Absperrgitter kommt es vor das die Bienen den Honig unter dem Gitter ablagern.
Endlich weiß ich mit wem ich es zu tun habe ! 8)
Hahaha, der Troll !
heidblockimker
14.02.2005, 23:33
Hallo Klaus,
Du schreibst das bei einer Überwinterung auf einer Zarge ob DN oder Zander eine Halbzarge für das Futter benötigt wird. Ich habe wiederholt eine Halbzarge als oberen Raum verwendet .Allerdings auf zwei DN. Habe aber jedes Mal im Frühjahr das Problem das die Königin nicht wieder aus der Halbzarge herauskam. Sodas es zu einer Brutbeschränkung kam. Ich habe dann die Halbzarge unter die obere Ganzzarge gesetzt und alles war ok. Aber diese Völker waren im Schnitt schwächer. Jetzt lassen ich die Halbzarge weg, nehme sie nur als Honigraum und überwintere auf zwei Zargen.
Gruß Matthias Asmussen
Michael2
15.02.2005, 01:17
Hallo Matthias,
ich hatte letztes Jahr ein Volk, da wollte die Königin nicht unten bleiben immer wieder hat die Dame oben ein Brutnest in den Halbwaben angelegt, erst als ich ein Gitter eingelegt habe war erst mal Schluss für eine gewisse Zeit.
Bei den anderen hatte ich keine Probleme.
Wie gesagt ein Gitter verzögert am Anfang immer die Entwicklung und den Ausbau der MW.
Die Halbzarge für Futter ist großer Blödsinn, bringt genau das Gegenteil, als der Beitrag in der Biene mit dem 1 ½ DN Maß war hatte ich das auch mit einer Halbzarge als Futterkopf für oben drauf, ich musste nach kurzer Zeit feststellen das die Königin viel Brut angelegt hatte und das Winterfutter nach oben verlagert wurde und die Gefahr bestand das es in den Honig gelangt.
In der Beschreibung stand dass ein Gitter unter der Halbzarge sein muss, weil diese Halbzarge als reine Futterzarge gedacht war.
Aber Überwinter ein Gitter zwischen Futterzarge und Brutraum sehe ich als sehr gefährlich an.
Der Nachteil von dem ganzem ist viel zu groß und es bringt einfach nichts.
Für Völker auf 1 ½ DN Maß ist genug Platz vorhanden das genug Futter für den Winter vorhanden ist, und keine zusätzliche Halbzarge noch gebraucht wird.
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